07. August 2018 / 21:07 Uhr

Nächste Pleite: Lok verliert gegen Aufsteiger Bischofswerda 1:2

Nächste Pleite: Lok verliert gegen Aufsteiger Bischofswerda 1:2

Fabian Held
Ryan Malone (Lok #11) gegen Frank Zille (BFV) beim Spiel 1. FC Lokomotive Leipzig (Lok) vs Bischofswerdaer FV, Fu§ball, Regionalliga Nordost, 07.08.2018
Lok Leipzigs Ryan Malone behauptet den Ball vor Bischofswerdas Frank Zille. © Christian Modla
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Lok steigert sich, lässt sich aber zwei Mal auskontern. Großes Manko bleibt die Chancenverwertung .

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Leipzig. Der 1. FC Lokomotive Leipzig strauchelt zum Saisonstart. Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung verloren die Blau-Gelben das zweite Spiel in Folge. Zu Hause hieß es vor 2890 Zuschauern gegen den Aufsteiger Bischofswerdaer FV am Ende 1:2 (0:0). Lok ärgerte sich vor allem über die schwache Chancenverwertung, sodass zwei Treffer von Tomas Petracek (55., 90.) die zweite Pleite im dritten Saison-Spiel in der Regionalliga Nord-Ost besiegelte. Kurz vor Schluss traf Bischofswerda zwar noch ins eigene Tor, doch am Ausgang änderte das nichts mehr.

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1. FC Lok Leipzig - Bischofswerdaer FV Zur Galerie
1. FC Lok Leipzig - Bischofswerdaer FV ©
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"Wir sind wieder nicht an unsere Leistungsgrenze gekommen", machte Mittelfeldspieler Paul Schinke seinem Ärger nach dem Abpfiff Luft. "Nicht jeder hat 100 Prozent gegeben". Ähnlich enttäuscht äußerten sich auch seine Mitspieler. Die Mannschaft wurde nach Abpfiff teils wüst beschimpft, stellte sich zum Dialog in die Fankurve. Nach der Euphorie um das Profitum scheint bei einem Teil der Anhänger schon nach zwei schwächeren Partien der Geduldsfaden gerissen.

Trainer Heiko Scholz schickte die gleiche Startelf wie beim desolaten 1:4 bei Viktoria Berlin ins Rennen. Die zeigte zunächst auch deutlich, dass sie ihrem Coach zugehört hatte: Deutlich mehr Präsenz in den Zweikämpfen, eine hohe Laufbereitschaft und die nötige Portion Wille war zu erkennen. Gegen ebenfalls aggressive Bischofswerdaer fehlten den Leipzigern aber klare Torchancen, oft fehlte im entscheidenden, letzten Zuspiel die nötige Feinabstimmung.

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Malone vergibt Großchance

So resultierte der erste Torschuss für Lok folgerichtig aus einer Einzelleistung: Matthias Steinborn (10.) setzte sich schön gegen mehrere Verteidiger durch und zwang mit einem satten Schuss BFV-Torwart Oliver Birnbaum zu einer ersten Parade. Der Torwart stand elf Minuten später bei einer Lok-Ecke erneut im Fokus, als er einen Ball durchflutschen ließ. Die Hausherren konnten daraus kein Kapital schlagen.

Die Gäste wiederum fanden selten den Weg in Richtung Lok-Abwehr. Die Einzige Torchancen im ersten Durchgang entstand unter gütiger Mithilfe von Robert Zickert (27.), der den Ball per Kopf zu Gegenspieler Petracek spielte. Der Tscheche im Diensten des Aufsteigers stand frei vor Torwart Christopher Hanf, überlegte aber zu lange und spielte zu einem Mitspieler. Mit Mühe und Not bekam Lok den Ball geklärt.

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Bei einer weiteren Lok-Ecke entstand erneut Chaos, Ryan Malone (40.) konnte den Ball aber nur an die Latte Köpfen – Torwart Birnbaum wäre schon geschlagen gewesen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Lok spielbestimmend. Nach einem Freistoß von Sascha Pfeffer (50.) flogen drei Lok-Spieler nur knapp am Ball vorbei. Nach einer Ecke Gäste dann aber den entscheidenden Konter: Petracek (55.) ließ sich die Chance diesmal nicht nehmen und versenkte den Ball präzise zur Führung.

Danach fiel der Lok zu wenig ein, um ernsthafte Chancen zu kreieren. In der Schlussphase wurde es dann hektisch: Ein zweiter Konter, den Petracek (90.) erneut mustergültig abschloss, schien alles klar zu machen. Der Torschütze durfte danach frühzeitig wegen exzessivem Jubelns mit Gelb-Rot zum Duschen gehen. Direkt nach dem Anpfiff klärten die Gäste einen weiten Ball ins eigene Tor. Lok warf noch mal alles nach vorne und Gottschick traf tatsächlich zum Ausgleich. Die Schiedsrichter entschieden auf Abseits. Das brachte die Fans derart auf, dass einige von ihnen wütend am Zaun rüttelten. Dazu wurde der Schiedsrichter teils wüst beschimpft, einige Aussagen waren dabei weit unter dem vertretbaren Maß.

Lok Leipzig: Hanf – Misch (68. Gottschick), Zickert (C), Urban – Berger (90. Adler), Schinke, Malone, Schulze – Pfeffer (57. Salewski), Atici, Steinborn

Zuschauer: 2890

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