07. September 2018 / 00:00 Uhr

Neukloster gegen Anker Wismar: Favoritenrolle klar verteilt

Neukloster gegen Anker Wismar: Favoritenrolle klar verteilt

Andreas Kirsch/Peter Preuß
So Schmuck präsentiert sich das Waldstadion – die Heimstätte des VfL Blau-Weiß Neukloster. Am Sonntag empfängt der Landesklassenaufsteiger den Oberligisten FC Anker Wismar.
So Schmuck präsentiert sich das Waldstadion – die Heimstätte des VfL Blau-Weiß Neukloster. Am Sonntag empfängt der Landesklassenaufsteiger den Oberligisten FC Anker Wismar. © Lars Krischewski
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Im Pokal empfängt der Landesklassen-Aufsteiger den Oberligisten zum Derby. Gastgeber hoffen auf viele Zuschauer.

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Nur zwei Wochen nach der 1. Runde um den Fußball-Landespokal empfängt der VfL Blau-Weiß Neukloster in der 2. Hauptrunde im Lokalderby am Sonntag um 14 Uhr im Waldstadion den Oberligisten FC Anker Wismar. In diesem Spiel sind die Rollen klar verteilt. Alles andere als ein Sieg der Hansestädter gegen den Landesklassenaufsteiger wäre eine Sensation.

„Natürlich hätten wir gerne den Drittligisten FC Hansa Rostock auf unserer Anlage begrüßt. Aber auch auf das Spiel gegen den FC Anker freut sich die Mannschaft. Solche Derbys sind immer etwas Besonderes und wir hoffen natürlich auf ein gut gefülltes Waldstadion“, sagt Heiko Rose, stellvertretender Abteilungsleiter Fußball beim VfL. „Schade, dass die Partie nicht schon vor zwei Wochen angesetzt war. Damals haben wir unser Vereinsfest gefeiert und wir hätten sicher dann noch mehr Zuschauer gehabt“, meint Rose.

Aber auch die Wismarer freuen sich auf das Spiel gegen die Neuklosteraner. „Es ist ein Spiel mal direkt vor der Haustür. Natürlich lassen wir aber auch kein Zweifel daran, dass wir die dritte Pokalrunde erreichen wollen“, redet Anker-Trainer Christiano Dinalo Adigo nicht um den heißen Brei.

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Der Sportverein in Neukloster wurde 1903 durch Gründung einer Kegelgruppe bekannt. 1951 folgte dann die Gründung der Betriebssportgemeinschaft (BSG) Traktor. Der jetzige Verein – der VfL Blau-Weiß – wurde 1990 gegründet. Im Fußball waren die Blau-Weißen in den vergangenen zehn Spieljahren durchaus erfolgreich. Zwischen 2008 und 2016 spielten die Neuklosteraner immer in der Landesliga, mal in der West-, dann wieder in der Nordstaffel. Die beste Platzierung erreichte die Elf aus dem Waldstadion im Spieljahr 2008/09 mit einem fünften Platz. Nach der Saison 2015/16 rutschten die heutigen Gastgeber in die Landesklasse ab. Mit viel Pech erreichten sie in dieser Spielzeit auch nicht den erforderlichen siebten Platz und mussten auf Grund der Spielklassenreform sogar zurück in die Kreisoberliga. „Aber das sollte ein einmaliger Ausrutscher sein. Mit Trainer Jörg Broberg schafften wir souverän den Wiederaufstieg in die Landesklasse. Wir mussten in der gesamten Saison nur eine Niederlage hinnehmen. Und die kassierten wir erst am letzten Spieltag, als der Aufstieg schon lange perfekt war“, meint Heiko Rose.

Ein Schmuckstück des Vereins ist neben der Kegelhalle das heimische Waldstadion. Der vorläufige letzte Bauabschnitt – Sanierung Waldstadion – begann im Frühsommer 2012. Die Brunnenanlage wurde neu gebaut, eine Bewässerungsanlage auf einen neu angelegten Naturrasenplatz installiert und die Rasenkanten gesetzt. Ab Frühjahr 2013 wurden die Barrieren gesetzt, die Aschenbahn erneuert und die Zaunanlage neu gesetzt. Die feierliche Einweihung mit einer großen Sportschau aller Abteilungen fand am 23. August 2014 vor vielen Gästen und Sponsoren statt. Im Juli 2017 wurde in Eigenleistung mit dem Rückbau und Abriss der alten maroden Tribüne im Waldstadion begonnen. Mit Hilfe von Fördermitteln und der Stadt gelang es, eine neue Tribüne anzulegen und zu bauen. Gleichzeitig wurde die Beschallungsanlage erneuert und die Wegführung behindertengerecht angelegt. Wer diese Anlage noch nicht in Augenschein genommen hat, der bekommt am Sonntag dafür die Möglichkeit. „Wir werden gegen Anker alles in die Waagschale werfen. Vielleicht gelingt uns die Sensation“, gibt sich Rose kämpferisch. Dass es auch Überraschungen im Pokal geben kann, ist hinlänglich bekannt. In den vergangenen beiden Spielzeiten scheiterte der FC Anker immer an unterklassige Mannschaften.

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