Murat Turhan traf zum späten Siegtreffer. © Christoph Laak

NOFV-Oberliga Nord: Spätes Tor bringt Optik den nächsten Dreier

NOFV-Oberliga Nord: Rathenower siegen knapp beim SV Altlüdersdorf.

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Der FSV Optik Rathenow schwimmt in der Fußball-Oberliga weiterhin auf einer Erfolgswelle. Am Dienstag siegte die Mannschaft von Trainer Ingo Kahlisch mit 1:0 beim SV Altlüdersdorf und ist auch nach dem 8. Spieltag ungeschlagen.

Es war allerdings ein hartes Stück für die Rathenower, die Gastgeber waren in der ersten Hälfte durchaus die spielbestimmende Mannschaft und hätten in Führung gehen können. „Wir haben auf einem tiefen Platz zunächst die falschen Mittel gesucht und können uns bei Bjarne Rogall bedanken, der zweimal ganz stark hielt, dass wir nicht in Rückstand geraten sind“, so der Rathenower Trainer, der von seiner Mannschaft nur sehr wenige offensive Aktionen zu sehen bekam. „Wir sind vor der Pause gar nicht gefährlich vor das Tor gekommen“, monierte Ingo Kahlisch.

Murat Turhan schießt Rathenow zum Sieg

Nach dem Seitenwechsel wurde Optik stärker und hielt nun besser dagegen. Mit langen Bällen und Flanken aus dem Halbfeld sollten nun Torchancen erarbeitet werden. „Nach der Pause hat es die Mannschaft dann besser gemacht, ist mit mehr Zug vor das Tor gekommen“, so Kahlisch, der nun auch gute Torgelegenheiten seiner Truppe zu sehen bekam. Diese konnten zunächst aber nicht genutzt werden. Erst in der Endphase sollte dann die Entscheidung zugunsten Rathenows fallen. Eine Flanke von Marcus Stachnik wurde vor dem Tor abgefälscht. Murat Turhan stand dort, wo er als Torjäger zu stehen hat und konnte per Kopf zum 1:0 einnetzen (84.). Zuvor hatten sich die Gastgeber dezimiert. Hegert durfte nach einem taktischen Foul früher duschen gehen. „Ich glaube der Führungstreffer ging hintenraus auch in Ordnung, da wir mehr zum Zusetzen hatten. Ärgerlich ist, dass wir nach dem Tor uns selber das Leben schwer machten. Das darf einfach nicht passieren“, so Ingo Kahlisch, der damit die rote Karte von Rathenows Nii Weber meint. Nach einem Foul an ihm ließ sich der zum Offensivfoul hinreißen und musste ebenfalls vorzeitig vom Platz. „Da merkt man, dass ihm die Erfahrung fehlt, das hätte er anders lösen können“, findet Rathenows Trainer. In der Nachspielzeit nahm eine rassige Partie dann sein Ende als auch Altlüdersdorfs Macuk mit Rot vom Platz gestellt wurde.

„Es war ein ganz schwer erkämpfter Sieg von uns. Wenn man so ein Spiel gewinnt, kann man ja nur zufrieden sein. Auch wenn es am Ende sicherlich etwas glücklich für uns war“, resümierte Ingo Kahlisch.

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