07. Dezember 2018 / 18:15 Uhr

Omelan will treffen, Fuhrmann soll es nicht

Omelan will treffen, Fuhrmann soll es nicht

Matthias Preß
Marc Omelan (rechts) und der SV Lengede wollen den vierten Sieg in Folge holen.
Marc Omelan (rechts) und der SV Lengede wollen den vierten Sieg in Folge holen. © Cagla Canidar
Anzeige

In seiner Premieren-Saison für Fußball-Landesligist SV Lengede durfte Marc Omelan das Team schon als Kapitän aufs Feld führen. „Da habe ich mich schon wertgeschätzt gefühlt“, sagt der 30-Jährige, der Sonntag zu Hause gegen Lehndorf treffen will. Der Trauzeuge von Lengedes Trainer Dennis Kleinschmidt soll es nicht: Gäste-Stürmer Matthias Fuhrmann.  

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

Das Hinspiel hatten die Lengeder durch ein Tor in der 87. Minute 1:2 verloren. Für das Rückspiel gegen den Lehndorfer TSV hat sich der SVL deshalb einiges vorgenommen: Eine Serie soll halten, eine soll reißen: Die Lengeder Siegesserie soll auf vier Partien ausgedehnt werden, die Erfolgsserie von Lehndorfs Matthias Fuhrmann soll reißen. „Der traf bisher immer gegen uns“, sagt SVL-Coach Dennis Kleinschmidt. Er muss es wissen, denn Fuhrmann ist sein Trauzeuge.

SV Lengede – Lehndorfer TSV (Sonntag, 14.30 Uhr, Kunstrasen). Der Lengeder Marc Omelan hatte im Hinspiel die Chance zum 2:1 nicht genutzt, was ihn heute noch ein wenig wurmt. „Wir hatten gar nicht schlecht gespielt. Der zweite Gegentreffer war so ein richtiges Eiertor mit der Außenpike gegen den Pfosten – und rein. Die drei Punkte wollen wir uns am Sonntag wiederholen“, kündigt der 30-Jährige an.

Beim jüngsten 3:1-Sieg gegen den SV Reislingen-Neuhaus hatte Omelan die Lengeder als Kapitän aufs Feld geführt. Im Sommer hatte die Mannschaft den Neuzugang gleich zum dritten Kapitän gewählt. „Ich war ja erst kurz da. Da habe ich mich schon gewertschätzt gefühlt“, sagt Omelan, der vom Oberliga-Aufsteiger MTV Wolfenbüttel zum SV Lengede wechselte, und den Schritt nicht bereut hat. „Wir verstehen uns im Kader gut. Auch vom Umfeld wurde ich super aufgenommen.“ Auch der Kunstrasenplatz als Spiel- und Trainingsmöglichkeit in den Wintermonaten sei ihm wichtig gewesen.

„Ich hatte nach einer schweren Knieverletzungen in Wolfenbüttel nicht die Spielpraxis. In Lengede habe ich von Anfang an eine wichtige Rolle spielen können, da ich über die Spielzeit auch meine Leistung abrufen konnte. Ich habe aber auch einige hochprozentige Chancen vergeben. Es hätten also noch ein paar Tore mehr sein können.“

Seine Torquote – so hofft der Wasserbau-Ingenieur – kann er gegen Lehndorf und dann in der Winterpause auch beim PAZ-Cup erhöhen. Hieran nimmt er zum ersten Mal teil, sieht seine Mannschaft aber aufgrund der langen Punktspielzeit nicht im Vorteil gegenüber der Konkurrenz. „Die anderen Mannschaften konnten schon in der Halle trainieren.“

Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Peine
Sport aus aller Welt