11. Juli 2018 / 18:59 Uhr

Oberg siegt mit Traumtor und einem starken Felix Witte

Oberg siegt mit Traumtor und einem starken Felix Witte

Christian Meyer
Obergs Kapitän Leo Grigorjan (Mitte) ist auch von zwei Groß Bültenern nicht zu stoppen. Er schoss zwei Tore beim 10:0.
Obergs Kapitän Leo Grigorjan (Mitte) ist auch von zwei Groß Bültenern nicht zu stoppen. Er schoss zwei Tore beim 10:0. © Isabell Massel
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Dank eines Schützenfest-Sieges steht Titelverteidiger Oberg mit einem Bein im Halbfinale des Wettbewerbs um den Ilseder Fußball-Gemeindepokal. Der Kreisligist schenkte den drei Klassen tiefer spielenden Groß Bültenern zehn Tore ein. Timm Bendikat gelang das schönste: Er traf aus 22 Metern in den Winkel. Ein Sonderlob gab es für Neuzugang Felix Witte.

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Weiterhin ohne Gegentor bleibt der TSV Münstedt, der in Gruppe A die SG Adenstedt mit 4:0 besiegte.

SpVgg Groß Bülten – Fortuna Oberg 0:10 (0:4). 14 Minuten dauerte es, bis der Favorit das Groß Bültener Abwehr-Bollwerk erstmals geknackt hatte, danach ging es Schlag auf Schlag. „Anfangs hat Groß Bülten gut dagegen gehalten. Wir haben allerdings auch zu oft versucht, durch die Mitte zu kombinieren. Als wir angefangen haben, über die Außen zu spielen, konnte uns der Gegner nicht mehr aufhalten“, stellte Fortuna-Trainer Hubert Meyer fest. Ihn hatte gefreut, dass die Fortuna gleich mehrere Tore nach schönen Kombinationen erzielte. Das 6:0 von Roma Rotmann etwa habe Felix Witte von der rechten Seite mit einem scharfen Pass in die Mitte eingeleitet. „Das war ein Spielzug wie wir uns das wünschen. Wir sind erst hinter die Abwehr gekommen und konnten dann in den Rücken der Abwehr passen“, lobte Meyer. Apropos Witte: An den Neuzugang der SG Adenstedt verteilte Obergs Trainer ein Extra-Lob. Mit einem Doppelpack hatte er den Torreigen eröffnet und mehrere gefährliche Aktionen über Außen eingeleitet. „Felix hat gezeigt, dass er eine super Verstärkung für uns ist. Er ist schnell und hat viel Spielverständnis.“ Ebenfalls zwei Tore gelangen Neuzugang Marcel Pauli. „Er ist sehr effektiv und traut sich was zu“, konstatierte Meyer.

Das schönste Tor erzielte aber kein Neuzugang: Timm Bendikats Schuss aus 22 Metern schlug zum 4:0 in den Winkel ein. „Ein super Tor“, schwärmte Meyer. Test bestanden hieß es auch für die neue Variante der Innenverteidigung: Adenstedt-Neuzugang Patrick Wagner und Emre Gezgin ließen nichts anbrennen.

Tore: 0:1, 0:2 Witte (14., 30.), 0:3 Pauli (33.), 0:4, 0:5 Bendikat 45., 48.), 0:6 Rotmann (55.), 0:7 Pauli (63.), 0:8 Grigorjan (75.), 0:9 Rotmann (82.), 0:10 Grigorjan (87.).

SG Adenstedt – TSV Münstedt 0:4 (0:4). Alle vier Tore erzielte der Kreisligist in Halbzeit eins. „Bis auf die Torausbeute war ich sehr zufrieden. Wir haben den Ball gut laufen lassen und unser Keeper musste keinen einzigen Ball halten“, bilanzierte Münstedts Trainer Klaus Reinecke. Gefreut hat er sich darüber, dass sein Team trotz schwerer Beine gegen den Aufstiegskandidaten aus der 1. Kreisklasse nichts anbrennen ließ. Am Tag zuvor hatten die Münstedter beim Wasserski-Fahren auf dem Salzgitter-See Teamgeist und Bein-Muskulatur gestärkt. „Man glaubt gar nicht, wie anstrengend das ist. Ich habe immer noch Muskelkater“, merkte Münstedts Trainer an.

Tore: 0:1 Böker (1.), 0:2 Kirchkessner (13.), 0:3 Michel (27.), 0:4 Ayhan Eroglu (30.).

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