Marco Pajonk führt mit aktuell 14 Treffern die Torjägerliste der Oberliga an Marco Pajonk führt mit aktuell 14 Treffern die Torjägerliste der Oberliga an © Agentur 54°
Marco Pajonk führt mit aktuell 14 Treffern die Torjägerliste der Oberliga an

Oberliga: Kein freier Tag am Feiertag

Deutschland hat frei, feiert Einheit, aber die Oberliga legt keine Pause ein. FC Dornbreite, Strand 08 (im Duell), Eichede und Todesfelde stehen im Pflichtspielbetrieb.

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FC Dornbreite – NTSV Strand 08 (Di., 15 Uhr)

Mit Blick auf die Oberliga-Tabelle könnte man von einem ungleichen Nachbarschaftsduell sprechen. Die „Strandpiraten“ stehen auf dem zweiten Tabellenplatz und die Lübecker auf einem Abstiegsplatz. Von einem Spaziergang im Nachholspiel will NTSV-Kapitän und Torjäger Marco Pajonk am Steinrader Damm jedoch nichts wissen. „Wir gehen das Spiel genauso an wie das jüngste Topspiel gegen Neumünster. Zumal wir wissen, wie ekelig es ist, dort zu spielen“, sagt der 25-Jährige vor der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. 

In der Saison 2014/15 schoss er 20 Tore in 32 Spielen für die Dornbreiter, ehe er zu den Ostholsteinern gewechselt ist. Nach dem klaren 4:1 gegen die Neumünsteraner wollen die Gäste die Tabellenspitze von Holstein Kiel II (zwei Spiele mehr ausgetragen) mit dem achten Saisonsieg im zehnten Spiel zurückerobern. „Uns bringen nur drei Punkte weiter“, sagt der letztjährige Torschützenkönig Pajonk, der jetzt schon wieder 14 Saisontreffer erzielt hat und mit einem guten Besuch am Steinrader Damm rechnet. „Die Hütte wird voll sein. Schließlich kommen viele Spieler von uns aus Lübeck“, glaubt er.Auch sein Trainer und Manager Frank Salomon warnt davor, den Aufsteiger zu unterschätzen. „Das Spiel gegen Neumünster hat Kraft gekostet. Zudem wissen wir um die Gefährlichkeit des Spiels. In dieser Liga kann alles passieren“, erklärt er, „Wir dürfen nicht mit dem Gedanken des sicheren Sieges an die Aufgabe heran gehen.“

 Für FCD-Trainer Sören Warnick sind die Strander der klare Favorit. „Sie spielen sehr kompakt und sind in der Offensive gut besetzt. Wenn wir die Stürmer um Pajonk nicht in den Griff bekommen, wird es schwierig“, betont der 42-Jährige, der auf sein etatmäßiges Innenverteidigerduo Marcel Venzke (Gelb-Rote Karte) und Jonathan Marschner (angeschlagen) verzichten muss. „Wir werden uns etwas überlegen müssen, spielen aber kein Harakiri. Vielleicht haben wir ja auch mal das Quäntchen Glück.“ Die Duelle in der Vergangenheit zwischen beiden Klubs waren stets brisant. Die Lübecker konnten keines der letzten acht gewinnen.

SV Frisia Risum 03 Lindholm – SV Eichede (Di., 14 Uhr)

Eine lange Auswärtsfahrt steht den Eichedern am Tag der Deutschen Einheit bevor. Der Gegner ist für Eichedes Trainer Dennis Jaacks eine totale Wundertüte. Am vergangenen Wochenende gewannen die Lindholmer 5:1 im Aufsteiger-Duell gegen das noch gänzlich punktlose Schlusslicht TSV Wankendorf. Neues Selbstvertrauen sammelten auch die Eicheder beim 3:2 (nach 0:2-Rückstand) gegen den bisherigen Tabellenführer SC Weiche Flensburg 08 II. „Das Spiel ist für uns sehr richtungsweisend. Wollen wir den nächsten Schritt machen, müssen wir nachlegen und uns in der Defensive endlich besser verkaufen“, betont Jaacks und nimmt die Favoritenrolle an. Verzichten muss der SVE auf Torwart Julian Barkmann, der zurzeit Probleme mit dem Rücken hat und nicht rechtzeitig fit geworden ist, obwohl er sich nach dem Flensburg-Spiel von Mannschaftsarzt Dr. Georg-H. Ludwig untersuchen und spritzen ließ.

SV Todesfelde – TSB Flensburg (Di., 14 Uhr)

Die Partie zwischen dem SV Todesfelde und TSB Flensburg wurde auf Wunsch der Gastgeber auf den morgigen Dienstag verlegt. „Vor der Saison kamen Spieler auf uns zu mit der Absicht ein Wochenende in London zu verbringen. Diesem Wunsch sind wir nachgekommen“, erklärt SVT-Trainer Sven Tramm. Nun geht es also heute im heimischen Joda-Sportpark um die nächsten Punkte. Der Gast aus Flensburg ist ein alter Bekannter. Bereits im Juli setzten sich die Segeberger im Landespokal mit 4:1 nach Verlängerung durch. Zu diesem frühen Zeitpunkt in der Saison sorgten die Offensivkräfte Jaacks, Studt und Liebert in der Verlängerung für den Einzug in die nächste Runde. „Wir treffen auf eine gefestigte Mannschaft. TSB hat viele Routiniers in ihren Reihen. Ich denke, dass es auf die Tagesform ankommen wird. Es wird ein Spiel auf Augenhöhe“, so Tramm, der erneut aus den Vollen schöpfen kann. Den Gegner von der dänischen Grenze kennen die Segeberger gut. „Sohrweide ist vorne der gefährliche Mann. Auch Ingwersen ist sowohl auf der Sechs als auch in der Innenverteidigung sehr gut. Zwar haben sie mit Hansen ihren wohl besten Spieler verloren, doch sind zum Beispiel auch über weite Einwürfe gefährlich. Wir wollen aber unser Spiel zu Hause spielen. So schlecht sind wir ja auch nicht“, schmunzelt Tramm. Am gestrigen Montag absolvieren die Todesfelder ihr Abschlusstraining. „Dann habe ich wieder die Aufgabe einigen Spielern zu sagen, dass sie leider nicht im Kader sind“, so Tramm mit Blick auf sein Luxusproblem.

Volker Giering mit Martin Rehberg

Region/Lübeck Kreis Lübeck Kreis Stormarn Kreis Ostholstein Kreis Segeberg SV Todesfelde (Herren) TSB Flensburg (Herren) SV Eichede (Herren) SV Frisia 03 Risum-Lindholm (Herren) NTSV Strand (Herren) FC Dornbreite Lübeck (Herren) Schleswig-Holstein-Liga (Herren)

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