24. September 2018 / 21:56 Uhr

Neuer Weltfußballer: Modric löst Cristiano Ronaldo ab

Neuer Weltfußballer: Modric löst Cristiano Ronaldo ab

Redaktion Sportbuzzer
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Neuer Weltfußballer: Luka Modric von Real Madrid am Montag bei der Fifa-Gala in London.
Neuer Weltfußballer: Luka Modric von Real Madrid am Montag bei der Fifa-Gala in London. © dpa
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Die Serie von Cristiano Ronaldo und Lionel Messi ist gerissen: In den vergangenen Jahren machten die beiden Superstars die Wahl zum Weltfußballer unter sich aus. In diesem Jahr wurde der Kroate Luka Modric gewählt.

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Luka Modric hat es geschafft! Der kleine Kroate von Real Madrid, der sein Team zum Champions-League-Titel geführt hatte und mit Kroatien das WM-Finale in Russland erreichte, ist erstmals zum Weltfußballer des Jahres gewählt worden. Er ließ die Topstars Cristiano Ronaldo (Juventus) und Mohamed Salah (FC Liverpool) hinter sich. Lionel Messi schaffte es erst gar nicht unter die besten drei.

In den vergangenen zehn Jahren waren es immer nur die Topstars Messi und Ronaldo, die sich den Titel teilten. Nun unterbrach Modric die lange Serie.

Modric ist "stolz"

„Das war eine unglaubliche Saison, die beste Saison in meinem Leben. Ich bin sehr stolz. Ich werde mich mein ganzes Leben daran erinnern“, sagte Modric im FIFA-Interview vor der Entscheidung auf dem grünen Teppich. Seine WM-Künste übertrafen die 15 Champions-League-Treffer von Ronaldo beim gemeinsamen dritten Königsklassen-Triumph in Serie.

In vier der vergangenen fünf Jahre war Glamour-Fußballer Ronaldo mit der prestigeträchtigen Weltfußballer-Trophäe bedacht worden. Dreieinhalb Wochen nach seiner Niederlage bei der Wahl von Europas Besten hätte Ronaldo auch in der Royal Festival Hall vor den Augen von Bundestrainer Joachim Löw und Nationalteammanager Oliver Bierhoff wieder nur Modric gratulieren können. Da blieb er der Ehrung seines langjährigen Mitspielers wie schon in Monaco fern. Aus terminlichen Gründen, wie sein neuer Klub Juventus Turin verlauten ließ.

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Deschamps ist Trainer des Jahres

Didier Deschamps ist Welttrainer des Jahres. Der 49-Jährige, der im Sommer mit Frankreich den WM-Titel gewonnen hatte, setzte sich bei der FIFA-Gala am Montag in London gegen den kroatischen Nationaltrainer Zlatko Dalić und den Franzosen Zinédine Zidane durch.

Courtois nicht zu schlagen

Der Belgier Thibaut Courtois ist vom Fußball-Weltverband FIFA als bester Torhüter des Jahres ausgezeichnet worden. Der 26-Jährige, der in diesem Jahr vom FC Chelsea zu Real Madrid gewechselt war, wird damit Nachfolger vom Italiener Gianluigi Buffon. Dieser hatte die Auszeichnung im vergangenen Jahr bei ihrer erstmaligen Verleihung gewonnen. Die drei herausragenden Torhüter wurden von einer Jury aus FIFA-Legenden aufgrund ihrer Leistungen im Zeitraum vom 3. Juli 2017 bis 15. Juli 2018 ausgewählt. Neben dem Belgier waren der Franzose Hugo Lloris und der Däne Kasper Schmeichel nominiert.

Lennart Thy ausgezeichnet

Der deutsche Stürmer Lennart Thy ist mit dem Fifa Fairplay-Preis des Jahres ausgezeichnet worden. Der 26-Jährige, der im deutschen Profifußball für den FC St. Pauli und Werder Bremen spielte, wurde am Montag in London für seinen Einsatz als Stammzellenspender geehrt. „Es ist für mich eine große Ehre hierzu sein“, sagte Thy.

Der frühere U17-Europameister half einem Leukämiepatienten. Bei dem an Blutkrebs erkrankten Patienten und dem Stürmer, der zu diesem Zeitpunkt als Leihgabe von Werder bei Venlo spielte, war eine seltene Übereinstimmung ihrer DNA festgestellt worden. Thy hatte sich sieben Jahre zuvor als Stammzellenspender registrieren lassen. Als er um Hilfe gebeten wurde, zögerte er nicht und verzichtete auf einen Liga-Einsatz für Venlo.

Salah schießt das Tor des Jahres

Mohamed Salah vom FC Liverpool ist bei der Weltfußballer-Gala mit dem „Puskas Award“ für das schönste Tor der Saison ausgezeichnet worden. Der 26 Jahre alte Ägypter erhielt den Preis am Montag in London für seinen Treffer beim 1:1 gegen den FC Everton im Dezember 2017. Salah wurde in der vergangenen Saison Torschützenkönig in der Premier League.

Zu den zehn ausgewählten Traumtoren zählte auch der WM-Treffer von Benjamin Pavard. Der Verteidiger vom VfB Stuttgart hatte bei Frankreichs Achtelfinal-Erfolg gegen Argentinien getroffen.

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