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Oschatzer Trainer nimmt Führungsspieler in die Pflicht

Der Kreisliga-Krise folgt das Pokal-Aus

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„Was Wölkau spielerisch geboten hat, war eine Katastrophe. Aber wir haben den Stiefel mitgespielt.“ So weit die Einschätzung von Oschatz-Trainer Steffen Kaiser nach der 1:3 (1:2)-Niederlage beim SV Wölkau. Die FSV-Bilanz wird nicht besser, auch wenn nur die dritte Runde im Fußball-Kreispokal anstand. Dabei mussten die Oschatzer wieder einen frühen Rückstand hinnehmen (Christian Opitz, 6.).

Peter Gärtner konnte zwar ausgleichen (31.), aber auch das 2:1 der Gastgeber durch Sebastian Moritz fiel zu einfach (35.). Moritz erzielte auch den dritten Wölkauer Treffer (84.), nachdem die Hausherren einige Hochkaräter vergeben hatten, unter anderem mit einem Foulelfmeter am FSV-Keeper scheiterten.

Oschatz war zwar zeitweise spielbestimmend, wusste den finalen Pass aber nicht zu spielen und verpasste den zwischenzeitlich Ausgleich durch Krause und Berndt. Das 3:1 fiel zudem aus einer Abseitsstellung, nachdem der FSV am Drücker war. Es gab also nach dem Pokal-Aus nicht nur Anlass für Kritik. Doch in der Kreisliga steht Oschatz nach fünf Spielen bei einer Tordifferenz von 2:21 noch ohne Punkte da. Steffen Kaiser sieht die Gründe dafür nicht nur bei sich und dem Team: „Man erkennt ganz klar, dass die Mannschaft durch die Faktoren, die von außen hereingetragen werden, verunsichert ist. Solange die Sticheleien um uns herum nicht aufhören, bekommen wir keine Ruhe ins Team.“

Kaiser will kämpfen

Weiterhin betonte der 52-jährige, der seit Juli Coach in Oschatz ist, dass direkt mit dem Trainerteam geredet werden müsse und nicht „hinter dem Rücken der Beteiligten“, da so nur weitere Konflikte entstünden. Doch Kaiser will kämpfen. Und wenn mit Zschortau am Sonntag niemand geringeres als der Spitzenreiter auf den FSV wartet, sieht der Trainer die Chance seiner Mannschaft in der Rolle des Underdogs:

„Der Tabellenführer denkt vielleicht, dass wir Fallobst sind. Ich hoffe, dass wir jetzt mal zuschlagen, wenn niemand mit uns rechnet.“ Kaiser nimmt dabei seine Führungsspieler in die Pflicht: „Von ihnen war ich ein bisschen enttäuscht. Jetzt müssen sie helfen, mehr Zug reinzubringen.“

FSV: Ferl, Schmidt, Berndt, Kattner, R. Kretzschmar, Zoike, Weidlich, Mandel, Pöhlmann, Krause, Gärtner, El Karkab, T. Zschüschner, R. Zschüschner.

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