31. Mai 2016 / 08:25 Uhr

Neue Liga, neues Stadion, altes Personal

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Knut Berger
Neue Liga, neues Stadion, altes Personal
Neue Liga, neues Stadion, altes Personal © dpa
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Nach Drittliga-Aufstieg Umbruch beim FSV Zwickau

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Zwickau. Nach einer durchzechten Nacht stiegen die Aufstiegshelden vom FSV Zwickau übermüdet in den Flieger zur Party-Insel Mallorca. Im Hintergrund laufen aber bereits die Planungen für die erste Drittliga-Saison.

„Wir waren in den vergangenen Wochen nicht untätig, die 3. Liga ist grundsätzlich vorbereitet“, sagte Cheftrainer Torsten Ziegner. Seine Jungs wollen die Rückkehr in den bezahlten Fußball nach 18 Jahren Durststrecke reichlich begießen. „Dort sollen es die Jungs bei ihrem Kurztrip erst einmal richtig krachen lassen“, betonte der seit 2012 im Amt tätige Ziegner nach dem 1:0 im Relegationsrückspiel gegen die SV Elversberg.

Für Abwehrspieler Sebastian Mai sind es die letzten Stunden im Mannschaftskreis. Er zählte in der gesamten Regionalliga-Saison zu den Leistungsträgern, doch er wird das Team Richtung Ligakonkurrent Preußen Münster verlassen. „Der Abpfiff war dann für mich ein sehr emotionaler Moment“, meinte Mai. Die anderen Leistungsträger sollen gehalten werden. Zwickaus Vorstandsmitglied Toralf Wagner betonte, dass die Mannschaft weitgehend zusammen bleiben soll.

Dennoch plant Ziegner die „ein oder andere Verstärkung“. Er selbst will den tollen Erfolg erst einmal einige Tage sacken lassen. „Ich freue mich ungemein, doch die beiden Spiele haben enorm viel Substanz gekostet. Für uns ist es etwas ganz Großes, in die dritte Liga aufgestiegen zu sein. Wir haben uns für ein Jahr harte Arbeit belohnt und werden jetzt noch einige Tage brauchen, um das zu realisieren.“

Im August ist dann auch das neue Stadion fertig. Der rund 21 Millionen Euro teure Neubau in Zwickau-Eckersbach gehe planmäßig voran. „Ich gehe davon aus, dass wir von Beginn an die Heimspiele im Neubau absolvieren können“, sagte Zwickaus Vorstandsmitglied Toralf Wagner. Zudem hoffe er, dass auch die Zuschauerzahlen steigen. „Bisher liegt unser Durchschnitt bei 1800 Fans pro Heimspiel. Jetzt wollen wir daran arbeiten, dass sich diese Zahl erhöht.“

Mit dem Sprung in die dritte Liga kommt nun ein weiterer ehemaliger DDR-Oberligist hinzu. Damit stehen in der Saison 2016/2017 mit dem 1. FC Magdeburg, dem Halleschen FC, dem Chemnitzer FC, dem FC Hansa Rostock sowie Rot-Weiß Erfurt wieder zahlreiche Traditionsduelle an, nachdem die sächsischen Teams Dynamo Dresden und FC Erzgebirge Aue die Rückkehr in die zweite Bundesliga schafften. Nur Energie Cottbus konnte die Spielklasse nicht halten und versucht einen Neubeginn in Liga vier.

FSV Zwickau - SV Elversberg (1:0)

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