10. September 2018 / 16:19 Uhr

Löw sucht seinen Mittelstürmer: Das sind die DFB-Kandidaten

Löw sucht seinen Mittelstürmer: Das sind die DFB-Kandidaten

Robert Hiersemann
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André Schürrle, Niclas Füllkrug und Davie Selke sind Stürmer, die für den DFB-Angriff in Frage kommen könnten. Aber auf wen setzt Bundestrainer Joachim Löw?
André Schürrle, Niclas Füllkrug und Davie Selke sind Stürmer, die für den DFB-Angriff in Frage kommen könnten. Aber auf wen setzt Bundestrainer Joachim Löw? © imago/Getty/Montage
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Die Ergebnisse der deutschen Nationalmannschaft stimmen wieder, doch ein großes Problem stellt sich nach wie vor: Vor dem Tor fehlt oft ein richtiger Mittelstürmer. Der SPORTBUZZER stellt alle Kandidaten auf der Position vor!

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Erleichterung pur. Nach den nervenaufreibenden letzten Wochen und Monaten startete die deutsche Nationalmannschaft mit zwei Positiv-Erlebnissen in die Zeit nach der desaströs verlaufenen WM in Russland. Erst das 0:0 gegen Weltmeister Frankreich, dann der 2:1-Sieg gegen Peru. Die Ergebnisse stimmen wieder. Doch ein Problem konnte bisher nicht behoben werden: Das deutsche Team erzielt zu wenige Tore.

Und die Diskussion um die Suche nach einem richtigen Mittelstürmer ist längst neu entflammt. Zu Recht?

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Im Jahr 2018 erzielten die DFB-Stars nur acht Tore in neun Länderspielen. Viermal blieb man komplett ohne eigenen Treffer. Und die acht Tore wurden allesamt von unterschiedlichen Spielern erzielt. Das kann man als Stärke, als Flexibilität in der Offensive auslegen, oder aber als Schwäche, weil Deutschland ein echter Knipser fehlt. Der letzte deutsche Vollstrecker war Miroslav Klose, der sich bei der WM 2014 zum erfolgreichsten WM-Torschützen aller Zeiten ballerte. Seitdem klafft im Angriff eine gewaltige Lücke.

Der SPORTBUZZER hat die Kandidaten zusammengestellt und fragt euch, wen Löw in den kommenden Spielen – Mitte Oktober in den Niederlanden und Frankreich – als Sturmspitze spielen lassen sollte? Das sind die Kandidaten!

Diese Kandidaten gibt es: Wer soll für Deutschland stürmen?

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Schlechte Chancenverwertung auffällig

Vor allem im Spiel gegen Peru war es auffällig, wie viele Chancen die deutschen Offensivspieler liegen ließen. Mal scheiterte Marco Reus, ein anderes Mal Timo Werner oder Thomas Müller. Müller analysierte nach der Partie: „Kaltschnäuzigkeit würde uns gut tun. Wie man die zurück erlangt? Das ist die große Frage.“ Mittelfeldspieler Ilkay Gündogan ergänzte: „Der Knoten muss platzen, das Selbstverständnis vor dem Tor muss zurückkommen. Es ist uns schon noch anzumerken, dass wir als Mannschaft noch ein bisschen verunsichert sind.“ Auf eine möglicherweise fehlende Klasse im Torabschluss wurde nicht eingegangen.

Bundestrainer Joachim Löw sieht in Stürmer Nils Petersen, der gegen Peru in der 70. Minute eingewechselt wurde, eine echte Alternative: „Er hat mir bei seinem Kurzeinsatz sehr gut gefallen. Er hatte Torszenen, war präsent. Ich denke, dass er noch einen Schritt bei uns machen kann.“ Doch wer kommt sonst noch für den Posten in der Sturmspitze infrage?


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