Trainer Alexander Nouri bereitet das Team von Werder Bremen auf das Spiel gegen Darmstadt vor. © dpa/Carmen Jaspersen

Nouri bereitet Werder auf Darmstadt vor - und bleibt Trainer-Kandidat

Unter Alexander Nouri präsentierten sich die Bremer zuletzt deutlich verbessert und feierten den Sieg. Womöglich ist der Deutsch-Iraner eine Dauerlösung.

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Die Chancen von Trainer Alexander Nouri auf eine längere Dienstzeit bei Werder Bremen sind gestiegen. Unter Nouris Leitung begann der Bundesligist mit der Vorbereitung auf das Auswärtsspiel bei Darmstadt 98. Damit zeichnet sich ab, dass der Sohn eines Iraners und einer Deutschen zum dritten Mal als Bundesliga-Trainer auf der Bank sitzen wird.

Der bisherige U23-Coach startete mit viel Zuversicht in seine zweite Woche als Bremer Cheftrainer. Geschäftsführer Frank Baumann hat sich aber noch nicht entschieden, ob er Interimscoach Nouri nach dem viel gefeierten 2:1-Sieg gegen den VfL Wolfsburg zum Nachfolger des beurlaubten Trainers Viktor Skripnik befördert.

Werder-Lazarett lichtet sich

Laut Baumann ist Nouri eine Option. Der Manager will sich aber bei der Trainer-Entscheidung Zeit lassen. Nouri, der die Mannschaft mit jungen Spielern wie dem 19-jährigen Angreifer Ousman Manneh neu aufgestellt hat, freut sich auf das Match in Darmstadt. "Wir sind sehr froh über die Chance, die der Verein uns hier gegeben hat, und fiebern dem kommenden Spiel entgegen. Ganzer Fokus auf Darmstadt", teilte er auf seiner Facebook-Seite mit.

Zur guten Stimmung trug auch die verbesserte Personallage bei. Fin Bartels, Santiago Garcia und Johannes Eggestein trainierten am Dienstag mit der Mannschaft. Der angeschlagene Lamine Sané pausierte.

dpa

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