11. Januar 2018 / 14:57 Uhr

Nina, vier Brummers, Puhdys: Da liegt Musike drin

Nina, vier Brummers, Puhdys: Da liegt Musike drin

Udo Zagrodnik
Zum König Fußball gehört auch Musik. USER-BEITRAG
Zum König Fußball gehört auch Musik. © Udo Zagrodnik
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Nina Hagen, die vier Brummers, Puhdys und mehr, mein folgender Bericht (mit Links) beinhaltet Vereinslieder.

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Leipzig. Egal ob in den Fußball–Bundesligen oder den Ligen drunter, Vereinslieder und Fangesänge gehören dazu. Und der Einfallsreichtum ist sehr vielseitig. Das „You’ll Never Walk Alone“ vom FC Liverpool ist wahrscheinlich weltweit das Bekannteste. Doch auch bei uns in Deutschland gibt es Vereinssongs von hoch oben im Norden (Kap Arkona), über den Ruhrpott und Leipzig, runter ins Erzgebirge (Fichtelberg) und bis hoch auf die Zugspitze.

Das sind der FC St. Pauli mit Glockengeläut´ beim Einlaufen, dem „Hells Bells“ von ACDC. Und da ist der Nachbar Hamburger SV. Norbert & Die Feiglinge besangen den Fußball aus Sicht der HSV–Fans und das war vor dem Umbau im Volkspark. Klaus & Klaus singen „Ja bei Werder Bremen“, was Ihrem Song „An der Nordseeküste“ nachempfunden ist.

Schon etwas in die Jahre gekommen und immer noch, immer wieder klangvoll ist „Nur nach Hause geh´n wir nicht“, die Hertha–BSC–Hymne von Frank Zander. Und der Berliner Nachbar ist „Eisern Union“, besungen von Punk–Nina–Hagen, die einst, in den Siebzigern, mit der Gruppe Automobil den Farbfilm vergessen hatte. P.S. Und heutig haben wir Chip´s in den Kameras. Ihre Tochter Cosma–Shiva ist eine bekannte Schauspielerin. Ihr Auftreten ist ein ganz anderes im Vergleich zu ihrer Mutter, weil sie sich charakterlich unterscheiden. Das mit dem Farbfilm trällerte 1974 in den Radiosendern, dem Jugendweihejahr des Autors. Ost und West vereint, wie es sein sollte, Frank Schöbel & Frank Zander sangen und singen seit der 1989 politischen Wende auch gemeinsam. Die Puhdys (die Rolling Stones des Osten) haben in ihrer Bandkarriere weit über zwanzig Schallplatten und Compact Disc, in hoher Auflage, auf den Markt gebracht und dürften Plattenmillionäre sein. Mit ihrem Eisbären–Song (dem Vereinslied der Berliner Eisbären, Eishockey) haben sie auch ein bisschen Sportgeschichte geschrieben.

Zurück zum Fußball. In der Messestadt Leipzig ist, südlich vom Völkerschlachtdenkmal, der 1.FC Lok beheimatet. Ursprung ist der VfB Leipzig, 1903 als ersten Deutscher Meister in die Geschichte eingegangen. Dazu passt auch ein Pokalmix aus VfB–Leipzig–Tagen, im Jahre 1993 zum 100– jährigen VfB–Jubiläum erschienen, das der Autor als Maxi in seinem Plattenschrank hat. In heutigen Tagen singt man das Melodische: Immer wieder Probstheida, mit Grüßen vom Lokruf.

Auch ein Stückchen Leipzig ist äTäNNSCHEN mit seinem melodischen Rock. Als die Chemie im Stadtteil Leutzsch Ihr 100– Jähriges feierte, da wurde auch Musikalisches aufgelegt.

Der Autor dieser Zeilen, Fan der Blau – Gelben und im nahen Regis–Breitingen beheimatet, nimmt sich nun die Freiheit hierzu den Songtext einfügen.

Immer wieder Probstheida.

Lok Leipzig ist meine Heimat, Lok Leipzig ist mein Verein,

Ich trage Blau–Gelb im Herzen, und das wird immer so sein,

wenn die Tore mal nicht fallen, wechsle ich nicht den Verein,

ja Blau–Gelb das ist die Loksche und wir stimmen alle ein

Schalelalala immer wieder Probstheida, Schalelalala immer wieder Probstheida, Schalelalala immer wieder Probstheida

Blau–Gelb sind unsere Farben, Blau–Gelb ist mein Verein,

Lok Leipzig ist meine Liebe, so wird es heut´ und immer sein,

wir gehen immer nur ins Bruno und stehen hinter dem Verein,

Es wird für uns nichts anders geben und wir stimmen alle ein

Schalelalala immer wieder Probstheida, Schalelalala immer wieder Probstheida, Schalelalala immer wieder Probstheida

Blau–Gelb sind unsre Farben, Blau–Gelb ist mein Verein,

Lok Leipzig meine Liebe so wird es heut´ und immer sein,

wir gehen immer nur ins Bruno und stehen hinter dem Verein,

Es wird für uns nichts anders geben und wir stimmen alle ein

Schalelalala immer wieder Probstheida, Schalelalala immer wieder Probstheida, Schalelalala immer wieder Probstheida

Aus der sächsischen Elbestadt Dresden kennen wir noch, aus in DDR–Tagen, „Die vier Brummers“ und ihr Dynamo–Lied. Anders klingt es im nahen Erzgebirge. Das „Glückauf“ (hier per Triola) ist auch für den Ruhrpott und Schalke zutreffend. Hier kommt man aus der Tiefe aus dem Schacht, Wismut Aue die neue Fußballmacht, mit Glockengeläut beginnend.

„Im Herzen von Europa“, so klingt es in Frankfurt am Main, wo der Adler fliegt. Auch hier kann man auf über 100 Jahre Fußballtradition zurückblicken. Hier nun Auszüge aus einer Musikscheibe mit Hörprobe. Der Autor kennt sie im Original.

In München, an der Isar, haben im Laufe der Jahrzehnte die FC Bayern die 1860er Löwen (ein Gründungsmitglied der Bundesliga) überholt. Den Unterschied machen in heutigen Tagen die Millionen. Der eine hat sie und der andere weniger, die Millionen.

In den 1980er Jahren gab es bei Waldhof Mannheim einen Bundesliga–Trainer Namens Klaus Schlappner, dessen Markenzeichen ein Hut war. Und da sit der „Schlappi Räp“. Etwas älter ist, aus der Zeit der 1974er Fußball–WM in der BRD: „Wir halten fest und treu zusammen“, gesungen von der Dortmunder Borussia–Elf.

Zu meiner Überschrift mit „Da liegt Musike drin“: Es war einst eine DDR–Fernsehshow aus dem Haus der heiteren Muse, nahe dem Leipziger Hauptbahnhof. Sie wurde meist zur Leipziger Frühjahrs– und Herbstmesse live ausgestrahlt.

So, jedes Fußballspiel hat mal ein Ende und nun abschließend die Kurve genommen auf die Britische Insel. Zu You'll Never Walk Alone – der Song mit Weltruf - Sportbuzzer.de schrieb der Autor im Mai des vergangenen Jahres und nahm unter anderem Bezug auf den Ursprung des Songs.

Sollte jemand nun seine Vereinsbrille aufhaben und zweifeln: Ein Fußballspiel funktioniert nur mit zwei Teams, dem Schiedsrichterkollektiv und das auf Rasen mit Ball, und ringsrum die Fangemeinden.

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