24. September 2018 / 15:07 Uhr

Wohin mit Nuri Sahin? Darum ist der ehemalige BVB-Star bei Werder Bremen nur Ersatz

Wohin mit Nuri Sahin? Darum ist der ehemalige BVB-Star bei Werder Bremen nur Ersatz

Redaktion Sportbuzzer
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Nuri Sahin kam bei Werder Bremen erst in 19 von 270 möglichen Einsatzminuten zum Zug
Nuri Sahin kam bei Werder Bremen erst in 19 von 270 möglichen Einsatzminuten zum Zug © imago/Eibner
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Nuri Sahin kam im Sommer als potenzieller Führungsspieler vom BVB zu Werder Bremen - doch Maximilian Eggestein hat dem 30-Jährigen bisher den Rang abgelaufen und wird mancherorts schon als künftiger Nationalspieler gesehen. 

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Sollte Nuri Sahin gegen Hertha BSC zum ersten Mal von Beginn an für Werder Bremen spielen, dann wohl kaum auf seiner eigentlichen Position. An Werders „Achter“ Maximilian Eggestein ist derzeit kein Vorbeikommen. Auch im Spitzenspiel der Bundesliga am Dienstag gegen Berlin wird der 21 Jahre alte Mittelfeldspieler wieder das Bremer Spiel gestalten. „Er ist ein unverzichtbarer Spieler für uns“, stellte Trainer Florian Kohfeldt vor der Partie gegen den Tabellenzweiten klar.

Zuletzt traf der ältere der beiden Eggestein-Brüder - der zwei Jahre jüngere Johannes wartet noch auf seinen Durchbruch bei Werder - zweimal: Beim 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg und am Samstag beim 3:2 in Augsburg. Angesichts seiner derzeitigen Leistungen und seines Alters wird Eggestein damit fast zwangsläufig zum Kandidaten für die Nationalelf beim Neuaufbau nach dem WM-Desaster im Sommer. „Wenn du einen Umbruch machen willst, muss Maxi dabei sein“, sagte zuletzt der Ex-Nationalspieler und TV-Experte Dietmar Hamann der Bild.

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Löw lobt Hofmann statt Eggestein

Kohfeldt sieht diesbezüglich keinen Grund, zu bremsen. „Grundsätzlich halte ich Didi Hamann für einen sehr guten Fußballexperten“, sagte der Werder-Coach. Ob der U21-Führungsspieler Eggestein indes tatsächlich kurzfristig schon eine Einladung von Bundestrainer Joachim Löw erhält, ist fraglich. Beim FIFA-Trainerkongress in London am Wochenende lobte Löw stattdessen Eggesteins fünf Jahre älteren Konkurrenten von Borussia Mönchengladbach, Jonas Hofmann.

All das nimmt Eggestein so gelassen zu Kenntnis, wie er sich zum Stammspieler in Bremen entwickelt hat. „Ich bin niemand, der seine persönliche Leistung in den Vordergrund stellt“, ist ein typischer Eggestein-Satz. Der 21-Jährige tönt nicht, er arbeitet fleißig.

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Ende August redete in Bremen jeder fast ausschließlich von Nuri Sahin. Das einstige Top-Talent von Borussia Dortmund, Ex-Spieler von Real Madrid und dem FC Liverpool, war für gerade einmal eine Million Euro vom BVB nach Bremen gekommen. Zu Saisonbeginn fragten alle: Wie wird Sahin bei Werder dirigieren? Antwort: Noch so gut wie gar nicht. Für Eggestein in seiner aktuellen Form ist Sahin nur Backup.

Werder-Trainer Kohfeldt macht Sahin Hoffnung

„Nuri wird über kurz oder lang seine Einsätze bekommen“, meinte Kohfeldt am Montag zwar. Doch für ihn kommt gegen Hertha ein Einsatz am ehesten als zentraler defensiver Mittelfeldspieler auf der „Sechs“ infrage. Möglich, dass Kohfeldt hier dem verletzungsanfälligen Philipp Bargfrede in der ersten Englischen Woche der Saison mit drei Spielen binnen acht Tagen eine Pause gönnt.

Eggestein dürfte der Werder-Coach kaum in dessen Entwicklung stoppen wollen. Wohlwollend nahm Kohfeldt die neue Torgefahr seines Top-Talentes zur Kenntnis. „Jetzt kommt wieder der nächste Schritt, denn nun werden die anderen herausstechen, um ihn zu verteidigen“, meinte der 35-Jährige. Gerade gegen Hertha kann sich Eggestein da auf einiges gefasst machen. Bislang überzeugten die Berliner vor allem im Ausschalten der zentralen Spieler ihrer Gegner.

Wird Nuri Sahin bei Werder Bremen noch zum Stammspieler? Hier abstimmen!

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