Neumünster-Keeper Caglar hebt ab und pariert auf der Linie. Hinten wäre Marco Pajonk einschussbereit gewesen Neumünster-Keeper Caglar hebt ab und pariert auf der Linie. Hinten wäre Marco Pajonk einschussbereit gewesen © Agentur 54°
Neumünster-Keeper Caglar hebt ab und pariert auf der Linie. Hinten wäre Marco Pajonk einschussbereit gewesen

Oberliga: Strand 08 stürmt an die Spitze, Eichede siegt gegen Ligaprimus

Oberliga Schleswig-Holstein: Dornbreite kommt nicht über Remis hinaus

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Oberliga Schleswig-Holstein:


Meisterlicher Auftritt der "Strandpiraten"

NTSV Strand 08 – VfR Neumünster 4:1 (3:1)

„Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey“ sangen die Fußballer vom NTSV Strand 08 nach dem meisterlichen Auftritt im Oberliga-Topspiel gegen den Titel-Mitfavoriten VfR Neumünster. Der 4:1-Kantersieg war auch in der Höhe verdient. So trafen der Ex-Lübecker Marcello Meyer (13.) und Lars Gödeke (68.) vor nur 200 Zuschauern noch zweimal Aluminium. „Das schnelle 1:0 hat uns in die Karten gespielt“, fand NTSV-Kapitän und Torjäger Marco Pajonk. Schon nach zwei Minuten senkte sich eine missglückte Rechtsflanke von Neuzugang Romaric Logon ins lange Eck. Der starke Jan-André Sievers (11.) erhöhte dann aus vollem Lauf flach links unten. Zudem vergaben Thiel (5.), Gödeke (18.) und Logon (24.).


Die Gäste hatten ihre beste Phase, als Hathat (31.) verkürzen konnte und Ugur Dagli (33.) knapp den Ausgleich verpasste. Doch Pajonk (44.) traf noch vor der Pause zum 3:1 per Kopfball nach Logon-Flanke. Nach dem Wechsel erhöhte der VfR zwar den Druck, blieb aber ungefährlich. Wie es geht zeigte Pajonk (66.) mit seinem zweiten Treffer. Ein höheres Erlebnis ließen er (60.) und Acer (84.) aus. Zuvor sah Neumünsters Kulikas die Gelb-Rote Karte (82.). „Das war ein Topspiel mit einer Topleistung von uns. Der Gegner ist mit dem Ergebnis noch gut bedient“, freute sich Strands Trainermanager Frank Salomon. VfR-Coach Sven Boy meinte: „Das war zu wenig. Wir hätten uns mehr wehren müssen.“ Der neue Spitzenreiter habe verdient gewonnen.

NTSV Strand 08: Erschens – Ertekin, Lindenberg, Thiel – Sievers, Blazheski, Meyer, Owusu – Gödeke (75. Ejleh), Pajonk (85. Nacev), Logon (69. R. Acer).


"Bravehearts" entthronen Spitzenreiter

SV Eichede – SC Weiche Flensburg 08 II 3:2 (1:2)

In der Anfangsphase knüpften die Eicheder nahtlos an die zuletzt enttäuschenden Leistungen an. Vor 224 Zuschauern offenbarten sie krasse individuelle Fehler und lagen schnell 2:0 durch Fleming Bath (5.) und Regionalligaspieler Jannick Ostermann (9.) zurücklagen. „Die beiden Gegentreffer haben wir uns selbst eingeschenkt“, ärgerte sich Torwart Julian Barkmann. Entsprechend sauer war auch sein Trainer Dennis Jaacks. „Der ganz schlechte Start war schon ein großes Handicap und war wieder unnötig. Das hat mich schon stark verärgert“, erklärte er. Den anschließenden Anschlusstreffer durch Thorben Wurr (10.) aus 16 Metern nach Vorarbeit von Bruder Hendrik bezeichnete der SVE-Coach als Schlüsselszene. „Ein Riesenkompliment an die Jungs, wie sie danach Moral bewiesen haben. Zumal wir nicht gegen irgendein Team gespielt haben“, sagte Jaacks. Stürmer Mats Facklam drehte die Partie schließlich mit einem Doppelpack (54., 80.). „Da wir am Ende die dominierende Mannschaft waren, ist der Sieg letztlich verdient“, räumte Barkmann ein.

SV Eichede: Barkmann – Al-Tamemy, H. Wurr, G. Schubring, Fischer – Lawniczak (69. Ehlers), Th. Wurr (75. Bieche), Maltzahn – Grant, Facklam, M. Schubring (46. Janelt).


Nullnummer am Steinrader Damm

FC Dornbreite – Heider SV 0:0

Die 100 Zuschauer am Steinrader Damm sahen zwar eine torlose, dafür aber spannende Partie. Beide Teams hatten ihre jeweils beste Torchance in der Schlussphase. Während FCD-Kapitän Kolja Schlichte aus 15 Metern knapp rechts verzog, traf der Heider Jan-Erik Neelsen (90.) den Pfosten. Zuvor sah Dornbreites Verteidiger Marcel Venzke die Gelb-Rote Karte (89.). „Das war eine gute Mannschaftsleistung. Das 0:0 geht absolut in Ordnung. Mit dem Ergebnis können wir leben“, sagte der Lübecker Trainer Sören Warnick. Wichtig sei gewesen, kein Gegentor kassiert zu haben. Heides Trainer Mamaou Sabaly war nicht zufrieden, meinte zu den LN: „Wir hatten Chancen genug, sind aber zu hektisch oder es war ein Fuß dazwischen. Letztlich müssen wir aber auch mit dem einen Punkt leben.“

FC Dornbreite: Szymura – Lange, Senghore, Venzke, Schliesser – Worreschck – Beyer (58. Kaben), Schlichte, Behrens (81. Dahm), Leischner – Henning

Region/Lübeck Region/Kiel Kreis Lübeck Kreis Ostholstein Kreis Stormarn Kreis Dithmarschen NTSV Strand NTSV Strand (Herren) VfR Neumünster VfR Neumünster (Herren) SV Eichede SV Eichede (Herren) ETSV Weiche Flensburg ETSV Weiche Flensburg (Herren) FC Dornbreite FC Dornbreite Lübeck (Herren) Heider SV Heider SV (Herren) Schleswig-Holstein-Liga (Herren)

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