04. März 2018 / 18:41 Uhr

NOFV-Oberliga: Siegesserie des FSV Optik gerissen

NOFV-Oberliga: Siegesserie des FSV Optik gerissen

Christoph Laak
Optiks Marc Langner (l.) ackerte im Mittelfeld wieder enorm viel.
Der Rathenower Marc Langner (l.) ackerte im Mittelfeld des FSV Optik wieder viel, konnte die Niederlage aber nicht verhindern. © Nico Roesenberger
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NOFV-Oberliga Nord: Rathenower verlieren nach 45 ungeschlagenen Punktspielen mal wieder eine Partie.

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Nun ist es also doch passiert, die Oberliga-Fußballer des FSV Optik haben mal wieder eine Niederlage in der Liga kassiert. Beim FC Hertha 03 Zehlendorf unterlagen die Rathenower letztlich mit 0:2. Und dennoch, Optik bleibt in der Oberliga weiterhin das Maß aller Dinge und führt die Tabelle immer noch souverän mit sechs Punkten Vorsprung an.

„Niederlagen gehören dazu. Das habe ich den Jungs in der Kabine auch gesagt. Wir haben bei TeBe gewonnen und nun in Zehlendorf verloren – bei Optik ist weiterhin alles im grünen Bereich“, schätzt Optik-Trainer Ingo Kahlisch nach der ersten Saisonniederlage ein. Dabei hat sein Team, auf für die Jahreszeit ordentlichem Geläuf, durchaus guten Fußball gespielt und gerade vor der Pause einige gute Möglichkeiten zur Führung gehabt.

Optik hätte zur Pause führen können


Die größte hatte Rathenows Top-Torjäger Murat Turhan, der das Kunststück fertig brachte den Ball aus Nahdistanz nicht im Tor unterzubringen. In der munteren Partie war der FSV Optik zwar ein bisschen besser, aber auch die Gastgeber versteckten sich keineswegs und erspielten sich ebenfalls gute Chancen. Da die Berliner diese nicht nutzten ging es mit einem torlosen Remis in die Pause. „Wir haben den Ball bis dahin gut laufen lassen und auch die klar besseren Möglichkeiten gehabt. Zur Halbzeit hätten wir führen können, wenn nicht gar müssen. Wir haben uns aber nicht belohnt“,  so Rathenows Trainer.

Nach der Pause war der Spitzenreiter dann nicht mehr so präsent in den Zweikämpfen. Zehlendorf spielte mit viel Leidenschaft, manchmal auch am Rande der Legalität. „Wir haben nach dem Seitenwechsel nicht mehr die Ordnung gehalten und keine Konsequenz in unserem Spiel gehabt“, moniert Ingo Kahlisch. Das Berliner Führungstor fiel dann aber dennoch aus einem ruhenden Ball. Einen Freistoß von der Strafraumgrenze drosch Timur Gayret in den Winkel (70.).

Traumtor führt zur Zehlendorfer Führung


„Ich denke, dass es in dieser Szene eigentlich Freistoß für uns hätte geben müssen. Ansonsten war das natürlich ein Traumtor“, so Ingo Kahlisch, dessen Team nach dem Rückstand noch einmal vehement auf den Ausgleich drückte, ohne dabei richtig zwingend zu werden. Im Gegenteil, die Hauptstädter erhöhten sogar auf 2:0. Nach einem Freistoß stand Aron Rüb goldrichtig und drückte den Ball zum 2:0-Endstand über die Linie.

„Bei uns bricht jetzt keine Welt zusammen. Zehlendorf hat aufgrund der 2. Halbzeit nicht unverdient gewonnen. Nach dem 0:1 waren wir noch einmal am Drücker, konnten den Ausgleich diesmal aber nicht erzwingen“, schätzt Ingo Kahlisch ein.

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