Dieser Wechsel schockt die Fußballwelt: Wir haben den aktuellen Stand zum sensationellen Neymar-Transfer zusammengestellt. Dieser Wechsel schockt die Fußballwelt: Wir haben den aktuellen Stand zum sensationellen Neymar-Transfer zusammengestellt. © imago
Dieser Wechsel schockt die Fußballwelt: Wir haben den aktuellen Stand zum sensationellen Neymar-Transfer zusammengestellt.

Neymar vor Wechsel zu Paris St.-Germain: Die wichtigsten Antworten zum Hammer-Transfer

Kollege Lionel Messi hat sich schon verabschiedet, der FC Barcelona eine Trainingsfreigabe erteilt. Der Rekordtransfer von Neymar nach Paris rückt immer näher. Die Fakten und wichtigsten Fragen zum geplanten Deal.

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Wenn schon, denn schon. Wer den teuersten Fußballer der Welt unter Vertrag nehmen will, für den ist auch eine städtische Genehmigung keine Hürde. Die nämlich braucht der französische Fußballklub Paris Saint-Germain (PSG), um die pompös geplante Vorstellung des Brasilianers Neymar umzusetzen; zu Füßen des Eiffelturms. Hier soll der Superstar in den nächsten Tagen präsentiert werden – wenn der Deal, es geht um eine sagenhafte Ablösesumme von 222 Millionen Euro, zwischen dem FC Barcelona und PSG klappt.

Das Wichtigste zum möglichen Rekordtransfer.

Wer ist Neymar?

„Am Ball kann Neymar alles.“ Gesagt von einem, der es wissen muss: Pelé. Mit elf Jahren kam Neymar zu dem Klub, für den auch sein Landsmann lange aktiv war. Und es dauerte nicht lange, da wurde Neymar beim FC Santos als legitimer Nachfolger Pelés gehandelt. Bald auch in der brasilianischen Nationalmannschaft, spätestens als er 2011 und 2012 zu Südamerikas Fußballer des Jahres gewählt wurde. Nachdem er 2013 beim Confed Cup vor der Heim-WM mit Brasilien den Titel und die Auszeichnung als bester Spieler gewann, wechselte er zur Saison 2013/14 für rund 88 Millionen Euro zum FC Barcelona. Der Superstar, die Marke Neymar, war geboren. Und gleichzeitig: der große brasilianische Hoffnungsträger für die WM 2014 im eigenen Land. Durch einen Lendenwirbelbruch war das Turnier aber vorzeitig für ihn beendet. Zwei Jahre später führte er Brasilien zu Olympia-Gold.

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Neymar will weg: Mega-Transfer nach Paris kurz vor dem Abschluss

Was deutet auf den Transfer hin?

Gegen 9 Uhr fuhr Neymar gestern in seinem Sportwagen auf dem Trainingsgelände des FC Barcelona vor, um seine Zukunft zu klären, wie es hieß. Nach 42 Minuten düste er wieder ab, mit der Erlaubnis, vom Training freigestellt zu sein. Klub-Kollege Lionel Messi verabschiedete sich schon via Instagram von Neymar: „Es war eine enorme Freude, all die Jahre mit Dir zu teilen.“

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Um welche Summen geht es?

222 Millionen Euro als festgeschriebene Ablöse muss PSG um seinen strippenziehenden Scheich Nasser al-Chelaifi aus Katar hinblättern, um Neymar zu bekommen. Dazu soll es Berichten zufolge noch eine Prämie in Höhe von 100 Millionen Euro für Neymar geben – und ein Netto-Jahresgehalt (bis 2022) von 30 Millionen Euro. Da wird es Christian Streich, Trainer des SC Freiburg, schwindelig: „Wir sind in einem irrealen Bereich angekommen, aber der ist gerade Realität.“

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Welche Rolle spielt das Financial Fair Play?

Mit dem Financial Fair Play wird kontrolliert, dass Ausgaben von Vereinen die Einnahmen nicht übersteigen. Könnte eng werden bei PSG, der FC Barcelona soll erwägen, den Klub bei der Europäischen Fußball-Union (Uefa) anzuschwärzen, wenn der Deal klappt. Um Problemen aus dem Weg zu gehen, könnte PSG planen zu tricksen – laut Medien so: Neymar kauft sich selbst aus seinem Vertrag (gilt bis 2021), die 222 Millionen Euro dafür (und die Zusatzprämien) erhält er vom Fonds Qatar Sports Investment, der seit 2011 auch PSG-Besitzer ist. Im Gegenzug wird Neymar Botschafter für die WM 2022 in Katar. Eine weitere Möglichkeit, Strafen zu verhindern, wäre für PSG auch der Verkauf von Spielern.

Wer sind die bislang teuersten Fußballer?

Neymar wäre der teuerste Kicker – und zwar mit Abstand. Bislang ganz vorne mit dabei: Der Franzose Paul Pogba, der im vergangenen Jahr für 105 Millionen Euro von Juventus Turin zu Manchester United ging, der Waliser Gareth Bale (2013 für 94 Millionen Euro, manche Quellen berichten von 101 Millionen Euro, von Tottenham Hotspur zu Real Madrid) und Cristiano Ronaldo, für den Real 2009 ebenfalls 94 Millionen hinblätterte (Empfänger: Manchester United). Der teuerste Deutsche ist Leroy Sané. Für ihn kassierte Schalke 2016 satte 50 Millionen Euro von Manchester City.

Die teuersten Transfers im Weltfußball

Wo werden noch Ablösesummen bezahlt?

Das Fußball-Modell lässt sich schwer mit anderen Sportarten vergleichen, so werden in den USA Spieler (beim Baseball oder Football) eher getradet, also getauscht. Kurios: Auch im Handball haben der FC Barcelona und PSG für den bisherigen Rekord gesorgt – Nikola Karabatic wechselte 2015 für 2 Millionen Euro aus Spanien nach Frankreich.

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