13. Juni 2018 / 08:25 Uhr

Oschatz erwischt im letzten Saisonspiel einen rabenschwarzen Tag

Oschatz erwischt im letzten Saisonspiel einen rabenschwarzen Tag

Dominik Ferl
Der Oschatzer Oliver Erdmann (rechts) ist einen Schritt schneller als der Naundorfer Kontrahent – Teamkollege Tobias Pöhlmann (hinten links) schaut zu.
Der Oschatzer Oliver Erdmann (rechts) ist einen Schritt schneller als der Naundorfer Kontrahent – Teamkollege Tobias Pöhlmann (hinten links) schaut zu. © Sebastian Erdmann
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Kreisliga: Oschatzer unterliegen 1:5 beim SV Naundorf und sind nur noch drittbestes Rückrundenteam

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In ihrem letzten Pflichtspiel der Saison mussten die Fußball-Männer des FSV Oschatz am Wochenende die zweite Niederlage im Kreisliga-Jahr 2018 hinnehmen. Bisher hatte sich die Mannschaft von Trainer Steffen Wiesner und Mannschaftsleiter Rainer Schwurack nur in Selben geschlagen gegeben, nun setzte es am Sonnabend beim SV Naundorf (bei Eilenburg) noch eine deutliche 1:5 (1:3)-Schlappe.

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Die Naundorfer sind Tabellenzweiter und wollen aufsteigen, stehen derzeit aber nur einen Punkt vor Traktor Naundorf (bei Oschatz). Die Entscheidung fällt am kommenden Sonntag, wenn der SV beim Neunten Delitzsch II/Spröda seinen Vorsprung verteidigen muss – und Traktor Naundorf bei Meister SG Zschortau antritt.

Doch zurück zum Oschatzer 1:5. Das Wiesner-Team hatte die Partie von Beginn an nicht unter Kontrolle, leistete sich viele Fehler und kassierte so einfache Gegentore. Dennis Grosse schoss seine Naundorfer Mannschaft bereits nach 13 Minuten in Führung. Er verwandelte einen Elfmeter nach einem Foul von FSV-Spieler Tobias Pöhlmann mehr oder weniger sicher.

Elfmeter bringt Hausherren auf die Siegerstraße​

Der Strafstoß der Art „kann man geben“ brachte die Gastgeber auf die Siegerstraße, denn nur fünf Minuten später erhöhte Top-Torjäger Steven Raudnitschka auf 2:0, nachdem die Gäste den Ball in der Vorwärtsbewegung verloren hatten. Raudnitschka traf in der 31. Minute auch noch zum 3:0. Nach einem schnellen Gegenstoß und guter Vorarbeit seines Sturm-Partners musste er nur noch einschieben.

Unmittelbar vor dem Pausenpfiff konnten die Oschatzer aber noch einmal Hoffnung schöpfen: Nach einem Foul an Denis Baranowski im Strafraum der Naundorfer (44. Minute) verwandelte Steffen Wiesner den fälligen Elfmeter. Der FSV-Trainer spielte aufgrund der angespannten Personallage wieder mit.

Nach der Pause agierten die Oschatzer deutlich besser, hatten den Gegner nun weitgehend unter Kontrolle. Doch die herausgespielten Chancen konnten nicht verwertet werden, dabei wäre der Anschlusstreffer gegen diese Naundorfer durchaus als drin gewesen.

Naundorf schlägt noch zweimal zu​

Die Gastgeber profitierten von den ausgelassenen Möglichkeiten der Oschatzer und schlugen dann selbst noch zweimal zu: Raudnitschka erzielte in der 75. Minute sein drittes Tor des Tages und machte damit den Deckel auf die Partie. Den Schlusspunkt zum 5:1-Endstand setzte der eingewechselte Adrian Mittelstraß fünf Minuten vor dem Abpfiff unter kräftiger Mithilfe von FSV-Torwart Dominik Ferl. Den Freistoß von der Strafraumgrenze hätte der Schlussmann nur festhalten müssen, stattdessen rutschte ihm der Ball durch die Hände.

Die Oschatzer sind trotz der Niederlage vorerst weiter Siebenter. Nach oben geht ohnehin nichts mehr – und vielleicht bleibt Platz sieben nach dem abschließenden Wochenende sogar stehen. Das hängt vom Ergebnis der Wölkauer ab, die einen Punkt hinter dem FSV liegen und Belgern empfangen. In der Rückrundentabelle mussten die Oschatzer ihre Spitzenposition zwar abgeben, sind aber immer noch oben dabei – derzeit auf Platz drei hinter den beiden Naundorfer Mannschaften.

Wiesner: "Hätte nicht gedacht, dass es so gut läuft"​

Ohnehin bewertet Trainer Steffen Wiesner, der das Team in akuter Abstiegsgefahr übernommen hatte, die Rückrunde sehr positiv: „Ich hatte auch nicht gedacht, dass es so gut läuft. Umso zufriedener sind wir jetzt.“

Daher sieht der Coach die Niederlage in Naundorf auch relativ entspannt. „Wir hatten einfach in allen Mannschaftsteilen einen rabenschwarzen Tag“, räumte Wiesner ein: „Es lief nicht wirklich etwas zusammen. Aber das war jetzt der letzte Spieltag für uns, also ist das auch in Ordnung. Damit muss und kann ich leben.“

Bis zum 16. Juli haben die Männer des FSV Oschatz nun frei, am Donnerstag wird aber noch abtrainiert.

FSV Oschatz: Ferl; Reichert, Zoike, Berndt (46. Toska), Pöhlmann, R. Kretzschmar, De. Baranowski (75. El Karkab), Kattner, Wiesner, Krause (79. Siegel), O. Erdmann.

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