08. September 2018 / 07:03 Uhr

Novak Djokovic und Juan Martín del Potro im US-Open-Finale – Rafael Nadal gibt auf

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Redaktion Sportbuzzer
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Novak Djokovic feiert seinen Finaleinzug bei den US Open. Dort wartet nun Juan Martín del Potro. © Seth Wenig
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Nach dem Aufgabe-Aus von Vorjahressieger Rafael Nadal im Halbfinale der US Open stehen der Argentinier Juan Martín del Potro und Wimbledon-Sieger Novak Djokovic im Endspiel. Beide konnten in New York schon den Titel holen.

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Wimbledon-Sieger Novak Djokovic aus Serbien und der Argentinier Juan Martín del Potro bestreiten an diesem Sonntag das Finale der US Open in New York. Der Tennis-Weltranglisten-Erste und Titelverteidiger Rafael Nadal gab wegen Schmerzen im rechten Knie beim Stand von 6:7 (3:7), 2:6 gegen del Potro auf. Danach schlug Djokovic den Japaner Kei Nishikori 6:3, 6:4, 6:2.

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Für Djokovic geht es in seinem insgesamt achten US-Open-Finale an diesem Sonntag um den dritten Triumph in Flushing Meadows nach 2011 und 2015 und seinen insgesamt 14. Grand-Slam-Titel. Im Vorjahr hatte der 31-Jährige wegen einer langwierigen Ellbogenverletzung gefehlt. „Es bedeutet mir die Welt“, meinte Djokovic zum erneuten Erreichen des Finales nach seiner Zwangspause. „Ich denke, dass ich richtig, richtig gut gespielt habe.“ Vor vier Jahren war er Nishikori an gleicher Stelle im Halbfinale unterlegen, seitdem hat er ihn nunmehr 14-mal in Folge besiegt.

Del Potro könnte das Turnier zum zweiten Mal nach 2009 gewinnen, zwischenzeitlich hatte der 29-Jährige wegen anhaltender Handgelenksprobleme das Karriereende erwogen. „Ich kann nicht glauben, dass ich hier bei meinem Lieblingsturnier ein weiteres Grand-Slam-Finale spielen kann“, sagte der Olympiazweite von 2016. Er hatte Nadals Probleme mitbekommen. „Als ich gesehen habe, dass er sich schlecht bewegt, habe ich angefangen, aggressiv zu spielen und ihn viel laufen zu lassen“, erklärte der Weltranglistendritte.

Nadal: „Ich hasse es aufzugeben“

Nadal bekam beim Stand von 2:2 im ersten Satz nicht zum ersten Mal im Turnierverlauf Knieprobleme und ließ sich ein Tape anlegen. Gegen Ende des zweiten Durchgangs wirkte er sichtlich angeschlagen und beendete wenig später – wie immer schweren Herzens – die Partie. „Ich hasse es aufzugeben, aber noch einen Satz so zu spielen wäre zu viel für mich gewesen“, sagte der 32-Jährige. Schon im Viertelfinale der Australian Open hatte er in diesem Jahr aufgeben müssen.

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