11. September 2018 / 14:00 Uhr

Olympiasiegerin querschnittsgelähmt: So geht es für Kristina Vogel weiter

Olympiasiegerin querschnittsgelähmt: So geht es für Kristina Vogel weiter

Redaktion Sportbuzzer
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Kristina Vogel ist nach einem Sturz im Training querschnittsgelähmt. 
Kristina Vogel ist nach einem Sturz im Training querschnittsgelähmt.  © imago/Newspix
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Die Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel ist nach einem schweren Trainingssturz querschnittsgelähmt. Doch wie geht es nun für 27-jährige Polizeihauptmeisterin weiter? 

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Es ist eine der bittersten Nachrichten des Sportjahres 2018: Nach einem Trainingssturz ist Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel querschnittsgelähmt. Am Mittwoch wird sie bei einer Pressekonferenz ab 11 Uhr erstmals nach Bekanntwerden der Querschnittslähmung ausführlich darüber sprechen.

Ihr Schicksal bewegt ganz Deutschland. Die Menschen fühlen mit ihr und fragen sich, wie es nun mit der 27-jährigen Polizeihauptmeisterin weitergeht.

Jörg Radek, stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, äußerte sich dazu gegenüber der Bild: „Wir werden Kristina Vogel die Zeit geben, herauszufinden, was sie will und natürlich auch, was sie zu leisten imstande ist. Sie kann später frei entscheiden, ob sie weiter Leistungssport betreiben will.“

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Nach Aussage ihres Managers wird Vogel die Klinik, in der sie aktuell liegt, frühestens Weihnachten verlassen können.

Doch zumindest ist die junge Frau finanziell abgesichert, weil ihre Besoldung als Polizeihauptmeisterin weiter läuft. Vogel ist auf Lebenszeit verbeamtet. Die Kosten nach dem "Unfall im Rahmen des Dienstsportes" werden vom sozial- und arbeitsmedizinischen Dienst übernommen.

Und zudem beteiligten sich bereits viele Menschen an der Spendenaktion #staystrongkristina. Inzwischen sind bereits rund 120 000 Euro gespendet worden! Der Landessportbund Thüringen legte daraufhin nach. LBS-Hauptgeschäftsführer Rolf Beilschmidt: „Wir freuen uns sehr, dass es uns im Rahmen des Sportversicherungsvertrages gelungen ist, Kristina zeitnah und unbürokratisch den Höchstbetrag von 150.000 Euro im Fall einer Invalidität gewähren zu können.“

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