02. September 2018 / 14:22 Uhr

Oberhavel Velten gewinnt Derby beim FC 98 Hennigsdorf (mit Galerie)

Oberhavel Velten gewinnt Derby beim FC 98 Hennigsdorf (mit Galerie)

Knut Hagedorn
Sehr zur Freude der eigenen Fans gewann der SCO abermals das Derby gegen den FC 98 Hennigsdorf. 
Sehr zur Freude der eigenen Fans gewann der SCO abermals das Derby gegen den FC 98 Hennigsdorf.  © Robert Roeske
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Landesliga Nord: Der SC Oberhavel Velten gewinnt das dritte Nachbarschaftsduell in Folge gegen den FC 98 Hennigsdorf. 

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FC 98 Hennigsdorf – SC Oberhavel Velten 0:2 (0:1). Tore: 0:1 K. Purrmann (7.), 0:2 Köhn (90.+4). Zuschauer: 309.

Der SC Oberhavel Velten hat zum dritten Mal in Folge das brisante Nachbarschaftsduell gegen den FC 98 Hennigsdorf gewonnen. Vor über 300 Zuschauern siegten die Ofenstädter in einem allerdings eher niveauarmen Derby dank einer reiferen und cleveren Spielanlage verdient mit 2:0 beim FC 98.

Beide Mannschaften hatten ihre Auftaktpartien gewonnen, dementsprechend groß war die Vorfreude im Lager beider Vereine vor dem Nachbarschaftsduell. Die Gastgeber starteten angriffslustig in die Partie. Bereits nach wenigen Sekunden flankte Sascha Stahlberg vom linken Flügel gefühlvoll in den Strafraum, doch Mohammed Khalleefah setzte seinen Kopfball knapp am SCO-Gehäuse, das diesmal von Kenneth Hinze gehütet wurde, vorbei.

In Bildern: Oberhavel Velten gewinnt das Derby beim FC 98 Hennigsdorf am zweiten Spieltag der Landesliga Nord mit 2:0.

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Die Gäste ihrerseits schlugen mit der ersten guten Offensivszene zu. Timo Buer setzte sich stark auf dem rechten Flügel durch, drang in den Strafraum ein und legte mustergültig quer auf Kapitän Kevin Purrmann, der überlegt aus elf Metern einnetzte. Damit nahmen die Gäste dem FC 98, der anschließend große Probleme hatten ins Spiel zu finden, früh den ersten Elan. Ohne groß zu glänzen dominierte Velten fortan die Partie und hatte nach 29 Minuten durch Salim Abderrahmane die große Chance zum Führungsausbau – doch 98-Keeper Angelo Kempf parierte stark.

Ansonsten sahen die Zuschauer eine recht zerfahrene Partie, viele Zweikämpfe prägten die Szenerie. Kurz vor dem Halbzeitpfiff kam aber Stimmung auf und Schiedsrichter Enrico Großimlinghaus stand im Mittelpunkt. Zunächst traf der SCO zum vermeintlichen 2:0, allerdings wurde der Treffer wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht gegeben – eher eine falsche Entscheidung. Im direkten Gegenzug wurde dann 98-Akteur Ricky Schneider klar im Strafraum gefoult, der fällige Elfmeterpfiff blieb jedoch aus.

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Im zweiten Spielabschnitt präsentierte sich der Gastgeber druckvoller und vor allem bissiger, allerdings stand der SCO sicher im Deckungsverbund und ließ wenig zu. Frischen Wind brachte auf Seiten der Hennigsdorfer der zur Pause eingewechselte Ben Werner, der nach einer Stunde auch die größte Ausgleichschance haben sollte, die Kugel aber aus fünf Metern am leeren Tor vorbei setzte. So musste der FC 98 nach und nach seine Defensivreihe öffnen und fing sich in der Nachspielzeit den alles entscheidenden Konter- Kevin Köhn machte den Deckel drauf.

Nach Spielschluss tobte 98-Trainer Hans Oertwig: „Die Schiedsrichterleistung war eine Frechheit, das haben meine Jungs nicht verdient. Wir müssen zwei Elfmeter bekommen. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen.“ Doch auch SCO-Trainer Christian Eichelmann war bedient: „Wir freuen uns über den Sieg, doch wie uns Hennigsdorf schon vor Spielbeginn behandelt hat, war absolut respektlos. In solch einem Spiel Warmmachbedingungen vorzufinden, die jeder Beschreibung spotten, ist echt nicht tolerierbar. Ansonsten natürlich ein perfekter Start für uns mit sechs Punkten aus zwei Spielen.“

FC 98 Hennigsdorf: Kempf – Tänzler, Schaumburg, Zimmermann (70. Beer), Zuvela (30. Brackrock), Khalleefah, König, T. Dietrich, Stahlberg, Schneider, Song Bilong (46. Werner).

SC Oberhavel Velten: Hinze – Koch, K. Purrmann, Goetsch (61. Scheel), Abderrahmane, Wolff, N. Purrmann, Duhme, Borchert, Moldenhauer (70. Gottwald), Buer (73. Köhn).

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