16. Februar 2018 / 10:00 Uhr

Olympia 2018 im deutschen Fernsehen – so senden ARD, ZDF und Co.

Olympia 2018 im deutschen Fernsehen – so senden ARD, ZDF und Co.

Redaktion Sportbuzzer
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Unter anderem Skisprung-Legende Toni Innauer und Moderator Norbert König sind für das ZDF in Pyeonchang vor Ort.
Unter anderem Skisprung-Legende Toni Innauer und Moderator Norbert König sind für das ZDF in Pyeonchang vor Ort. © ZDF / Svea Pietschmann
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Die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang werden weltweit ausgestrahlt und auch deutsche Wintersportfans dürfen sich auf kommentierte Übertragungen freuen. Zwischen dem 09. und dem 25. Februar 2018 werden die übertragenden Sender vom Wintersport dominiert. Aber wo läuft das Spektakel eigentlich?

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Übertragung der Olympischen Winterspiele 2018

Zwar scheiterten erste Verhandlungen zwischen dem Inhaber der Übertragungsrechte Discovery und den öffentlich-rechtlichen Sendern, doch fand man wenige Monate vor Beginn der Spiele einen Kompromiss. Daher werden auch ARD und ZDF live aus Pyeongchang senden.

Neben den öffentlich-rechtlichen Programmen wird allerdings auch der zur Discovery-Gruppe zugehörige Sender Eurosport sowohl im Free-TV als auch im Pay-TV die Wettkämpfe übertragen. Zudem bietet das Unternehmen mit dem Eurosport-Player Live-Streams von den Spielen an.

Der Streit zwischen den öffentlich-rechtlichen Sendern und Discovery

Lange Zeit schien es für Wintersportfans unausweichlich, auf den Privatsender Eurosport zurückgreifen zu müssen. Im November 2016 hatten ARD und ZDF nämlich verkündet, dass man die Verhandlungen mit dem Inhaber der Übertragungsrechte Discovery abgebrochen hätte.

Discovery Communications hatte sich zuvor bis 2024 die Rechte an den Liveaufnahmen der Olympischen Spiele gesichert. Während die öffentlich-rechtlichen Sender eine Summe von 100 Millionen Euro anboten, forderte Discovery hingegen etwa 150 Millionen Euro für die Spiele 2018 in Pyeongchang und 2020 in Tokio.

Im August 2017 kam es dann im zweiten Anlauf doch noch zu einer Einigung zwischen den Parteien. Die öffentlich-rechtlichen Sender sicherten sich eine Sublizenz für die Olympischen Spiele bis 2024.

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Die Übertragung aus Pyeongchang bei ARD und ZDF

Aufgrund der kurzfristigen Einigung im Streit um die Übertragungsrechte können die beiden öffentlich-rechtlichen Sender nicht über alle Wettkämpfe live berichten. Daher werden die Disziplinen Snowboard, Short Track und Eiskunstlauf nur in Zusammenfassungen zu sehen sein.

Aber nicht nur im TV können die Zuschauer die Olympischen Winterspiele bei der ARD und dem ZDF verfolgen. Beide Sender werden ebenfalls auf ihren Online-Plattformen Livestreams zur Verfügung stellen.

Die TV-Übertragung aus Pyeongchang bei Eurosport

Discovery wird über ihre Sender und Livestreams zum ersten Mal jede Sekunde der Wettkämpfe live übertragen. Über die Free-TV-Sender Eurosport 1 und TLC können die Wintersportbegeisterten 24 Stunden am Tag die Ereignisse in Pyeongchang verfolgen und werden mit den Highlights des Tages versorgt. Wer Zugang zum Pay-TV-Kanal Eurosport 2 hat, kann sich darüber hinaus noch auf weitere Übertragungen freuen.

Für die Berichterstattung hat Eurosport einige Olympiasieger für das Expertenteam verpflichtet. So werden beispielsweise der ehemalige Skispringer Sven Hannawald und die dreifache Olympiasiegerin im Eisschnelllauf Anni Friesinger-Postma die Wettkämpfe analysieren. Aber auch der Turner Fabian Hambüchen wird aus dem Deutschen Haus in Pyeongchang berichten.

Die Übertragung im Livestream über den Eurosport-Player

Als Besonderheit wird Discovery bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang über den kostenpflichtigen Eurosport-Player jeden Moment der Spiele auch im Livestream anbieten. So können die Nutzer zwischen den jeweils stattfindenden Wettbewerben entscheiden und dabei die Athleten nicht nur auf dem Fernsehen, sondern auch auf dem Tablet oder dem Smartphone verfolgen.

Die Übertragung der Winter-Paralympics

Anfang November 2017 verkündeten ARD und ZDF zudem, dass man sich die Rechte an den kommenden beiden Paralympischen Spielen 2018 in Pyeongchang und 2020 in Tokio sichern konnte. Die Verantwortlichen bei den öffentlich-rechtlichen Sendern zeigten sich erfreut über den Erwerb der Übertragungsrechte. Auch der Deutsche Behindertensportverband freute sich über die klare Positionierung der staatlichen Kanäle für die Paralympics.

Die Rechte an den Paralympischen Spielen werden unabhängig von denen der Olympischen Winterspiele vergeben. ARD und ZDF einigten sich mit der European Broadcast Union (EBU) und dem Internationalen Paralympic Committee (IPC) auf eine Erweiterung der Zusammenarbeit bis 2020.

Die Sendezeiten während der Olympischen Winterspiele

Wintersportenthusiasten werden sich im Februar auf einige kurze Nächte einstellen müssen, falls sie die Wettkämpfe live verfolgen möchten. Die Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Südkorea beträgt nämlich acht Stunden. Da die einzelnen Disziplinen in Pyeongchang zwischen 09:00 und 21:30 Uhr Ortszeit starten, werden sich die ersten Athleten bereits um 01:00 Uhr deutscher Zeit in Wettkämpfen messen.

Doch die Sendezeiten für die beliebtesten Wintersportarten lassen auch eine ausgeschlafene Verfolgung der Disziplinen zu. So starten die Biathleten und Skispringer erst, wenn in Südkorea die Sonne bereits wieder untergeht und in Deutschland die Mittagspause eingeläutet wird. Die Kombinierer werden in Deutschland in der Regel am Morgen ausgestrahlt.

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