Zurück zur U 23: VfL-Neuprofi Hendrik Hansen (v.). Zurück zur U 23: VfL-Jungprofi Hendrik Hansen (v.). © Imago
Zurück zur U 23: VfL-Neuprofi Hendrik Hansen (v.).

Nicht gut genug trainiert: Jungprofi Hansen zurück beim VfL II

Training bei den Profis, Spiele bei der U 23 des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten - so sahen die vergangenen Wochen und Monate für Hendrik Hansen beim VfL aus. Aber seit einigen Tagen ist das anders: Hansen wird vorerst nicht mehr bei den Profis mittrainieren. Chefcoach Valérien Ismaël hat den 22-Jährigen zum Regionalligateam geschickt, bei dem seit dieser Woche mit Philipp Wollscheid ein weiterer Profi im Einsatz ist.

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Allerdings: Wollscheid selbst wollte diesen Schritt, bei Hansen liegt die Sache ein bisschen anders. „Wir waren mit seinen Trainingsleistungen nicht mehr zufrieden“, begründete Ismaël auf WAZ-Nachfrage. „Deswegen haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen.“ Hansen, der Anfang November vergangenen Jahres einen Profivertrag bis 2020 unterzeichnet hatte, kam in der Bundesliga bisher nur zu einem Einsatz. Bei der 1:2-Niederlage gegen Bayer Leverkusen wurde der 1,95 Meter große Abwehrspieler nach nur sieben Minuten für den verletzten Robin Knoche eingewechselt. Für die Reserve hat Hansen in dieser Spielzeit 18 von 20 Partien bestritten. Zuletzt stand er am Samstag bei der 0:2-Heimpleite gegen Egestorf/Langreder auf dem Platz. In der Regionalliga-Truppe soll sich das Eigengewächs „wieder für mehr anbieten“, sagt Ismaël.

Der gebürtige Wolfsburger kann die Entscheidung von Ismaël nachvollziehen, „auch wenn ich natürlich gehofft hatte, lange oben dabei sein zu können“. Mit seinen zuletzt gezeigten Leistungen in den Spielen der Reserve geht der 2002 vom SV Reislingen/Neuhaus zum VfL gewechselte Defensivspieler selbstkritisch um. „Man hat mal ein Hoch - und wie zuletzt mal ein Tief!“ Dabei denkt Hansen nicht nur an das 0:2 vom letzten Samstag, sondern auch schon an die Partie eine Woche zuvor gegen Hildesheim. „Das sind mir zu viele einfache Fehler passiert“, gibt er zu. „Und auch im Training hat es nicht so geklappt.“ Das soll sich ändern. „Ich werde hier richtig Gas geben, um Erfolg mit dem Team zu haben“, verspricht Hansen.

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