13. März 2018 / 10:08 Uhr

Naunhofer ziehen an Wurzen vorbei auf den fünften Tabellenplatz

Naunhofer ziehen an Wurzen vorbei auf den fünften Tabellenplatz

Redaktion Sportbuzzer
Wurzens Kicker geben sich in Naunhof geschlagen
Wurzens Kicker geben sich in Naunhof geschlagen © Stephan Lohse
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Die Cladekicker drehen das Spiel nach einer miserablen ersten Hälfte

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Der souverän amtierende Referee Reinhard Franke zeigte gerade vier Minuten Nachspielzeit an, da inszenierten die Naunhofer im Fußball-Landesklassespiel Nord erneut einen Angriff in Richtung Wurzener Gehäuse. Und diesmal landete das Spielgerät im Netz. Der in Hälfte zwei deutlich verbessert agierende Franz Boltze zeigte seine Torjägerqualitäten, erzielte den 3:2-Siegtreffer und schob seine Elf an Wurzen vorbei auf den fünften Tabellenplatz.

Doch zunächst sah alles wie beim Hinspiel in Wurzen aus. Hinten machten die Keksstädter ihren Laden dicht und versuchten mit klug vorgetragenen Kontern Nadelstiche zu setzen. Und das funktionierte bis zur 23. Minute perfekt. Beim 0:1 entwischte Langer der Naunhofer Innenverteidigung (6.)und beim 0:2 ließ sich David Minio überrumpeln. Kumann setzte sich gegen ihn durch und überwand auch Naunhofs Keeper Martin Gräwel aus Nahdistanz (23.). Der Schock saß erstmal tief.

Das Bemühen und der Wille waren vorhanden, doch mehr holprig als flüssig trugen die Cladekicker ihre Angriffe vor. Da musste schon eine Standardsituation her, und die half dann auch in 32. Minute. Franz Boltze wurde im Strafraum von den Beinen geholt, den fälligen „Elfer” hämmerte Erol Gugna hoch ins linke Toreck. Und es hätte noch besser für den Gastgeber kommen können. Kurz vor dem Pausenpfiff köpfte Kapitän Minio nach einem Eckball den Ball an den linken Außenpfosten und so blieb es beim knappen 1:2-Pausenrückstand aus Sicht des Gastgebers.

Halbzeitansprache zeigt Wirkung​

Aus der Kabine schien eine andere Heimmannschaft gekommen zu sein und das mit einer klaren Vorgabe, nämlich so schnell wie möglich das Ausgleichstor zu machen. Und nach fünf gespielten Minuten klingelte es erneut im Wurzener Kasten. Boltze (mit starker zweiter Halbzeit) stand, wo er stehen muss und netzte die Eingabe von René Bernhardt von der rechten Seite ein. Jetzt schien das Führungstor für die Cladekicker nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Angriff auf Angriff rollte aufs Gästetor. Boltze (Kopfball knapp übers Tor, 52., allein vor Wurzens Torwart, 66.), Gugnas Knaller aus halbrechter Position (17 Meter) an den rechten Pfosten, den Abpraller wuchtet Florian Burkert knapp übers Gebälk (80.).

Im Gegenzug die fast einzige nennenswerte Aktion der Gäste. Der eingewechselte Tim Sander verzog freistehend von der Strafraumlinie. Natürlich darf nicht vergessen werden, dass die Gäste ab der 63. Minute nur noch zu zehnt waren. Stefan Rohr, mit Gelb vorbelastet (Foul, das zum Strafstoß führte) durfte nach Gelb-Rot eher die Duschkabine aufsuchen. Sicher ein Handicap für die Wurzener, aber ob spielentscheidend, sei dahingestellt. In der 85. Minute war das Führungstor überfällig. Gugna setzte sich gegen mehrere Gegenspieler bis zur Grundlinie durch, doch der glücklose Burkert schoss drüber. Doch ein Happyend für die Hausherren gab es doch noch.

Bis zum Osterfest hat der SVN weitere zwei Spiele vor der Brust. Kommendes Wochenende geht es zu Schlusslicht Schildau, danach kommt Rotation Leipzig in die Clade. rl

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