26. Mai 2018 / 23:29 Uhr

Ohne Tamtam: Chatton nimmt bei der TSV Hannover-Burgdorf konzentriert Abschied

Ohne Tamtam: Chatton nimmt bei der TSV Hannover-Burgdorf konzentriert Abschied

Carsten Schmidt
Recken-Geschäftsführer Benjamin Chatton macht sich Gedanken um den Kader.
Recken-Geschäftsführer Benjamin Chatton macht sich Gedanken um den Kader. © imago/Noah Wedel
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Recken-Geschäftsführer Benjamin Chatton verzichtet vor dem letzten Heimspiel der Saison auf große Abschiedsreden. Gegen Leipzig brauchen die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf einen Punkt, um sich für den EHF-Pokal zu qualifizieren.

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„Ein besonderes Spiel?“ Benjamin Chatton machte eine kurze Pause, dann sagte der Ge­schäftsführer des Handball-Bundesligisten TSV Hanno­ver-Burgdorf und der Tui-Arena laut und deutlich: „Nein.“ Der 37-Jährige macht und mag kein großes Tamtam um seinen Abschied aus beiden Funktionen zum Saisonende am 3. Juni. „Wir haben jetzt zwei Tage Fest auf der Expo-Plaza vor uns und noch ein Bundesligaspiel“, sagte Chatton am Freitag „heute ist heute, und morgen ist morgen.“

​Druck ist gestiegen

Der Recken-Boss lebt dieselbe Konzentration vor, die er vom Trainer und von den Profis für sein letztes Heimspiel gegen den SC DHfK Leipzig am Sonntag (12.30 Uhr, Tui-Arena) fordert. „Wir brauchen noch einen Punkt, um im EHF-Pokal dabei zu sein“, sagte Chatton. Den Druck auf die Hannoveraner hat MT Melsungen mit dem 24:23-Erfolg bei den Rhein-Neckar Löwen erzeugt. Damit können die Hessen die Recken vom sechsten Platz (der für die Teilnahme am EHF-Cup reicht) noch verdrängen, wenn sie die beiden letzten Saisonspiele gewinnen und die Hannoveraner zugleich zwei Niederlagen einfahren.

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Das bestellte Feld bei den Recken, das Chatton gern übergeben will, unterliegt also einem kleinen Restrisiko. Der Europacup-Einzug, der zweite nach 2013/2014, wäre das i-Tüpfelchen auf seine siebenjährige Amtszeit bei den hannoverschen Handballern. Der gebürtige Helmstedter hat die TSV in der Bundesliga von einem Abstiegskandidaten zu einem Club geformt, der zur erweiterten Ligaspitze ge­hört. Das gilt nicht nur im sportlichen Bereich, sondern auch für das Umfeld.

​"Wollen Vollgas geben"

Für ein Happy End schon am Sonntag spricht die Einstellung der Recken-Profis. „Wir wollen Vollgas geben und gewinnen“, sagte Linksaußen Casper Mortensen. Auch der Däne spielt für den guten Abschied, er ist künftig mit dem FC Barcelona in der Champions League aktiv. Wohin es Chatton zieht, bleibt sein Geheimnis. Auf Nachfrage sagte er nur: „Wir werden uns mal wiedersehen.“

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