11. Oktober 2018 / 11:53 Uhr

Noah Sarenren Bazee bricht ab: 96-Coach André Breitenreiter geht das Personal aus

Noah Sarenren Bazee bricht ab: 96-Coach André Breitenreiter geht das Personal aus

Tobias Manzke
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Bilder vom Training bei Hannover 96: Noah Sarenren Bazee (rechts) bricht das Training ab.
Bilder vom Training bei Hannover 96: Noah Sarenren Bazee (rechts) bricht das Training ab. © Florian Petrow
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Die Patientenliste wird immer länger: Noah Sarenren Bazee muss das Training vorzeitig beenden - und Coach André Breitenreiter mit sieben Feldspielern weiterarbeiten. Bei Hannover 96 ist in der Länderspielpause im Behandlungsraum mehr los als auf dem Trainingsplatz.

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Hannover 96 geht am Stock. Gestern hatte André Breitenreiter nur acht Feldspieler auf dem Trainingsplatz zur Verfügung, dazu gesellten sich die drei Torhüter. Als dann auch noch Noah Sarenren Bazee vorzeitig vom Feld musste, waren nur noch sieben fitte Hannover-Profis übrig.

Fast eine ganze Startelf fehlt

Das "96-Lazarett" quillt langsam über, beinahe eine Startelf hat sich im Behandlungsraum angesammelt. Die Patienten-Liste: Niclas Füllkrug, Oliver Sorg, Felipe, Linton Maina, Waldemar Anton, Ihlas Bebou, Takuma Asano und Marvin Bakalorz.

Bilder von der Trainingseinheit von Hannover 96 am 11. Oktober 2018

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Gut, dass gerade Länderspielpause und damit Zeit für die Spieler ist, sich auszukurieren. Das ist dringend nötig nach den vergangenen Wo­chen, in denen die Profis oft Grenzgänger waren und im­mer wieder an ihr absolutes Limit gehen mussten.

"Eine brutale Investition geleistet."

Wie zum Beispiel Niclas Füllkrug, der sich schon seit Wochen mit Problemen herumschleppt und sich auch am vergangenen Wochenende gegen Stuttgart nicht schonte. „Er hat so viel investiert, auf die Zähne gebissen und eine brutale Investition für die Mannschaft geleistet“, lobte Breitenreiter seinen Torjäger.

Aber diese Grenz­erfahrungen hinterlassen Spuren. Schon während der englischen Woche musste Füllkrug kürzertreten. Das ist auch jetzt der Fall. Aber nicht nur Füllkrug geht es so.

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„In jedem Spiel heißt es für uns immer zu fighten“, sagte Ihlas Bebou. Das tat der Flügelflitzer in den vergangenen Spielen und be­lohnte sich gegen Stuttgart endlich mit seinem ersten Saisontor. Die Länderspiele mit Togo musste er allerdings wegen Problemen ab­sagen. Ebenso wie Anton, Asano und Maina, die ihren Nationalmannschaften ebenfalls fehlen. Über Stratege Pirmin Schwegler sagte Breitenreiter nach dem Stuttgart-Spiel, dass er „mausetot“ war. 96 muss in jedem Spiel an die Grenzen gehen, um eine Chance auf Punkte zu haben.

Überragende Laufleistung

Gegen Stuttgart lief das Breitenreiter-Team fünf Kilometer mehr als der VfB – und holte den ersten Saisonsieg. In den ersten beiden Spielen (gegen Bremen und Dortmund), in denen 96 stark spielte, war auch die Laufleistung überragend. Gegen den BVB (0:0) zum Beispiel rannten die 96-Profis starke 125,48 Kilometer. Bei den Niederlagen in Nürnberg und Frankfurt hingegen gehörte die 96-Laufleistung zu den schwächsten Werten der Liga. Mit wenig Aufwand also wenig Ertrag.

Jetzt die Akkus aufladen

Fit sind die 96-Stars, da­für hat Breitenreiter gesorgt. Um sich von den vielen Grenzerfahrungen zu erholen, kommt die Länderspielpause dem Team aber gelegen. Damit zur Vorbereitung auf Leverkusen die Akkus wieder voll sind.

Die Krankenakte von Noah Joel Sarenren Bazee bei Hannover 96

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