menzel für buzzer Hoch hinaus: Nachwuchstorhüter Phillip Menzel trainierte in der abgelaufenen Saison bereits bei den VfL-Profis mit. © Boris Baschin
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Nachwuchstorwart Menzel: Beim VfL auf dem Sprung zur Nummer 2 hinter Casteels?

Koen Casteels, Diego Benaglio und Max Grün: Drei erfahrene Torhüter standen in der abgelaufenen Saison beinahe täglich auf dem Trainingsplatz - und Phillip Menzel war mittendrin. Der aufstrebende Nachwuchstorwart durfte in der abgelaufenen Spielzeit regelmäßig bei den Profis mittrainieren. „Das ist sehr geil“, fasst es der Keeper zusammen. Möglich, dass sich der 18-Jährige schon in der kommenden Saison als zweiter Keeper hinter Casteels etabliert.

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Auf sein Erstliga-Debüt muss Menzel zwar noch warten, doch in der abgelaufenen Spielzeit hat sich bei ihm eine Menge entwickelt. Durch die starken Leistungen bei der A-Jugend, die im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft gegen Borussia Dortmund ausgeschieden war, hat der Schlussmann auf sich aufmerksam gemacht. „Es macht einen sehr stolz, bei den Profis mittrainieren zu dürfen. Das ist eine Bestätigung und ein Vertrauensbeweis, wenn man trotz der schweren Situation, wie wir sie hatten, die Chance bekommt, sich zu zeigen“, freut sich Menzel, der seinen Urlaub auf Sylt und in Ägypten verbringt.

Unterschiede zwischen Bundesliga- und A-Junioren-Training hat der Torwart schon festgestellt. „Es geht alles viel schneller und jeder kleine Fehler wird bestraft. Aber diese Erfahrungen bringen mich weiter“, so der gebürtige Kieler. Vielleicht bringen ihn die Erfahrungen ja einmal so weit, dass er in die Fußstapfen von Bayern-Keeper Manuel Neuer treten kann?! „Er ist mein absolutes Vorbild, weil er einfach der beste Torwart der Welt ist“, sagt Menzel, ergänzt aber: „Auch von meinen VfL-Kollegen kann ich noch viel lernen. Sie geben mir Tipps. Manchmal sagen sie: Wenn du den Fuß dorthin setzt oder den Schritt so machst, dann kommst du an den Ball. Das hilft sehr.“

Auf die Ratschläge des Kapitäns muss Menzel künftig verzichten. Der Wechsel von Benaglio zur AS Monaco könnte Menzels große Chance sein. Nach der Verkündung postete er ein Bild von sich und dem Schweizer bei Instagram und schrieb: „Alles Gute und viel Erfolg in Monaco! Danke für die fußballerischen, aber auch für die persönlichen Tipps, die du mir auf meinem Weg mitgegeben hast.“ Der Jungspund weiß, bei wem er sich zu bedanken hat.

Aber nicht nur Benaglio, sondern auch der Klub und Trainer Jonker helfen ihm. Gespräche zwischen allen Parteien hat es bereits gegeben. „Wir sind im ständigen Austausch. Der Verein will mich langsam heranführen. Bei der U 23 soll ich Spielpraxis sammeln und auch weiter bei den Profis trainieren.“

Vor allem auf Jonker, der zuletzt als Nachwuchskoordinator beim FC Arsenal gearbeitet hat, hält Menzel große Stücke. „Gerade für uns junge Spieler ist Andries Jonker sehr gut. Er sagt, wenn wir unsere Chance nutzen, dass wir dann auch einmal spielen werden. Es hätte für uns keinen besseren Trainer geben können“, lobt der Torhüter.

Region/Wolfsburg-Gifhorn VfL Wolfsburg (Herren) Fussball Bundesliga Philip Menzel (VfL Wolfsburg)

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