Bruma hat sich bei RB Leipzig schnell eingelebt. Bruma hat sich bei RB Leipzig schnell eingelebt. © LVZ-Archiv
Bruma hat sich bei RB Leipzig schnell eingelebt.

Ohne Forsberg: Zwei Neue begeistern bei RB Leipzig

Die Neuzugänge Bruma und Kevin Kampl präsentieren sich als hervorragende Alternativen für den bisher kaum ersetzbaren Emil Forsberg. Es deutet sich ein spannender Konkurrenzkampf hinter den Spitzen an.

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Wie clever die Transfers von Ralf Rangnick in diesem Sommer auf der Zehnerposition waren, zeigte sich erstmals so richtig deutlich am Freitagabend beim 2:0-Sieg gegen den Hamburger SV. Der bisher unersetzbare Emil Forsberg hat gleich zweifach Konkurrenz bekommen. RB-Trainer Ralph Hasenhüttl adelte nach dem Erfolg beim HSV seine beiden Neuzugänge: „Egal ob Bruma oder Kampl, da war heute kein großer Qualitätsunterschied zu sehen. Beide sorgen mit ihren Fähigkeiten dafür, dass es mir als Trainer leichter fällt, so einen Spieler wie Emil Forsberg zu ersetzen.“

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Bereits einen Tag vor dem Duell im Norden war klar, dass der schwedische Nationalspieler ausfallen würde. „Er hat erhöhte Entzündungswerte im Körper und sich nach dem Training sehr schlapp gefühlt. Der Doktor hat auch sofort gesagt, er darf nicht zu uns aufs Trainingsgelände“, meinte Hasenhüttl. Das verschwieg er allerdings bewusst bei der Pressekonferenz, um den Gegner zu überraschen, wie der 50-Jährige im Nachhinein erklärte.

Bruma feierte also am Freitagabend sein Startelfdebüt und sorgte für viel Wirbel in der HSV-Defensive. Vor allem im Eins zu Eins präsentierte sich der Portugiese in bestechender Form. „Dadurch hat er für uns Räume geschaffen“, verdeutlichte Kapitän Willi Orban. Keeper Peter Gulacsi meinte: „Er geht direkt auf den Verteidiger und versucht vorbei zu gehen. Das gibt uns nochmal ein bisschen andere Optionen.“

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Dass der 22-Jährige, der im Sommer von Galatasaray Istanbul kam, vorher in einem anderen System spielte, ist dem Offensivakteur noch anzumerken. Mit seinem Treffer gegen Freiburg zeigte er aber auch schon, welche individuelle Klasse er beim Abschluss besitzt. Bei einer Umfrage von Bundesliga.de wurde sein Traumtor von den Fans zum Tor des Monats August gewählt.

Nachfolger stehen bereit

Bisher standen alle drei Gegner von RB Leipzig in der Bundesliga extrem tief. In solchen Fällen spielt die Zehnerposition eine zentrale Rolle. Deshalb brachte Hasenhüttl in Hamburg nach 70 Minuten Kampl für Bruma, um neue Impulse zu schaffen. Der RB-Rekordtransfer gab bei seinem ersten Einsatz im Bullen-Trikot wenig später die entscheidende Vorlage für das 2:0 von Timo Werner.

RB Leipzig holt beim Hamburger SV in einem umkämpften Bundesligaspiel drei Punkte und fügt den Norddeutschen die erste Saisonniederlage zu.

„Kevin hat in der kurzen Zeit mit drei Torschussvorlagen die meisten überhaupt gegeben. Er spielt einfach, als ob er schon immer in dieser Mannschaft ist. Er hat gezeigt, dass man auf ihn setzen kann“, lobte Coach Hasenhüttl, der sogar überlegt hatte, Kampl in die Startelf zu stecken. Der 26-jährige Slowene meinte: „Ich war froh, dass der Trainer mir vertraut und mich in einer schwierigen Phase im Spiel gebracht hat. Für mich war es nicht so schwer, mich hier einzufinden. Es ist gut für das Selbstvertrauen, wenn man nicht so lange Anlaufzeit braucht.“

Sollte sich Emil Forsberg, der sich in den vergangenen Monaten samt Berater nicht gerade für einen längerfristigen Verbleib bei den Leipzigern ausgesprochen hat, kommenden Sommer dafür entscheiden, den Verein zu verlassen, braucht keinem Fan Angst und Bange sein. Mit Bruma und Kampl stehen zwei potentielle Nachfolger bereit.

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