21. Dezember 2017 / 17:42 Uhr

Optik Rathenow-Trainer Ingo Kahlisch: „Vom Quatschen ist noch niemand aufgestiegen“

Optik Rathenow-Trainer Ingo Kahlisch: „Vom Quatschen ist noch niemand aufgestiegen“

Christoph Laak
Ingo Kahlisch
FSV-Trainer Ingo Kahlisch hat mit seinem Team eine überragende Hinrunde gespielt. © Nico Roesenberger
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NOFV-Oberliga Nord: Optik Rathenows-Trainer Ingo Kahlisch ist mit der Hinrunde seines Teams sehr zufrieden und blickt optimistisch auf die Rückrunde.

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Im Sommer hatte der FSV Optik Rathenow noch ganz knapp den Wiederaufstieg in die Fußball-Regionalliga verpasst. Nun liegen die Rathenower mit sechs Punkten Vorsprung erneut an der Tabellenspitze und haben dabei sogar noch ein Spiel gegenüber den Verfolgern in der Hinterhand. Wie Trainer Ingo Kahlisch die Hinrunde einschätzte und was er sich mit seinem Team für die zweite Halbserie vorgenommen hat, darüber hat sich der MAZ SPORTBUZZER mit ihm unterhalten.

Herr Kahlisch, ihre Mannschaft hat in der Hinrunde 42 Zähler eingefahren, blieb dabei ungeschlagen. Haben Sie damit gerechnet?

Ingo Kahlisch: Damit haben wir so natürlich nicht gerechnet. Wir wussten, dass wir eine starke Mannschaft haben, aber dass es so gut läuft war nicht zu vorauszusehen. Die Hinrunde war einfach überragend, anders kann man das nicht sagen. Wir haben uns natürlich riesig gefreut und dürfen auch stolz auf das Erreichte sein.

In welchen Punkten hat sich ihre Mannschaft besonders gut entwickelt?

Wir haben ganz wenig Gegentore bekommen. Das war schon richtig gut. Nach vorne haben wir tollen Fußball gespielt und auch eine Menge Tore geschossen. Insgesamt hat vieles gepasst.

Wo sehen Sie noch Potenzial?

In Eins-gegen-eins-Situationen über die Außen können wir uns sicherlich noch steigern. Da dürfen die Jungs auch etwas mutiger sein. Außerdem müssen wir die Tore auf mehr Schultern verteilen. Murat Turhan hat 19 Tore erzielt, da müssen wir ihm noch ein wenig mehr den Rücken frei halten.

Seit November steht nun das Flutlicht im Stadion. Wann können sich die Zuschauer auf das erste Abendspiel einstellen?

Flutlicht-Spiele sind in der Rückrunde sicherlich möglich, da müssen wir aber auch die Staffeltagung abwarten. Das hängt ja auch immer vom Gastverein ab. Geplant ist es, das Flutlicht mit einem Fest im Sommer einzuweihen. Dazu wollen wir eine Art Stadionfest mit Band und einem großen Gegner feiern. Mit einigen Vereinen bin ich da auch schon in guten Gesprächen. Insgesamt ist das Flutlicht für das Stadion, das der Stadt gehört, eine riesige Wertsteigerung. Das freut mich sehr.

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In der Vorbereitung fliegt Ihr Team wieder eine Woche in die Türkei. Was versprechen Sie sich davon?

Das Trainingslager ist natürlich wichtig, da wir zweimal am Tag trainieren können. Des Weiteren sind zwei Testspiele geplant. Als Gruppe können wir da richtig zusammenwachsen.

Zuletzt hatte Tennis Borussia Berlin Interesse an Sülemyan Kapan und Emre Turan angemeldet. Mit Julian Ringhof fehlt ein ganz wichtiger Mann noch länger. Wird es Verstärkungen im Winter geben?

Ich habe ein großes Vertrauen in den jetzigen Kader. Die beiden Spieler werden bei Optik bleiben, da müsste TeBe schon richtig Geld bieten. Ansonsten sind keine Neuzugänge geplant, das ist ja auch immer eine Frage des Geldes. Marcel Subke wird in der Rückrunde wieder Torwart Nummer zwei sein und mit Jean-Pierre Pacher haben wir ja auch noch einen guten Jungen in der Hinterhand. Der Ausfall von Julian Ringhof tut weh, keine Frage. Aber Aleksandar Bilbija hat das in der Hinrunde überragend gemacht. Insgesamt hat die Mannschaft das sehr gut abgefangen.

Nach 16 Spieltagen ungeschlagen. Auf den 2. Platz hat Ihre Mannschaft bereits sechs Punkte Vorsprung. Darf innerhalb Ihres Teams das Wort Aufstieg schon benutzt werden?

Vom Quatschen ist noch niemand aufgestiegen. Wir müssen weiter unsere Leistung bringen. Aber die Jungs können ruhig davon sprechen. Wir sind Sportler und wollen natürlich bestmöglich abschließen. Vor der Saison wollten wir unter die besten fünf Mannschaften, das bleibt erst einmal unser Ziel. Im Mai kann man gerne auf die Tabelle schauen, da zählt es dann. Auch wenn wir aktuell führen, bleibt TeBe Berlin das Maß aller Dinge. Dort wird unter Profi-Bedingungen gearbeitet. Wir tun gut daran weiter nur auf uns zu schauen und unsere Aufgaben konzentriert zu erledigen. Dann sind wir auch erfolgreich.

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