Lok Leipzig im Flutlichteinsatz gegen den FC Schönberg (16) (Christian Modla) Scholz-Elf verliert im Bruno-Plache-Stadion mit 0:1 gegen den FC Schönberg 95. © Christian Modla
Lok Leipzig im Flutlichteinsatz gegen den FC Schönberg (16) (Christian Modla)

Ohne Norm: „Gurke“ besiegelt Lok-Schicksal

Probstheidaer müssen sich 0:1 daheim geschlagen geben.

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Leipzig. Wie das immer so ist. Der eine macht das Spiel, der andere das Tor. So geschehen gestern Abend im hell erleuchteten Probstheida, genauer gesagt im Bruno-Plache-Stadion, wo die Lampen für 2612 Zuschauer und die Regionalliga-Kontrahenten Lok Leipzig und den FC Schönberg angeknipst wurden. Masami Okada brachte in der 37. Minute den FC 1:0 bei der Loksche in Front. Eine Zäsur, wie sich im Verlauf des Abends noch herausstellen sollte.

Die beruht auf einer Gurke, die nicht EU-genormt, aber hitverdächtig war und bei der der 25-Jährige wahrscheinlich selbst nicht so genau wusste, wie ihm dieser Schuss aus dem Füßchen ging. Das Ding glich einer langen Flanke, die 30 Meter entfernt vom Tor von Julien Latendresse-Levesque von der rechten Außenbahn geschlagen wurde, aber sich wie ein Stein senkte. Latte, Innenpfosten drin. La-Le guckte etwas verdutzt und musste hinter sich greifen. Obwohl er eigentlich so gut wie gar nichts zu tun hatte, an diesem Abend.

Trotz überlegenem Spiels musste die Scholz-Elf eine Niederlage einstecken.

Die erste und einzige Chance des Teams von der Ostsee. Zustande kam das Kuriosum überhaupt erst, weil Loks Japan-Dauerbrenner Hiromu Watahiki auf der Pille auf der Mitte des Spielfeldes ausgerutscht war. Zuvor hatten die Blau-Gelben einige Male die Führung auf dem Fuß. Am zwingendsten waren ein Freistoß von Zauberfuß Daniel Becker in der 35. Minute, der über den Kasten pfiff und ein Kopfball von Abwehr-Kante Robert Zickert (33.). Das wuchtige Stoß pfiff rechts am Pfosten vorbei.

Trainer Heiko Scholz veränderte nach Wiederanpfiff das System. Außenläufer Nils Gottschick musste raus, Joker Felix Brügmann kam. Zweier-Sturm für mehr Bumms. Der kam tatsächlich – mit der Einwechslung von Paul Schinke in der 69. Minute. Der kam für Außenverteidiger Marcel Trojandt. Ergo wurde das Spiel ab sofort aus einer Dreierkette eröffnet. Mit mehr Übergewicht im Mittelfeld gegen die sich verschanzenden Schönberger. Den Chancen-Reigen leitete Schinke ein: Auf dem Wühltisch der Seemänner bediente sich der 25-Jährige, zog aber aus vollem Lauf rechts vorbei (74.). Drei Minuten darauf köpfte Djamal Ziane die Pille nach fescher Vorarbeit von Brügmann und Becker die Pille an die Querlatte. Maik Georgi hatte fünf Minuten vor dem Ende den überfälligen Ausgleich auf dem Fuß, scheiterte aber an den Schollen-großen Pranken von Jörg Hahnel. Die Seemänner schließen auf die Sachsen auf. Es wird eng im Mittelfeld der Regionalliga.

Lok: Latendresse-Levesque – Krug (81. Wendschuch), Zickert, Surma, Trojandt (69. Schinke) – Hanne, Watahiki – Georgi, Becker, Gottschick (46. Brügmann) – Ziane.

Region/Leipzig 1. FC Lokomotive Leipzig FC Schönberg 95 1. FC Lokomotive Leipzig (Herren) FC Schönberg 95 (Herren) Regionalliga Nordost Region Nordostdeutschland (Herren) 1. FC Lokomotive Leipzig-FC Schönberg 95 (12/03/2017 14:30)

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