USER-BEITRAG Sambou Yatabare (links) konnte seine starke Leistung nicht mit einem Tor krönen. © Oliver Baumgart (hansepixx.de)

Nur die Tore fehlen

Werders U 23 muss nach starker Leistung gegen Frankfurt mit 0:0 zufrieden sein

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Es gibt Unentschieden, die ein Fußballspiel recht gut abbilden. Etwa, weil beide Mannschaften ihre Spielanteile und Torchancen besessen hatten oder eben, weil beide enttäuschten und das Spiel deshalb keinen Sieger verdiente. Das torlose Remis zwischen Werders U 23 und dem FSV Frankfurt entsprach dagegen so gar nicht den 90 Minuten auf dem Platz. „Wir waren über weite Strecken die klar bessere Mannschaft“, kommentierte Trainer Florian Kohfeldt die Punkteteilung. Mit anderen Worten: Der eine Zähler war viel zu wenig für die Bremer.

Aber weil eine U 23 nun mal mit ausgesprochen vielen jungen Spielern bestückt ist, es also nach wie vor auch um die Ausbildung geht, rückte der Trainer die positiven Aspekte in den Vordergrund. „Wir haben einen Schritt nach vorn gemacht“, meinte Kohfeldt nach einer der „besten Leistungen“ in seiner Amtszeit.

Begonnen hatte das Spiel bereits mit einem ausgesprochen schwungvollen Auftritt der Grün-Weißen. Innerhalb der ersten zehn Minuten besaß die U 23 nämlich gleich vier Möglichkeiten. Es begann mit Johannes Eggestein, der – schön freigespielt von Luca Zander – aber ein wenig zu lange zögerte und dann an FSV-Keeper Sören Pirson scheiterte (2.). Ein Volleyschuss von Thore Jacobsen (4.) sowie der Kopfball durch Dominic Volkmer (7.) hätten ebenfalls in einer Bremer Führung münden können.

Die beste Möglichkeit der ersten Minuten hatte aber der starke Sambou Yatabaré vergeben, in einer seiner schwächeren Szenen. Nach einem Steilpass war er 20 Meter vor dem gegnerischen Tor frei vor dem herauseilenden Pirson aufgetaucht – um dann ebenso lässig wie ungefährlich abzuschließen (9.).

Intensives Pressing

Nach dem beinahe schon furiosen Auftakt war die Partie verflacht. Doch insgesamt hatte zur Pause gegolten: Werders U 23 lieferte einen sehr ordentlichen Auftritt ab. Sie brachte die schwache Abwehr der Gäste durch intensives Pressing immer wieder in Schwierigkeiten und hatte auf der anderen Seite dank einer aufmerksamen Defensive keine Probleme mit dem Gegner. Die einzige Ausnahme: In der 26. Minute traf Fabian Graudenz ins Bremer Tor, allerdings aus einer Abseitsposition, weshalb dem Treffer folgerichtig auch die Anerkennung verweigert wurde.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs gab es nur eine entscheidende Frage: Wann würde der U 23 endlich ein Treffer gelingen? Chancen besaßen die Bremer jedenfalls auch nach dem Wechsel. Erneut durch Johannes Eggestein, der gleich zwei weitere Möglichkeiten vergab (54., 60.), und auch durch seinen Bruder Maximilian. Nach einer Ecke war der erneut als Sechser aufgebotene Mittelfeldspieler aus 18 Metern zum Abschluss gekommen, scheiterte allerdings am Frankfurter Schlussmann (78.).

Selbst wenn der zweite Durchgang offener verlaufen war, war Werder nach wie vor das stärkere Team. „Wir müssen nach diesem Spiel sicher über unsere Chancenverwertung reden“, meinte Kohfeldt. Andererseits gab der Trainer zu bedenken, dass eine unerfahrene Mannschaft „solche Spiele am Ende auch schon mal verlieren kann“.

SV Werder Bremen II-FSV Frankfurt 1899 (10/12/2016 15:00) 3. Liga Deutschland 3.Liga (Herren) Region/Bremen SV Werder Bremen II (Herren) FSV Frankfurt 1899 (Herren) ugccontent

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