RB Leipzig war zu Gast im Bremer Weserstadion (9) (dpa) Im Bremer Weserstadion war für die Hasenhüttl-Elf nichts zu holen. © dpa
RB Leipzig war zu Gast im Bremer Weserstadion (9) (dpa)

Nordfluch: RB Leipzig verliert auch gegen Werder Bremen

Hasenhüttl-Elf kassiert beim 0:3 die nächste Pleite.

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Bremen/Leipzig. Drittes Spiel in Folge ohne Sieg: RB Leipzig hat am Sonnabend bei Werder Bremen mit 0:3 verloren und muss langsam um die Champions League fürchten. Dortmund ist bis auf drei Punkte an den Tabellenzweiten herangerückt und auch Hoffenheim wittert Morgenluft.

RB Leipzig tut sich gegen die abstiegsbedrohten Mannschaften aus dem Norden schwer. Das war gegen den HSV und Wolfsburg zu Hause so. Auch gegen Werder Bremen war für den Aufsteiger nichts zu holen. „Es lag an uns, wir haben klare Chancen nicht genutzt und manchmal auch nicht den letzten Willen gehabt“, sagte Neu-Nationalspieler Timo Werner.

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Trainer Ralph Hasenhüttl überraschte mit seiner Aufstellung. Dayot Upamecano rutschte in die Startelf und durfte mit Marvin Compper und Willi Orban eine Dreikette in der Abwehr bilden. Benno Schmitz und Marcel Halstenberg rückten dafür weiter auf, um dem Angriff der Leipziger noch mehr Wucht zu geben. „An diesem System lag es nicht. Dort den Fehler zu suchen, wäre der falsche Ansatz“, so Werner.

RB dominierte mit dieser Taktik die Partie und erspielte sich Chance um Chance. Schon in der 11. Minute hätte Timo Werner nach einem Zuckerpass von Marcel Sabitzer die Führung erzielen können, scheiterte aber an Werder-Keeper Felix Wiedwald, der seinen Spitzennamen WiedWall erneut bestätigte. Emil Forsberg schoss in der 26. Minute den Ball mit seinem schwächeren linken Fuß am Tor vorbei. „Wir müssen uns das Glück erarbeiten und auch erzwingen. Das tun wir im Moment zu wenig“, sagte Hasenhüttl.

Hasenhüttl-Elf kassiert nächste Pleite im Norden.

Die Bremer, bei denen Max Kruse und Serge Gnabry mit muskulären Problemen fehlten, trugen in der Offensive bis zu diesem Zeitpunkt wenig zum Spiel bei. Zlatko Junuzovic leitete dann in der 34. Minute das Freudenfest im Weserstadion für die Heimfans ein. Stefan Ilsanker köpfte da eine Flanke direkt vor den eigenen Strafraum und der Werder-Kapitän zog aus rund 22 Metern mit dem Außenrist ab und traf zur Führung.

Fünf Minuten später rissen einige Leipziger die Arme schon nach oben. Sabitzer drehte sich um sich selbst, traf mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze aber nur den Innenpfosten.

RB Leipzig war zu Gast im Bremer Weserstadion (8) (dpa) Für RB Leipzig setzte es in Bremen eine herbe 0:3-Klatsche. © dpa

Hasenhüttl sah sich das Spiel seiner Männer bis zur 56. Minute an und reagierte dann. Marvin Compper musste vom Feld und dafür kam der ehemalige Bremer Davie Selke, bedacht mit Pfiffen von den Rängen, in die Partie. RB stellte damit wieder auf die gewohnte Vierer-Kette um und musste den nächsten Rückschlag hinnehmen.

Schlitzohr Junuzovic spielte nach einer knappen Stunde einen Freistoß nicht hoch in den Strafraum, sondern flach vor die RB-Abwehr. Florian Grillitsch nahm sich den Ball direkt und nagelte ihn direkt ins Leipziger Tor. „Es ist bitter, wenn man so ein Tor bekommt“, so Hasenhüttl.

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Leipzig lief den Rest des Spiels an, schaffte aber nicht mehr die Wende. „Uns fehlte dann auch etwas die Frische, in der Länderspielpause müssen wir neue Kraft tanken“, sagte der RB-Coach.

Bremen machte in der 90. Minute mit einem der zahlreichen Konter alles klar. Der gerade eingewechselte Florian Kainz machte mit dem 3:0 den Deckel drauf und bescherte RB das dritte Tor eines Österreichers an diesem Tag.

SV Werder Bremen: Wiedwald - Veljkovic,L. Sané, Moisander, Delaney (83. Eggestein), Gebre Selassie, Grillitsch (88. Kainz), Junuzovic, Ro. Bauer, Bartels, Pizarro (73. Johansson)

RB Leipzig: Gulacsi, Upamecano, Orban, Compper (56. Selke), Halstenberg, Schmitz (81. Burke), Ilsanker, Demme, Sabitzer, Forsberg, Werner

Tore: 1:0 Junuzovic (34.), 2:0 Grillitsch (59.), 3:0 Kainz (90.)

Zuschauer: 41 384

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