16. September 2018 / 19:00 Uhr

Nullnummer zwischen Eichede und Lägerdorf

Nullnummer zwischen Eichede und Lägerdorf

Volker A. Giering
Evgenij Bieche war heute nicht nur in dieser Szene im Pech.
Evgenij Bieche war heute nicht nur in dieser Szene im Pech. © Agentur 54°
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Das Team von Christian Jürss kommt auch gegen Lägerdorf nicht richtig in Schwung

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Schiedsrichter Eike-Robert Albig (VfL Bad Schwartau) ließ zwei Minuten vor 218 Zuschauern im Ernst-Wagener-Stadion nachspielen. Von der Reservebank des SV Eichede gab es vehemente Proteste. Doch selbst wenn Albig noch etwas drauf gepackt hätten, die Stormarner hätten wohl kein Tor mehr geschossen. Somit mussten sie sich mit einem torlosen Unentschieden im Oberliga-Kellerduell gegen den Vorletzten TSV Lägerdorf zufriedengeben.

Vorne drückt der Eicheder-Schuh


Es hapert im Eicheder Angriff. „Wir waren zwar sehr dominant, vorne aber nicht konsequent genug. Insgesamt haben wir uns zu wenig klare Torchancen herausgespielt, um sich drei Punkte zu verdienen. Wir haben die falschen Entscheidungen getroffen“, sagte Trainer Christian Jürss. Ohne Christian Peters (ist gerade erst aus dem vierwöchigen USA-Urlaub zurückgekehrt) und Tim Kathmann (Aufbautraining) vertraute der 32-Jährige („Man merkt, dass beide fehlen“) vorne erneut dem 19-jährigen Neuzugang Kastriot Alija. Der Ex-Norderstedter blieb aber ohne eine nennenswerte Aktion. Überhaupt fehlt ihm noch die Bindung zur Mannschaft.

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Evgenij Blieches Chancenwucher unvollendet


Wenn es gefährlich wurde, war zumeist Evgenij Bieche beteiligt. Doch „Evi“ klebte das Pech förmlich auf dem Fuß, obwohl er Aktionen für zwei Spiele (13., 15., 27., 52./Pfosten, 71./Latte, 72., 90. +2). hatte. Verständlich, dass der 21-Jährige nachher nichts sagen wollte. Zu groß war der eigene Frust. Aber auch Jendrik Brügmann per Kopfball nach einer Ecke von Bieche (25.) und Tom Wittig (42.) machten es nicht besser. Die Gastgeber hatten zwar mehr Ballbesitz. Doch waren die Gäste mit ihrem schnellen Umschaltspiel stets gefährlich. Glück hatten die Eicheder, dass der Lägerdorfer Yanneck Kuhr nur die Latte traf (29.). Jürss versuchte alles, indem er Ersatzkapitän Torge Maltzahn nach einer Stunde für Alija ins Sturmzentrum beorderte und danach auf Dreier-Abwehrkette umstellte – ohne Erfolg. „Wir wussten, dass das ein zähes Spiel wird“, resümierte der enttäuschte SVE-Coach, „ich hatte aber gehofft, dass es anders läuft. Am Ende ist das Ergebnis leistungsgerecht, weil Lägerdorf auch seine Chancen hatte.“

Mehr Stabilität durch neuen Innenverteidiger?


Stammverteidiger Fyn Claasen saß derweil überraschend nur auf der Bank. „Wir haben zuletzt viele Gegentore bekommen. Was sicher nicht allein an ihm lag. Mit Niklas Kraack haben wir uns mehr defensive Stabilität erhofft“, erklärte Jürss. Zumindest die Null stand hinten. Doch tritt der Tabellen-12. mit der erneuten Punkteteilung auf der Stelle. Der erhoffte Anschluss an das Mittelfeld wurde verpasst. Schon am Dienstag geht es für Maltzahn & Co. im Kreispokal-Achtelfinale bei Verbandsligist WSV Tangstedt (20 Uhr) weiter. „Ich erwarte ein sehr intensives Spiel wie beim Testspiel im Sommer (3:0-Sieg, die Red.). Ich bin mir aber sicher, dass wir dann vorne effizienter sind“, meinte Jürss.


SV Eichede: Gevert – Zaske (86. Stöver), H. Wurr, Kraack, Wardius – Brügmann (77. Classen) – Wittig, Maltzahn, Bieche, Hasselbusch – Alija (60. Rathjen).

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