Vor der Pause durften gegen Barleben einige Testspieler ran. In der Pause wechselte Optik-Trainer Ingo Kahlisch dann kräftig durch. Vor der Pause durften gegen Barleben einige Testspieler ran. In der Pause wechselte Optik-Trainer Ingo Kahlisch dann kräftig durch. © Christoph Laak
Vor der Pause durften gegen Barleben einige Testspieler ran. In der Pause wechselte Optik-Trainer Ingo Kahlisch dann kräftig durch.

Ingo Kahlisch: "Nach zwei oder drei Leuten gucken wir noch"

NOFV-Oberliga Nord: FSV Optik Rathenow besiegt den FSV Barleben - zwei weitere Abgänge stehen fest.

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Es war zwar nur ein Testspiel. Aber trotzdem: Dem langjährigen Spieler der ersten und zweiten Mannschaft, dort ist er heute noch als Betreuer aktiv, Frank Dingler, schenkte der FSV Optik zum 50. Geburtstag einen Sieg. Gegen den FSV Barleben aus der Oberliga Süd hieß es nach turbulenten letzten zwanzig Minuten 3:2.

Am Morgen gab es keine frohe Kunde vom Trainer: „Zwei weitere Spieler der Vorsaison werden nicht mehr für uns auflaufen. Nikolas Krause ist mit unbekanntem Ziel weg. Und gestern hat sich auch Martin Weber abgemeldet. Ihn wollte ich behalten, habe ihm das auch noch einmal deutlich gemacht. Aber er ließ sich nicht überzeugen.“ Aller Voraussicht nach wird Martin Weber zukünftig für Chemie Premnitz aktiv sein.

Die Vorbereitung bestand für die, inklusive Testspieler, 21 Kicker am Vormittag zunächst aus einem 8-km-Lauf. Anschließend folgte etwas, das für leistungsorientierte Fußballer durchaus Gymnastikübung heißen kann. Nach dem Lauf und zunehmender Schwüle ging es für viele allerdings bis an die Schmerzgrenze und zumindest teilweise darüber hinaus. Für Emre Turan, Marcus Stachnik und Burak Tasar (alle angeschlagen) waren die Strapazen damit vorbei. Sie drehten nach dem Mittagessen lediglich ein paar Runden auf dem Nebenplatz. Für alle anderen ging es in den Oberliga Nord-Süd-Vergleich.

Die Partie gegen Barleben am Nachmittag begann ähnlich wie am Mittwoch. Zunächst versuchten beide Mannschaften ihre Abwehr zu ordnen. Das gelang recht gut, so dass es nur wenige Chancen zu bestaunen gab. Die Gäste praktizierten ein 5-4-1-System, standen dabei aber sehr hoch. Oft war die Fünferabwehrreihe 20 Meter vor dem Strafraum postiert. Vorne war Denny Piele Alleinunterhalter, machte das aber geschickt. Zwei gefährliche Kopfbälle von ihm, sowie ein Seitfallzieher von Denis Neumann konnten gefallen. Rathenow zeigte sich leicht feldüberlegen, wirklich klare Tormöglichkeiten gab es auch hier nicht.

Nach der Halbzeit fielen die Tore

In der zweiten Hälfte änderte sich das Bild. Nun war Barleben am Drücker. Optik wurde viel früher attackiert und mehr und mehr in die Defensive gedrängt. Die größte Gelegenheit hatte Alexander Prinz, der nach 56 Minuten ganz knapp vorbei köpfte. Beim Freistoß von Maximilian Gerwien reagierte Lukas Kycek aufmerksam. Rathenow zeigte anschließend Effektivität. Mit dem ersten Torschuss der zweiten Halbzeit erzielte Askin Yildiz das 1:0. Zugegeben, es war nicht allzu schwer, nach der Vorarbeit von Tevfik Turan musste er nur noch einschieben, aber der Treffer tat dem Spiel gut. Sofort erhöhte sich trotz kaum noch vorhandener Kraft die Intensität. Erst einmal gab es hüben wie drüben folgenreiche Missverständnisse der Keeper. Beim weiten Flankenball von Süleyman Kapan rief Dean Kamith laut „Torwart“, kam dann aber zu langsam aus dem Kasten und ermöglichte Yildiz so per Kopf das zweite Tor. Andersrum lief es bei Lukas Kycek. Er war rechtzeitig draußen, blieb aber stumm und prallte infolge dessen mit dem zurückeilenden Turan zusammen. Andy Weinreich schoss ins leere Tor. Nun wurde es hektisch, die Gäste drängten mit aller Macht und teils übertriebenen Einsatz auf den Ausgleich. Der gelang Piele per Kopf. Das Remis wäre vielleicht auch okay gewesen, aber einen hatte Optik noch. Jerome Leroy führte einen Freistoß am eigenen Strafraum ganz schnell aus. Askin Yildiz erlief sich den Ball, ging über rechts durch und zog dann aus gut 20 Metern aus vollem Lauf ab. Das Leder schlug im Dreiangel ein - ein Traumtor.

Zum Spiel selbst meinte Ingo Kahlisch nur: „Ein robuster Gegner. Wenn wir später in der Vorbereitung fußballerisch weiter sind, fällt uns so eine Partie leichter.“ Wichtiger war ihm der Gesamteindruck: „Mit der ersten Woche bin ich sehr zufrieden. Der Kader ist schon jetzt relativ breit, für unsere Verhältnisse ordentlich. Nach zwei oder drei Leuten gucken wir noch.“

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