Marcello Meyer (mitte, Strand 08) gegen Tjade Nissen von Frisia Risum-Lindholm Marcello Meyer (mitte, Strand 08) gegen Tjade Nissen von Frisia Risum-Lindholm © Thore Juergensen
Marcello Meyer (mitte, Strand 08) gegen Tjade Nissen von Frisia Risum-Lindholm

Oberliga Vorschau: SV Eichede trifft auf Flensburger Tabellenführer, Strand 08 mit Topspiel gegen Neumünster

Der FC Dornbreite will sich indes gegen den Heider SV aus dem Tabellenkeller befreien

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Oberliga Schleswig-Holstein


SV Eichede empfängt Ligaprimus vom SC Weiche Flensburg

SV Eichede - SC Weiche Flensburg 08 II, Sa. 14.00 Uhr
Drei Spiele in sechs Tagen: Nach dem gestrigen Kreispokalspiel beim TuS Hoisdorf empfängt der SV Eichede morgen in der Oberliga den neuen Spitzenreiter SC Weiche Flensburg 08 II (Ernst-Wagener-Stadion, 14 Uhr). Diese Partie wurde um einen Tag vorverlegt, weil schon am Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober) das Nachholspiel beim SV Frisia 03 Risum Lindholm (14 Uhr) ansteht.

Die schwerste Aufgabe steht den Eichedern ohne Frage gegen die Flensburger Gäste bevor, die in der Vorwoche laut Trainer Dennis Jaacks mit dem 2:0, dritter Sieg in Folge, gegen den bisherigen Ligaprimus Holstein Kiel II ein Riesenausrufezeichen gesetzt haben. Zu Beginn der Trainingswoche mussten derweil SVE-Kapitän Nico Fischer & Co. eine 45-minütige Videozusammenfassung aus dem letzten enttäuschenden Spiel beim Abstiegskandidaten TSV Lägerdorf (3:3) über sich ergehen lassen. „Darüber hinaus haben wir auch ein paar andere Dinge angesprochen. Ich hoffe, dass die Messsage angekommen ist und die Jungs ihre Schlüsse daraus gezogen haben. Ich erwarte einen anständigen Auftritt mit entsprechender Einstellung“, sagt Jaacks.

Die Fördekicker hat er sich mehrfach auf Video angeschaut. „Das ist eine spielstarke Mannschaft mit einer hohen individuellen Klasse gerade in der Offensive mit Sebastian Kiesbye oder Nicholas Holtze“, betont der 33-Jährige, „sie spielen Fußball mit Plan.“ Für diesen ist der neue Cheftrainer Thomas Seeliger (51) verantwortlich, der Anfang September die Nachfolge des entlassenen Torsten Blöcker übernommen hat und mit einem Zwei-Jahres-Vertrag ausgestattet ist. Der ehemalige Profi (86 Erst- und 239 Zweitliga-Spiele, unter anderem für Freiburg, Düsseldorf, Wolfsburg, St. Pauli und 1860 München) verfügt über die Fußball-Lehrerlizenz und trainierte bis Oktober 2016 den Regionalligisten Eintracht Norderstedt. Die Flensburger seien ein absolutes Spitzenteam, so dass seine Elf an die Leistungsgrenze gehen müssen, fordert Jaacks.

Thomas Seeliger - hier noch im Dress von Eintracht Norderstedt Thomas Seeliger - hier noch im Dress von Eintracht Norderstedt © objectivo GbR

Auf der anderen Seite erwartet er ein anderes Spiel als zuletzt gegen defensive Lägerdorfer. Zudem glaubt der Eicheder Coach weiter an die eigene Stärke und Qualität. „Das war eine reine Kopfsache, weil wir uns nicht mit dem Gegner identifiziert haben“, sagt er und hofft auf eine Reaktion seiner Mannschaft, die ohne die verletzten Neuzugänge Sergen Tarim und Yannick Bremser auskommen muss. Unterdessen gibt es eine weitere Veränderung im Umfeld des Vereins. Nachdem Sven Buntfuß als neuer Team-Manager präsentiert wurde (wir berichteten), hat Sören Bachmann den Posten des Medienverantwortlichen an Johanna Buchhorn (war bisher für den Bereich Sponsoring und Marketing verantwortlich) abgegeben. „Das hat nichts mit dem Verein zu tun“, sagt Bachmann auf LN-Nachfrage.


Strand 08 erwartet "volles Haus" zum Spitzenspiel

NTSV Strand 08 - VfR Neumünster, Sa. 14.00 Uhr
Das Topspiel des zehntes Spieltages der Fußball-Oberliga steigt morgen in der Strand-Arena, wenn der Tabellendritte NTSV Strand 08 den direkten Verfolger VfR Neumünster empfängt (14 Uhr). Beide Trainer erwarten ein interessantes und spannendes Spiel.

Kommen im Schnitt normalerweise rund 120 Zuschauer zum Höppnerweg, rechnet der Strander Trainer und Manager Frank Salomon im Duell der Titelkandidaten mit mindestens 400 Besuchern. Im Vorwege geben die Trainer das Kompliment jeweils an den Gegner weiter. So sagt Salomon über die „Veilchen“: „Das ist ein Team, das alle anderen in der Liga schlagen kann. Ob sie das über das ganze Jahr können, müssen sie auch erst beweisen. Auf jeden Fall ist der VfR technisch stark mit besonderen Einzelspielern. Mit Rezan Acer (Neuzugang von Holstein Kiel II, die Red.) verfügen sie über einen der besten Mittelfeldspieler der Liga.“ Auch Sven Boy, der im Sommer das Traineramt vom Ex-Strander Thomas Möller (jetzt Sportdirektor) übernommen hat, zollt den Ostholsteinern den nötigen Respekt. „Sie sind gerade in der Offensive stark und haben nicht nur einen Spieler, der den Unterschied ausmachen kann“, erklärt der 40-jährige und in Scharbeutz lebende Ex-Profi.

Beide Trainer glauben, dass die Tagesform entscheiden wird. „Auf jeden Fall haben beide Teams ein hohes Niveau. Neben der Tagesform werden wohl auch Kleinigkeiten entscheiden“, glaubt Boy, der die Timmendorfer zuletzt bei Schlusslicht TSV Wankendorf (3:0) beobachtet hat. „In diesem Spiel haben sie nicht die Geilheit gehabt beziehungsweise haben aber auch nur so viel gemacht, wie sie mussten. Was auch dem Gegner geschuldet war. Ich erwarte ein ganz anderes Auftreten gegen uns.“ Für Boy, der einst Salomon über einem Jahr quasi als Hospitant begleitet hat, und vier seiner Spieler, Paulinus Igbokwe, Ugur Dagli, Torwart Yilmaz Caglar und Kapitän Beytullah Bilgen, ist es ein Wiedersehen mit dem Ex-Klub. Der VfR-Coach hofft, dass sie ihre Emotionen zügeln werden.

Ganz zur Freude der Fans wollen beide Mannschaften auf Sieg spielen. „Wir spielen gegen einen direkten Konkurrenten und möchten unser Heimspiel gewinnen“, betont Salomon, der außer Marcel Hansen (verletzt), André Senger (Aufbautraining) und Kevin Raabe (Fersenprellung) personell aus dem Vollen schöpfen kann. So stehen der zuletzt gesperrte Eric Owusu und der verletzte Lenker Marcello Meyer wieder zur Verfügung. „Die „Strandpiraten“ sind endlich mal dran. Denn von den letzten acht Duellen (zwei Remis, sechs Niederlagen) konnte keines für sich entschieden werden. Boy („Wir wollen unser eigenes Spiel durchsetzen und wollen einen Auswärtssieg“) meldet sogar „alle Mann an Bord.“ Einem echten Topspiel steht also nichts im Wege.


Der FC Dornbreite will gegen Heide an Land gewinnen

FC Dornbreite - Heider SV, Sa. 15.00 Uhr
Den Weg aus dem Oberliga-Tabellenkeller sucht weiter der Oberliga-Neuling FC Dornbreite. „Wir wollen uns müssen gewinnen. Gerade, weil wir zu Hause spielen“, sagt Co-Trainer und Liga-Obmann Sascha Strehlau vor dem Spiel morgen gegen den Heider SV am Steinrader Damm (15 Uhr).

Als der 38-Jährige selbst noch als Abwehrspieler aktiv war, traf er oft auf den Traditionsverein aus Dithmarschen. „Das ist eine eingespielte Mannschaft, die physisch gut drauf ist“, erklärt „Strehle.“ Die Mannschaft stellt sich wie schon beim VfR Neumünster (2:3) fast von alleine auf. So fallen neben den Langzeitverletzten Kevin Ellwart, Yasin Rezgui und Michael Tietz auch Tobias Teuber (Mittelfußbruch) und der Ex-Eicheder David Iwuoha (Bänderriss) definitiv aus. Zudem muss Julian Brückner zu gucken. Für seine Rote Karte wegen einer Tätlichkeit im Spiel beim SV Frisia Risum 03 Lindholm (2:3) wurde der Ex-Siebenbäumener für insgesamt vier Spiele gesperrt und muss nun noch zweimal aussetzen. Dafür hofft der Co-Trainer auf einen Einsatz des zuletzt verletzten Bastian Henning (der Torjäger fehlte zwei Spiele wegen einer Kapselverletzung), Jonathan Marschner (Knieprobleme), Marvion Worreschck (Zerrung) Niklas Burkhardt, Norman Bierle und Marcel Schönborn (mussten alle wegen einer Grippe kürzertreten).

Steht auch gegen Heider zwischen den Torpfosten: Przemyslaw Szymura Steht auch gegen Heider zwischen den Torpfosten: Przemyslaw Szymura © Volker Giering

Im Tor soll wieder Neuzugang Przemyslaw Szymura stehen, der von Cheftrainer Sören Warnick zuletzt ob dreier Stellungsfehler in drei Spielen kritisiert wurde. „Wir haben uns für ihn als neue Nummer eins entschieden. Die Qualität ist ihm nicht abzusprechen. Ich gehe davon aus, dass er darüber steht“, räumt Strehlau ein. Das letzte Aufeinandertreffen beider Klubs gab es am 23. Mai 2015, als die Lübecker in Heide mit Strehlau als Ex-Kapitän mit 4:2 verloren. Mit Kolja Schlichte, Piet Behrens und Marcel Venzke sind noch drei FCD-Kicker von damals dabei.

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