Tanis Driesen (schwarzer Dress) will mit Fortuna Oberg eine ohnehin schon starke Saison mit dem Finaleinzug im Kreispokal belohnen. Tanis Driesen (schwarzer Dress) will mit Fortuna Oberg eine ohnehin schon starke Saison mit dem Finaleinzug im Kreispokal belohnen. © Isabell Massel
Tanis Driesen (schwarzer Dress) will mit Fortuna Oberg eine ohnehin schon starke Saison mit dem Finaleinzug im Kreispokal belohnen.

Oberg will zum Woltwiesche-Schreck werden

Jetzt geht es ums große Geld und ein großes Erlebnis: Im Volksbank-Kreispokal will der Kreisliga-Dritte Fortuna Oberg im Halbfinal-Kracher Spitzenreiter Woltwiesche ärgern. „Das Finale wäre das Sahnehäubchen auf eine ohnehin schon wunderbare Saison“, sagt Fortuna-Trainer Hubert Meyer. Der Pokal-Sieger erhält 1000 Euro Siegprämie.

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Seit 2009 spendiert die Volksbank dem Pokal-Sieger 1000 Euro, mit dem TSV Sonnenberg könnte es erstmals ein Team aus der 1. Kreisklasse schaffen, nach dem Preisgeld zu greifen. Der Außenseiter erwartet im zweiten Halbfinale den TSV Edemissen.

Viktoria Woltwiesche – Fortuna Oberg (Donnerstag, 19 Uhr). Dienstag hat Fortuna-Trainer Hubert Meyer seinen 64. Geburtstag gefeiert. Donnerstag hofft er auf ein nachträgliches Geschenk von seinem Team – den Final-Einzug. „Aber es wird sehr schwer, wir treffen schließlich auf den Kreisliga-Tabellenführer, der inzwischen Konstanz reinbekommen hat“, sagt Meyer. Mut mache ihm aber das 2:2 im Liga-Hinspiel. „Da haben wir eine super Leistung gezeigt und sehr gut gepresst“, erinnert sich der Fortuna-Coach.

Um die Woltwiescher erneut ärgern zu können, sei vor allem ein konzentrierter Auftritt nötig – „und nicht so eine Leistung wie zuletzt gegen Münstedt“, betont Meyer, der sich freut, dass Felix Schrader für den Halbfinal-Kracher in die Innenverteidigung zurückkehrt. „Mit ihm haben wir wieder mehr Stabiliät.“ Als krassen Außenseiter sieht er seine Oberger trotz zehn Punkten Rückstands in der Liga auf den Spitzenreiter übrigens nicht. „Wir sind nicht der Underdog, sondern eine Mannschaft, die jede andere Mannschaft in der Kreisliga schlagen kann“, betont Meyer, der sogar fest davon ausgeht, dass der Gegner großen Respekt haben wird, kann die Fortuna den Woltwieschern doch noch gehörig in die Double-Suppe spucken.

Denn nach dem Pokal-Halbfinale treffen die Oberger auch in der Liga noch auf die Woltwiescher, die sich im packenden Titelkampf mit Arminia Vöhrum keinen Ausrutscher erlauben dürfen.

Woltwiesches Trainer Markus Schindelar geht trotzdem gelassen in den Saison-Endspurt, hat sein Team doch reichlich Selbstvertrauen getankt und die zwischenzeitlich zehn Punkte Rückstand auf Vöhrum an der Tabellenspitze eingeholt. „Ich habe nie die Ruhe verloren, denn die Qualität im Team ist da – und das beweisen wir gerade eindrucksvoll. In der Hinserie hatten wir Pech, dass uns diverse Spieler ausgefallen sind. Jetzt haben wir das Glück, dass wir verletzungsfrei sind“, sagt er. Die Viktoria ist in der Rückserie noch ungeschlagen. Nun überheblich aufzutreten, könne sich sein Team aber nicht leisten. Denn: „Oberg ist technisch und spielerisch stark, hat einen guten Trainer. Es wird sehr schwer. Im Hinspiel haben die Oberger eine hervorragende Partie abgeliefert. Vor allem das Zentrum dürfen wir nicht zur Entfaltung kommen lassen“, mahnt Schindelar, der damit liebäugelt, seine Startelf erneut umzubauen. Denn 17 Spieler seien einsatzfähig, „und keiner hat ein Formtief“. Einer werde aber garantiert spielen: Leistungsträger André Schnotale.

TSV Sonnenberg – TSV Edemissen (Donnerstag, 19 Uhr). Die Vorfreude aufs Pokal-Halbfinale ist bei Kreisklassen-Spitzenreiter Sonnenberg riesig. Denn: „Ich und der Vorstand können uns nicht daran erinnern, mit Sonnenberg schon mal das Halbfinale erreicht zu haben. Das ist ein absolutes Bonbon für uns“, sagt TSV-Trainer Mario Falb. Er hofft, dass sein Team die Euphorie mit ins Spiel nehmen kann und nach Bosporus Peine in Runde eins, noch einmal einen Kreisligisten rauswirft. Falb traut das seiner Mannschaft zu: „Im Moment läuft es schließlich fast von alleine. Wenn man unten steht, brauchst du fünf klare Chancen für ein Tor, wenn du oben stehst, ist der Ball gleich bei der ersten Chance drin. Ich erwarte ein gutes Spiel“, sagt Falb, der allerdings aus beruflichen Gründen noch um die Einsätze seines Sohnes Florian und des Torjäger-Routiniers André Grosser bangt. Letzterer schlug nach seinem Winterpausen-Wechsel aus Vechelde sofort ein, erzielte bereits neun Tore. „Er übernimmt auch Verantwortung und leitet zum Beispiel Björn Bendrick im Sturm. Die beiden verstehen sich inzwischen blind“, freut sich Falb.

Edemissens Betreuer Frank Samzow hofft, dass sein Team das Sonnenberger Stürmerduo stoppen kann und seiner Favoritenrolle als Kreisligist gerecht wird. Aber: „Es wird sicherlich nicht so einfach wie gegen Schwicheldt. Sonnenberg wird sich reinknien – und das müssen wir auch!“

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