13. Juni 2018 / 22:31 Uhr

Nicolai Müller greift HSV-Trainer Titz an: "Kein einziges Mal angesprochen"

Nicolai Müller greift HSV-Trainer Titz an: "Kein einziges Mal angesprochen"

Redaktion Sportbuzzer
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Nicolai Müller und HSV-Trainer Christian Titz - nicht gerade beste Freunde.
Nicolai Müller und HSV-Trainer Christian Titz - nicht gerade beste Freunde. © imago/Hübner
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Der Angreifer wechselt vom Hamburger SV zu Eintracht Frankfurt - und hat nach vier Jahren beim Hamburger SV nicht nur Lob für seinen Ex-Klub.

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Nach vier Jahren verlässt Nicolai Müller den Hamburger SV - der in der kommenden Saison nur in der 2. Bundesliga spielt. Anders als Müller - der 30-Jährige schließt sich zur neuen Saison Eintracht Frankfurt an. 

Hätte der HSV seinen Leistungsträger halten können? Müller verneint das und kritisiert Hamburgs größten Hoffnungsträger hart - Trainer Christian Titz. "Titz hat nie ein Wort mit mir geredet, er hat mich kein einziges Mal auf meine Zukunft angesprochen", sagte Müller, der in Frankfurt bis 2020 unterschrieb, in einem Interview mit Bild. Kein Verantwortlicher sei überhaupt auf ihn zugekommen, betonte der 30-Jährige.

"Plötzlich hatte ich das Image eines Söldners"

Müller geht noch weiter: "Ich habe mir mit meiner Zukunfts-Entscheidung lange Zeit gelassen, weil ich Hamburg nicht unter Druck setzen wollte. Aber offenbar hat keinem etwas daran gelegen, dass ich bleibe. Plötzlich hatte ich sogar das Image eines Söldners, der den Klub verlässt, nur weil er absteigt...“

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Wer bleibt, wer geht, wer kommt? Der SPORTBUZZER hat die bisherigen Transfers der Bundesliga in einer Bildergalerie zusammengestellt. ©
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"Vier tolle Jahre" in Hamburg

Mit der Stadt Hamburg würde er allerdings noch andere Dinge identifizieren, zum Beispiel "überragende Fans, ein tolles Stadion und eine wunderschöne Stadt". Er habe "vier tolle Jahre" in der Hansestadt erlebt. Nun freut er sich auf die neue Herausforderung in Frankfurt.

Müller will mit dem Pokalsieger in der Europa League durchstarten und sagt: "Fredi Bobic rief mich nach der Saison an und danach hatte ich – wie ein kleines Kind – direkt Bauchkribbeln. Da kamen alte Emotionen hoch. Kurz danach habe ich auch mit dem Trainer gesprochen."

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