Plauens Kapitän Stefan Schumann knöpft dem Radebeuler Richard Schöne den Ball ab, beobachtet von Daniel Rupf. Plauens Kapitän Stefan Schumann knöpft dem Radebeuler Richard Schöne den Ball ab, beobachtet von Daniel Rupf. © Steffen Manig
Plauens Kapitän Stefan Schumann knöpft dem Radebeuler Richard Schöne den Ball ab, beobachtet von Daniel Rupf.

Neugersdorfer Kantersieg

Landespokal: Radebeuler sorgen für faustdicke Überraschung, Kamenz scheidet aus

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Dresden. 16 Begegnungen wurden in der dritten Runde um den Fußball-Sachsenpokal ausgetragen. Neben den beiden Drittligisten FSV Zwickau und Pokalverteidiger Chemnitzer FC zogen auch die fünf sächsischen Regionalliga-Vereine ins Achtelfinale ein. Die Paarungen werden am Dienstag in Leipzig ausgelost.

Budissa Bautzen hatte sich am Freitagabend im Torgauer Hafenstadion gegen den FSV Krostitz (7. Liga) mit 4:0 (2:0) durchgesetzt. „Wir haben die Sache seriös gelöst, hätten aber ein paar Tore mehr erzielen müssen“, schätzte Torsten Gütschow ein. Der FC Oberlausitz Neugersdorf feierte einen 9:0 (7:0)-Kantersieg in Naunhof. Josef Marek erzielte vier Tore, der tschechische Alt-Internationale Stepan Vachousek traf doppelt. Paul-Georg Becker, Bocar Djumo und Dennis Blaser trugen sich ebenfalls in die FCO-Torschützenliste ein.

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Der CFC setzte sich beim Landesklässler ESV Lok Zwickau mit 3:0 (2:0) durch. Danny Breitfelder (26.), Florian Trinks (30.) und Daniel Frahn (85.) erzielten die Treffer. Der FSV Zwickau behielt bei der SG Crostwitz aus der Landesklasse Ost mit 5:0 (3:0) die Oberhand. Davy Frick (20.), Robert Koch (24.), Mike Könnecke (33.), Nico Antonitsch (71.) und Fabian Eisele (85.) trafen für die Westsachsen.

Landesliga-Aufsteiger Radebeuler BC sorgte für eine faustdicke Überraschung. Die Mannschaft von Trainer Matthias Müller setzte sich gegen den Oberligazweiten VFC Plauen mit 2:0 (0:0) durch. Richard Schöne und Philipp Schramm trafen nach dem Wechsel, die Vogtländer mussten ab der 51. Minute nach einer Gelb-Roten Karte in Unterzahl spielen. „Wir haben zuletzt in der Landesliga aus vier Partien nur einen Punkt geholt. Diesmal hat meine Mannschaft endlich wieder demonstriert, was für ein Potenzial in ihr steckt. Taktisch war das eine Klasseleistung, gegen einen Gegner, der uns spielerisch überlegen war“, so Müller.

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Oberliga-Spitzenreiter Bischofswerdaer FV gastierte beim FSV Neusalza-Spremberg (3:1), der mit den Ex-Schiebockern Ralf Marrack und Petr Novotny auflief. Die Schiebocker taten sich zunächst schwer und gerieten sogar in Rückstand. Lukos Bouska jagte das Leder aus 20 Metern in den Winkel (5.). Kurz danach verpassten Anton Stehr und Novotny das 2:0, ehe die Gäste auf Touren kamen. Daniel Maresch (24.), Tom Hagemann (49.) und Philipp Schikora (56.) drehten mit ihren Toren das Spiel, wobei BFV-Keeper Dominik Reissig zwischendurch den Ausgleich verhinderte, als er einen Schuss von Paul Kant parierte (51.).

Fünftliga-Aufsteiger Einheit Kamenz unterlag bei Liga-Kontrahent FC Eilenburg mit 0:1 (0:1). Branden Stelmak erzielte das Tor des Tages (20.). In der hart umkämpften Begegnung sah der Eilenburger Christoph Bartlog in der Nachspielzeit die Gelb-Rote-Karte.

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Ein Umzug stand für Landesklasse-Aufsteiger SV Zeißig an, der Viertligist Chemie Leipzig im Hoyerswerdaer Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion empfing – und vor einer tollen Kulisse (853 Zahlende) eine bemerkenswerte Partie ablieferte. Für den krassen Außenseiter hatte Andreas Kober in der 65. Minute einen Strafstoß zur Führung vollstreckt. Chemie-Coach Dietmar Demuth, nach 45 Minuten sichtlich verärgert, wechselte schon zur Pause zweimal. Und ausgerechnet der Ex-Bautzener Max Hermann erwies sich dabei als Glücksgriff und erzielte zwei Treffer für die Leutzscher (66., 81.). Tor Nummer drei ging auf das Konto von Marc Böttger (74.), der vor der Saison aus Bischofswerda gekommen war.

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Auch Landesklässler SG Weixdorf empfing mit dem VfB Auerbach einen Regionalligisten und die 328 Zuschauer auf dem Forstsportplatz sahen einen standesgemäßen 4:0 (2:0)-Sieg der Gäste. Arlind Shoshi (13.), Sebastian Schmidt (45.), Marcin Sieber (54.) und Marcel Schlosser mit einem Strafstoß (74.) trugen sich in die Torschützenliste ein. „Ich bin mit der Leistung sehr zufrieden. Wir haben keine Gegentore aus dem Spiel heraus kassiert, nur nach Standardsituationen. Felix Röthig hatte die eine oder andere Chance, ein Tor hätten sich die Jungs sicher verdient gehabt. Aber auf das Gezeigte kann man aufbauen“, meinte Weixdorf-Trainer Holger Steinhardt. Schade für die wacker kämpfende SG, dass Richard Kluge in der Nachspielzeit mit einem Foulelfmeter an VfB-Torwart Maximilian Rosenkranz scheiterte.

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