08. März 2018 / 11:00 Uhr

Neuer HSV-Boss: Wer ist Frank Wettstein?

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Redaktion Sportbuzzer
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Er ist als Nachfolger des freigestellten Heribert Bruchhagen neuer Vorstandsvorsitzender des Hamburger SV. Wer ist der Mann, der beim Hamburger Neuaufbau im Schatten von Bernd Hoffmann steht?

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Er ist der neue starke Mann im Vorstand des Hamburger SV: Frank Wettstein ist neuer Verantwortlicher an der Elbe - als Vorstand von Bernd Hoffmanns Gnaden. Nach der Freistellung des bisherigen Bosses Heribert Bruchhagen rückt der bisherige Finanzvorstand beim stark abstiegsbedrohten Bundesliga-Dino ins vorderste Glied, steht aber im Schatten von Aufsichtsratsboss. Ex-Vorstand und e.V.-Präsident Bernd Hoffmann. Wer ist Frank Wettstein eigentlich?

Der studierte Betriebswirt hat sich beim HSV in den vergangenen Jahren stetig hochgearbeitet, ist eine der wenigen Konstanten. Seit November 2014 ist der 45-Jährige Herr der Zahlen des Bundesliga-Dinos. Er verfügte zu dem Zeitpunkt seines Antritts bereits über beträchtliche Erfahrungen im Fußball, arbeitete schon in beratender Funktion für Borussia Dortmund, den TSV 1860 München und Alemannia Aachen.

"Er genießt unser volles Vertrauen", sagt Hoffmann, der mit dem Aufsichtsrat die Suche nach geeigneten Kandidaten für die Komplettierung des Vorstandes beginnt. "Wir erstellen ein konkretes Anforderungsprofil und werden einen geordneten Prozess angehen, mit dem wir den besten Kandidaten für den HSV finden wollen", erklärte Hoffmann.

Seine Ausbildung absolvierte der 1973 geborene Finanz-Fachmann bei der Deutschen Bank. Parallel absolvierte er ein Studium der Betriebswirtschaften an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen.

Wettstein galt als Thronfolger

Zwischen 2000 und 2012 war Wettstein als Wirtschaftsprüfer für diverse Gesellschaften tätig (unter anderem Baker Tilly Roelfs, wo er als Partner fungierte), arbeitete für die Credit Suisse und machte sich 2012 mit seiner Firma Wettstein Schmidt GmbH selbstständig.

HSV stellt Heribert Bruchhagen und Jens Todt frei

Im Februar 2017 wurde er unter Heribert Bruchhagen zum stellvertretenden Vorsitzenden der HSV Fußball AG berufen. Schon seit einigen Monaten galt er als Thronfolger von Bruchhagen, dessen Vertrag 2019 auslief. Obwohl der HSV wirtschaftlich als Sanierungsfall gilt (sieben Jahresfehlbeträge in Folge, 105 Mio. Verbindlichkeiten), stand Wettsteins Job im Aufsichtsrat nie in Frage.

Der 45-Jährige gilt als Denker und Lenker des HSV aus dem Hintergrund heraus - es bleibt abzuwarten, ob er die Interessen der Rothosen auch in vorderster Front vertreten kann. Sein glückloser Vorgänger Heribert Bruchhagen war schließlich oft genug als Blitzableiter in Notsituationen gefragt.

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