Güsters Hendrik Wurr im Duell mit den Todesfeldern Kai-Fabian Schulz und Daniel Beyer. © Eric Lekien

Nächster VfB-Gegner: Todesfelde siegt dank Bento-Traumdebüt in Güster

Landespokal-Achtelfinale: Keine Probleme für den SH-Ligisten - trotz früher Hiobsbotschaft.

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Der SH-Ligist SV Todesfelde hat sich im Landespokal-Achtelfinale durchgesetzt und ist nächster Gegner des VfB Lübeck - dann im Viertelfinale. Die Segeberger hatten keine Probleme mit dem Verbandsligisten SSV Güster, der an der Roseburger Straße vor 200 Zuschauern gleich mit 4:1 (0:0) abgefertigt wurde. Mann des Tages auf Seiten des SVT war mit Emanuel-Fernando Bento ein Neuzugang, der eingewechselt wurde und gleich in seinem ersten Spiel dreimal traf.

Das Spiel in Güster begann mit einer Schrecksekunde für die favorisierten Blau-Gelben: Dennis Studt verletzte sich bei einem nicht gegeben, aber elfmeterreifen Foulspiel an der Schulter, musste schon nach acht Minuten ausgewechselt werden. "Uns gehen die Stürmer aus", klagte Trainer Sascha Sievers, der anschließend mit Bento einen Mittelfeldspieler brachte, der aber zum Matchwinner werden sollte. In der ersten Hälfte passierte allerdings weiter gar nichts.

Anders die Szenerie direkt nach Wiederanpfiff: In der 49. Minute kam Bento zu seinem ersten Tor im SVT-Dress. Nach Flanke von Bennet Möller hatte Zebold clever durchgelassen - 1:0. Zebold hätte anschließend erhöhen können, doch Güster-Keeper Scharnitzki reagierte stark. Die vermeintliche Entscheidung in der 70. Minute: Wieder war es Zebold, der einen Angriff stark einleitete - über Hamann und Koth landete der Ball wieder beim Offensivmann, der keine Mühe hatte, das 2:0 zu schießen.

Doch es wurde nochmal spannend - und das hatte sich Todesfelde auch selbst zuzuschreiben. Eine Unkonzentriertheit im Defensivverbund, ein Konter, ein wirklich sehr starker Lupfer von Veysi Kurt über den unglücklichen SVT-Schlussmann Benner hinweg - 1:2 in der 81. Minute. "Da haben wir nochmal gehofft, schließlich ist es ein Pokalspiel", sagte Güsters Coach Uwe Brügmann. Doch da war ja noch Bento: Der traf in der Schlussphase gegen aufgerückte Güsteraner in der 86. und 88. Minute zum 4:1 - ein Ergebnis, das in Ordnung ging: Todesfelde hatte einfach mehr investiert. Der Lohn: Das Viertelfinale gegen Regionalligist Lübeck am kommenden Sonntag.

Güster: Scharnitzki - Spey, C. von Appen (67. Dräger), Fe. von Warburg, Jahn, Brügmann, H. Wurr, T. Wurr, Scheel (67. Wengler), Kapschitzki, V. Kurt.
Todesfelde: Benner - Hamann, Koth (76. Stehnck), Beyer, Petzold, K. Schulz, Bruhn, Chaumont, B. Möller, Zebold (70. K. Schramm), Studt (8. Bento).

SV Todesfelde SSV Güster Schleswig-Holstein-Liga (Herren) Verbandsliga Schleswig-Holstein Süd-Ost, Herren Region/Lübeck SV Todesfelde (Herren) SSV Güster (Herren)

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