01. März 2018 / 14:32 Uhr

NOFV-Oberliga Nord: FSV Optik vor der nächsten hohen Auswärts-Hürde

NOFV-Oberliga Nord: FSV Optik vor der nächsten hohen Auswärts-Hürde

Detlev Nießner
Murat Turhan (l.) und Sebastian Huke.
Beim Duell zwischen Hertha 03 Zehlendorf und dem FSV Optik kommt es wahrscheinlich nicht zum direkten Aufeinandertreffen der beiden Top-Torjäger Murat Turhan (l.) und Sebastian Huke. © Nico Roesenberger
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NOFV-Oberliga Nord: Rathenower Oberliga-Fußballer spielen bei Hertha 03 Zehlendorf.

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Auch einige Tage nach dem Sieg bei Tennis Borussia Berlin war Ingo Kahlisch, Trainer des FSV Optik Rathenow, noch voll des Lobes. „Klar war der Platz schlecht, aber meine Mannschaft hat das auch richtig gut gemacht. Das kam mir in der Nachbetrachtung ein wenig zu kurz“, so der Rathenower Trainer, der nach dem Spiel über 50 Nachrichten auf seinem Handy hatte. „Wir haben eine Mannschaft, die sich voll mit der Sache identifiziert und für Rathenow spielt. In der Außenwahrnehmung haben sich viele Leute über unseren Sieg gefreut.“

Nach dem Spitzenspiel bei TeBe wartet auf die Rathenower nun gleich die nächste richtig schwere Aufgabe. Lassen die Witterungsbedingungen es zu, spielt der FSV Optik am Sonntag erneut in Berlin. Der FC Hertha 03 Zehlendorf aus dem äußersten Südwesten der Hauptstadt erwartet als Tabellenvierter die Rathenower. Auch in Zehlendorf liebäugelt man mit dem Aufstieg in die Regionalliga, geht das Ganze jedoch recht gelassen an. An der Onkel-Tom-Straße hoffen die Verantwortlichen vor allem, aus dem Kooperationsabkommen mit Hertha BSC profitieren zu können, in Zukunft vielleicht den einen oder anderen, der es nicht nach ganz oben schafft, ins eigene Stadion zu holen.

Duell der Top-Torjäger fällt vermutlich aus

Die „kleine Hertha“, wie der Berliner den Verein nennt, betreibt geschickt Werbung für den 22. Spieltag. Man kündigte auf der Homepage sogar schon an, dass der Zweite auf den Ersten trifft. Gemeint waren dabei allerdings die Torjäger. Sebastian Huke hat bei der Zehlendorfer 1:2-Niederlage in Lichtenberg sein 16. Tor erzielt, nur Rathenows Murat Turhan liegt mit 21 Treffern noch vor ihm.

Genau zu diesem Duell wird es jedoch aller Voraussicht nach nicht kommen. Denn kaum gibt es bis auf die beiden Langzeitverletzten Julian Ringhof und Marcus Stachnik keine Akteure mit Blessuren mehr, hat die Grippewelle zugeschlagen. Im Havelland derzeit ohnehin grassierend, haben die Viren nicht an den Stadiontoren des Vogelgesang haltgemacht. Murat Turhan und Caner Özcin liegen flach, jegliche sportliche Betätigung ist ausgeschlossen. Außerdem hat Emre Turan wegen seinen Hackenproblemen erneut nur eingeschränkt trainiert.

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Wen Ingo Kahlisch in den Sturm stellt ließ er sich nicht entlocken, mit der Einsatzbereitschaft, der taktischen Disziplin und nicht zuletzt der zahlreichen Unterstützung durch die Fans wie in der Vorwoche sollte auf dem Ernst-Reuter-Sportfeld aber auch ohne die beiden kranken Akteure etwas möglich sein. „Zehlendorf ist eine junge, gut ausgebildete Truppe. Das wird genau so schwer wie gegen TeBe vor einer Woche“, so Kahlisch. Gespielt wird am Sonntag um 14 Uhr.

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