11. September 2017 / 13:01 Uhr

Osterholz-Gödestorf: 30 Minuten kollektives Versagen

Osterholz-Gödestorf: 30 Minuten kollektives Versagen

SVEN HERMANN
Omar Atris (r.) TSG Osterholz-Gödestorf
Nach der ersten halben Stunde lag Omar Atris (rechts) mit der TSG Osterholz-Gödestorf bereits mit 0:3 zurück. © Udo Meissner
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Kreisliga-Aufsteiger liegt früh mit 0:3 zurück und verliert beim zuvor sieglosen TuS Wagenfeld mit 2:4

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Beim bislang sieglosen TuS Wagenfeld erwischte Fußball-Kreisligist TSG Osterholz-Gödestorf eine rabenschwarze Anfangsphase. Bereits nach 19 Minuten lag die Elf vom Trainerduo Karsten Köitsch und Andre Hanke mit 0:3 im Hintertreffen, trat dann mit einem 2:4 (2:3) im Gepäck die Heimreise an.

"Die erste halbe Stunde haben wir kollektiv versagt. Wir waren nicht auf dem Platz, haben überhaupt nicht stattgefunden", fiel die Kritik von Köitsch deutlich aus. Zwei Minuten waren gerade einmal absolviert, als Wagenfelds Rainer Cording einen Flachpass von der linken Seite einschob. Wenig später leistete sich Omar Atris im Mittelfeld einen fatalen Fehlpass, woraufhin Roman Esanu traf (7.). Dann setzte sich Malte Garlich super über die linke Seite durch und überwand Wagenfelds Keeper Henning Eils aus kurzer Distanz. Doch Schiedsrichter Noah Scheller sah den Ball zuvor im Aus, verweigerte dem Neuling den Anschlusstreffer (9.). Zu allem Überfluss fiel dann auch noch Rene-Pierre Liebert verletzungsbedingt früh aus (15.). "Wir befürchten bei ihm eine Knieverletzung", sagte Köitsch. Es kam noch dicker: Malte Garlich verlor auf der linken Seite einen eigentlich schon sicher geglaubten Ball. Diesen Patzer nutzte erneut Esanu (19.). "Wir müssen uns ankreiden, dass wir anfangs zu offensiv aufgestellt waren", meinte Köitsch selbstkritisch.

Nach einer halben Stunde fingen sich die Gäste: Malte Garlich nutzte einen Pass von Jan Lorenz zum ersten TSG-Treffer (38.). Noch vor dem Pausenpfiff verkürzte Ken Huntemann nach Zuspiel von Garlich weiter (40.). Neben einem Schlenzertor von Atris, das wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt wurde (46.), vergab die TSG noch weitere Möglichkeiten durch Malte Garlich (53.), Kassim Evers (64./76.) und Lorenz (77.). Die endgültige Entscheidung dann in der 84. Minute: TSG-Torhüter Gerrit Schmidt verpasste einen Flankenball, Till-Timon
Thiry schob ein.

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