12. Februar 2018 / 07:41 Uhr

Olympia-Kolumne: Hannwald, der Prophet

Olympia-Kolumne: Hannwald, der Prophet

Uwe Köster
Sven Hannawald während seiner aktiven Karriere.
Sven Hannawald während seiner aktiven Karriere.
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SPORTBUZZER-Reporter Uwe Köster berichtet aus Pyeongchang von den olympischen Winterspielen 2018.

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Bei Olympia wird viel Bus gefahren. Die Frage dabei: Wer wird der Nachbar für die knappe Stunde in den Alpensia Olympic Park? Sven Hannawald, in Pyeongchang Experte bei Eurosport, setzt sich auf den freien Platz. Großes Hallo. Natürlich wird über die, jaja, gute alte Zeit geplaudert.

Sofort sind die Spiele 2002 präsent. Hannawald, der fünf Wochen zuvor als Gewinner aller vier Springen der Vierschanzentournee Geschichte geschrieben hat, holte von der Normalschanze Silber und stürzte, nach Durchgang eins in Führung liegend, im zweiten Sprung von der Großschanze: „nur“ Vierter also.

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Dann das Teamspringen, diese Dramatik! Gold mit 0,1 Punkten Vorsprung vor den Finnen. „Die Anspannung war enorm“, erzählt der jetzt 43-Jährige im Bus. Wir sind uns einig: Diesen Hype, den es damals um die Skispringer gab, wird es nicht noch einmal geben. Oder doch? „Ich traue unseren Jungs viel zu“, sagt Hannwald. „Eine Medaille in jedem Wettbewerb ist drin.

Von Gold rede ich nicht, das hängt von vielen Kleinigkeiten ab.“ Dann kommt ein Aber. „Der Wind kann ein Problem werden.“ Und siehe da, Hannawald gibt den Propheten. Der Wind hat tatsächlich einiges durcheinandergebracht – den Triumph von Andreas Wellinger konnte er nicht verhindern.

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