11. September 2018 / 13:02 Uhr

Nächster Rückschlag für Eutin 08: Dennis Sauer verletzt

Nächster Rückschlag für Eutin 08: Dennis Sauer verletzt

Jan-Philipp Wottge
Aufatmen bei Eutin 08: Florian Ziehmer (links) zirkelt den Ball an Lägerdorfs Lasse Engel vorbei ins Tor.
Aufatmen bei Eutin 08: Florian Ziehmer (links) zirkelt den Ball an Lägerdorfs Lasse Engel vorbei ins Tor. © okpress/Otto Kasch
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Fußball-Oberliga: Eutin 08 muss 3:0 in Lägerdorf teuer bezahlen

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Freud und Leid liegen bei Eutin 08 weiter dicht beieinander. Mit dem 3:0-Auswärtssieg beim TSV Lägerdorf stoppten die Rosenstädter nach zwei Niederlagen zwar ihren Abwärtstrend, doch mussten sie den Erfolg mit der Wadenverletzung von Dennis Sauer teuer bezahlen. „Freude will gar nicht aufkommen. Es ist wie verhext. Personell kriechen wir doch schon auf dem Zahnfleisch“, sagte 08-Co-Trainer Benjamin Szodruch nach dem zweiten Saisonsieg, der den Weg ins tabellarische Mittelfeld ebnete. Dennis Sauer verließ bereits nach 30 Minuten humpelnd den Platz in Lägerdorf. Die Wade schmerzte, ans Auftreten war nicht zu denken. „Er wird uns wohl längerfristig fehlen“, vermutet Szodruch, der den im Urlaub weilenden Chefcoach Lars Callsen als verantwortlicher Trainer vertrat. Szodruch war erneut zu Umstellungen gezwungen. Sauer war erst auf die Sechserposition gerutscht, weil Platzhirsch Florian Härter privat verhindert fehlte.

Neben Härter konnte auch Kapitän Christian Rave nach seinem Muskelfaserriss noch nicht mitwirken. Die Eutiner waren nur mit 16 Spielern nach Steinburg gereist, weil sechs Akteure zum Verbandsligateam abgestellt wurden. Die Szodruch-Elf tat sich schwer in Lägerdorf. Nicky Wulf bewahrte seine Elf mit einer Glanzparade (8.) gegen Lägerdorfs Toptorjäger Bastian Peters (acht Saisontore) vor einem frühen Rückstand. Die Verunsicherung nach den zwei überraschenden Niederlagen gegen Frisia 03 Risum-Lindholm und den TSV Kropp steckte den Nullachtern noch in den Kleidern. „Safety first“ war die Devise. „Wir wollten unbedingt ohne Gegentor bleiben, um Sicherheit zu gewinnen. In der ersten Halbzeit hatte das kein Oberliganiveau“, erklärte Szodruch. Ziel war es die eigenen Angriffe noch besser abzusichern. Mit zunehmender Spieldauer gelang das besser. „Wir lassen immer noch zu viel zu, aber es war ein Schritt in die richtige Richtung“, analysierte der 33-jährige Co-Trainer.

Das erste Ausrufezeichen setzte Ersatzkapitän Sebastian Witt mit einem Pfostenschuss (38.). Nach dem Seitenwechsel platzte auch offensiv der Knoten.Kassierten die Rosenstädter in den Vorwochen Traumtore aus Halbchancen, so schlugen sie in Lägerdorf auf dieselbe Art zurück. Florian Ziehmer fasste sich ein Herz und zirkelte den Ball aus der Drehung ins lange Eck zum 1:0 (55.). Aufatmen war angesagt. Die Selbstsicherheit kehrte zurück, als Thies Borchardt einen 18-Meter-Freistoß zum 2:0 (70.) versenkte. Das 3:0 besorgte ein Hoffnungsträger. Kevin Hübner feierte nach achtwöchiger Verletzungspause ein Comeback wie aus dem Bilderbuch. Vier Minuten nach seiner Einwechslung traf er aus spitzem Winkel per Vollspann zum 3:0 (74.). „Diese Laufwege haben uns gefehlt“, freute sich Szodruch über die Hübner-Rückkehr und hofft auf einen Sog-Effekt.

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