11. August 2018 / 17:36 Uhr

Nach Zwangseinweisung: Jan Ullrich hat Psychiatrie wieder verlassen

Nach Zwangseinweisung: Jan Ullrich hat Psychiatrie wieder verlassen

Redaktion Sportbuzzer
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Jan Ullrich hat die Psychiatrie wieder verlassen.
Jan Ullrich hat die Psychiatrie wieder verlassen. © dpa
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Angriff auf eine Prostituierte, Drogen- und Alkoholprobleme und ein Ausraster im Polizeipräsidium, der in der Einweisung in die Psychiatrie endete: Nun ist der Tour-Sieger von 1997 ist nach turbulenten 48 Stunden laut "Bild" wieder frei. Wie es weitergeht.

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Radsport-Star Jan Ullrich hat die Psychiatrie wieder verlassen, in die er am Freitagabend zwangseingewiesen wurde. Am Samstagmittag verließ er die Einrichtung in Frankfurt und machte sich nach Angaben der Bild auf den Weg in eine Entzugsklinik. Dort wird er demnach eine Therapie gegen seine Alkohol- und Drogenprobleme beginnen.

Rückblick: In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hatte Ullrich in einem Luxushotel in Frankfurt eine Prostituierte misshandelt - offenbar unter massivem Drogen- und Alkoholeinfluss. Bei seiner Verhaftung leistete der Tour-de-France-Sieger von 1997 Widerstand und wurde nach einem erneuten Ausraster am Freitag in eine psychiatrische Einrichtung verbracht. Die durfte er nun wieder verlassen - mit der Bedingung, sich in eine Therapie zu begeben.

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Im Kölner Express meldete sich zuvor Rad-Legende Dietrich Thurau zu Wort und forderte genau das. „Meines Erachtens hilft nur eins: Ulle muss sofort in eine geschlossene Anstalt, damit er nicht mehr frei draußen rumläuft. Der ist so unter Strom, der weiß gar nicht mehr, was er macht, glaube ich“, sagte Thurau.

Der 63-jährige Tour-Held der 1970er war lange Nachbar Ullrichs und sorgt sich um den Sieger der Tour de France 1997. „Der hat sich völlig fallenlassen und ist total in die verkehrten Kreise reingerutscht. Der hat mit Prostituierten und Zuhältern zu tun, die ihm das Kokain besorgen. Wenn der in eine normale Klinik geht, dann geht das immer so weiter. Von selbst packt der das nicht mehr. Der hat gar keinen Ehrgeiz dazu.“ Deshalb fordert Thurau: "Man darf ihn nicht fallen lassen, sonst ist es ganz aus."

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