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Niederlage in Unterhaching: Eintracht Braunschweig ist Tabellenletzter

Alex Leppert
Jubel bei Unterhaching, Enttäuschung bei den Löwen. © imago/Eibner

Eintracht Braunschweig hat bei der SpVgg Unterhachung eine herbe 0:3-Niederlage kassiert. Damit ist klar: Auch in dieser Saison kann es nur gegen den Abstieg gehen.

Offenbar gibt es wirklich den immer noch tieferen Tiefpunkt. Mit 0:3 (0:1) verlor Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig am Samstag bei der SpVgg Unterhaching, ist jetzt Letzter und muss sich langsam ernsthaft Sorgen machen, dass es in dieser Saison wieder gegen den Abstieg geht.

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Früher Rückstand für die Eintracht


Die Braunschweiger begannen mit vier Neuen, Offensiv-Zugang Manuel Janzer fehlte aber noch. Doch trotz neuer Besetzung gab es wie in fast allen Spielen für die Eintracht wieder mal einen frühen Rückstand.

Nach einer abgewehrten Ecke grätschte der absichernde Stephan Fürstner ins Leere. Danach spielten die Hachinger mit den verteidigenden Offensivleute Ivan Franjic und Onur Bulut Katz und Maus. Luca Marseiler schob die Kugel letztlich zum 1:0 über die Linie (14.). Solch ein Tor darf man normalerweise nie zulassen.

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Die Löwen in Noten: Die Einzelkritik der Spieler von Eintracht Braunschweig in Haching

Marcel Engelhardt: Bei den Toren machtlos, bis auf eine schwacher Szene zu Beginn sonst solide. Note: 4. © Sielski/Getty
Robin Becker: Erstmals seit dem zweiten Spieltag wieder als Rechtsverteidiger auf dem Platz. Viel in der Offensive unterwegs, aber ohne Ertrag. Kam bei seinem Elfer-Foul zu spät. Note: 4,5. © Sielski/Getty
Felix Burmeister: Spielte für den zuletzt verletzt ausgewechselten Tingager von Beginn an. Hatte in mehreren Szenen Probleme mit dem Tempo der Gegenspieler. Note: 5. © Sielski/Getty
Gustav Valsvik: Wirkte sicherer als sein Nebenmann Burmeister – beim zweiten Gegentor ließ aber auch er sich ausspielen. Note: 4. © Sielski/Getty
Malte Amundsen: War nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre wieder dabei. Hatte ein paar gute Szenen, heraus kam aber letztlich nichts. Note: 5. © 2018 Getty Images
Stephan Fürstner: Begann erstmals im rechten Mittelfeld. Die Grätsche vor dem 0:1 war die falsche Entscheidung. Sah auch beim 0:2 nicht gut aus. Note: 5. © Sielski/Getty
Niko Kijewski: Lief zunächst als einziger Sechser auf, war vor dem 0:1 in der Rückwärtsbewegung zu passiv. Wechselte später auf die Linksverteidiger-Position. Note: 5. © Sielski/Getty
Ivan Franjic: Durfte anders als zuletzt gegen Köln wieder von Beginn an ran. Schaffte es als einziger, offensiv Akzente zu setzen. Note: 4. © Sielski/Getty
Onur Bulut: Erst rechts, dann links. Der Außenstürmer war erneut deutlich schlechter als zum Saisonbeginn. Note: 5,5. © Sielski/Getty
Philipp Hofmann: Auch wenn er mit etwas Glück den Kopfballtreffer (zum 1:1) nicht abgepfiffen bekomen hätte – vom langen Mittelstürmer war fast gar nichts zu sehen. Note: 5. © Sielski/Getty
Leandro Putaro: Wirkte mitunter wie ein Fremdkörper, nahm kaum mal Tempo auf. Auch nicht, nachdem er in der zweiten Hälfte auf die rechte Seite gewechselt war. Vergab die einzige echte Chance (77.). Note: 5,5. © imago/Eibner
Mergim: Fejzullahu: Kam, als die Partie schon entschieden war. Note: 4,5. © Sielski/Getty
Yari Otto: Auch er durfte erst spät aufs Feld. Fiel nur durch eine rotwürdige Grätsche auf. Ohne Note. © Sielski/Getty
Jonas Thorsen: Durfte nach 80 Minuten auf der Bank doch noch mitspielen. Ohne Note. © Sielski/Getty

Hofmann mit Pech


Angreifer Philipp Hofmann: „Wir verschlafen die ersten zehn Minuten, kriegen einen billigen Konter und haben dann nicht das Selbstvertrauen, um zurückzukommen.“ Die Blau-Gelben besaßen kaum Torchancen. Etwas Pech hatte Hofmann, dessen Kopfballtor nach Bulut-Ecke wegen eines Fouls nicht gegeben wurde (34.). Ende der ersten Hälfte hätte Unterhachings Stephan Hain bereits zweimal auf 2:0 erhöhen können. In der 42. Minute ging sein Kopfball knapp vorbei, drei Minuten später schoss er aus guter Position über das Tor.

In der 51. Minute machte es Dominik Stahl dann besser – nach einer Kombination über Sascha Bigalke und und Alexander Winkler traf er zum 2:0, Felix Burmeister kam zu spät. Josef Welzmüller erhöhte per Strafstoß (Foul von Robin Becker) auf 3:0 (56.). Damit war schon früh die Entscheidung gefallen. Bigalke hatte für die Hachinger das 4:0 auf dem Fuß (66.), auf der anderen Seite vergab Leandro Putaro die einzige echte Eintracht-Chance (77.).

Teilweise war es erschreckend, wie leicht die Braunschweiger es ihren Gegnern machen, Tore zu erzielen. Und vorn? Da passiert einfach zu wenig. In dieser Verfassung ist letztjährige Zweitligist auch eine Klasse tiefer ein Abstiegskandidat. Und auch der Wirbel rund um den ungeschickten Rausschmiss des Sportlichen Leiters Marc Arnold trägt dazu bei, dass die Eintracht endgültig am Tiefpunkt angekommen ist. An einem noch tieferen.

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