Die Red Bull Arena könnte auf mindestens 50.000 Plätze ausgebaut werden. © Christian Modla

Neue Details zum Stadionumbau bei RB Leipzig – Verhandlungen zum Kauf auf Zielgerade

Eine Brücke, ein Stehblock und Tribünen ganz nah am Spielfeld: Kurz vor dem Bundesligastart sind neue Informationen zum geplanten Umbau der Red Bull Arena bekannt geworden. Der endgültige Kauf scheint auf der Zielgeraden zu sein.  

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Leipzig. Das Stadion ist noch nicht in der Hand von RB Leipzig, doch der endgültige Verkauf an den Bundesligisten soll sich auf der Zielgerade befinden. Vorstandschef Oliver Mintzlaff äußerte sich bei einer Versammlung der offiziellen Fanclubs in der Red-Bull-Arena zuversichtlich zu diesem Thema. Auch aus dem Rathaus erfuhr die LVZ, dass die Zeichen für einen Abschluss des Kontrakts bis zum Ende des Jahres zwischen dem jetzigen Eigentümer Michael Kölmel, der Stadt und RBL gut stehen. Letztlich muss der Kaufvertrag noch vom Stadtrat gebilligt werden. Einen genauen Termin für die Abstimmung gibt es bisher nicht. Das nächstmögliche Datum ist die Ratsversammlung am 20. September, für die Sitzung am 23. August ist noch kein Antrag eingereicht worden.

Wenn dieser letzte Schritt vollzogen, RB Leipzig für 70 Millionen Euro vom Mieter zum Eigentümer geworden ist, sollen noch einmal um die 40 Millionen Euro in den Umbau des Stadions fließen. Bisher sind bereits neue VIP-Zelte sowie mehre Kommentatorenplätze entstanden, die von der Uefa in der Champions League gefordert wurden. Zudem ziert eine LED-Bande für Sponsoren den Oberrang. Frühestens ab Sommer 2018 wird dann auch die Kapazität von derzeit 42.500 auf mindestens 50.000 Zuschauer erweitert.

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Fest steht seit Neustem auch: Eine Brücke soll künftig vom Oberrang des Gästeblocks direkt zum Wall des Stadion führen und der besseren Trennung von Heim- und Auswärtsfans dienen. Außerdem will der Verein einen Treffpunkt für seine Anhänger am Glockenturm des Stadions im Herbst renovieren.

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Über zwei weitere, spektakuläre Änderungen wird im Verein beratschlagt. Der Ausbau der Tribünen könnte die Zuschauer auf den besten Plätzen künftig ganz nah an das Spielfeld heranführen. Der Höhenunterschied von der ersten Reihe zum Rasen soll nur noch 90 Zentimeter betragen. Zudem ist der Umbau des RB-Fanblocks in eine Stehtribüne, auch aus Kapazitätsgründen, eine Option. Dann würden deutlich mehr Zuschauer im beliebten Fanblock Platz finden.

Übrigens: Die Fanbeauftragten haben prominenten Zuwachs bekommen: Ex-RB-Spieler Christian Müller, der nach einer Horrorverletzung am Knie seine aktive Karriere beenden musste, ist seit dieser Saison neu im Team der Betreuer.

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