Mathias Donath, Trainer des SV Ostrau, startet mit seinem Team am Wochenende in die zweite Saison der Fußball-Kreisoberliga. USER-BEITRAG Mathias Donath, Trainer des SV Ostrau, startet mit seinem Team am Wochenende in die zweite Saison der Fußball-Kreisoberliga. © Gerhard Dörner
 Mathias Donath, Trainer des SV Ostrau, startet mit seinem Team am Wochenende in die zweite Saison der Fußball-Kreisoberliga.

Ostrauer Kicker um Coach Mathias Donath wollen wieder die Kreisoberliga aufmischen

„Sind als Mannschaft noch weiter zusammengerückt.“

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Ostrau. Mathias Donath ist ein Mann mit Plan. Der Coach des SV Ostrau hat seine Truppe als Aufsteiger in der letzten Kreisoberliga-Saison auf einen ganz starken 4. Platz geführt. Wenn es nach dem Fußball-Lehrer geht, ist das für Ostrau aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Im Interview spricht Mathias Donath über Naivität im Abwehrverhalten, attraktiven Fußball und einen Zugang mit Perspektive.

Als Aufsteiger haben Sie im vergangenen Jahr überaus gute Leistungen gebracht, am Ende landete Ostrau auf Platz vier. Lässt sich dieses Kunststück wiederholen?

Ein Kunststück würde ich das gar nicht nennen. Ich war mir sicher, dass wir das Zeug dazu haben. Wir hatten uns vorgenommen, mindestens unter die ersten Acht in der Kreisoberliga zu kommen. Im Aufstiegsjahr 2015/2016 hatten wir die Kreisliga klar dominiert und danach haben wir uns sehr gut weiterentwickelt. Rückblickend wäre letzte Saison sogar auch der 3. Platz gut möglich gewesen.

Was hat sie in der vergangenen Spielzeit so stark gemacht?

Wir haben ganz einfach eine gute Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern. Unsere Qualität hat sich durchgesetzt.

Wenn mal verloren wurde, gab es zuweilen richtig einen auf die Mütze. Woran lag das und wie soll das in der neuen Saison verhindert werden?

Wir haben schon in der Winterpause einiges verändert. In der ersten Saisonhälfte hatten wir 41 Tore geschossen, aber auch 38 kassiert. Deshalb haben wir für die Rückrunde bei der Abwehrarbeit angesetzt und das hat auch ganz deutlich Früchte getragen mit nur noch 16 Gegentoren. Die teilweise recht deutlichen und hohen Niederlagen waren wahrscheinlich auch ein wenig einer gewissen Naivität geschuldet, die in der Kreisoberliga halt eher bestraft wird, als in der Südstaffel der Kreisliga. Da waren wir es gewohnt, dass man die Abwehr auch mal vernachlässigen kann, ohne dass es gleich Folgen hat.

Wen zählen Sie zum Favoritenkreis im Aufstiegskampf? Kann der SV Ostrau ganz oben mitmischen?

Als Vizemeister und Kreispokalsieger muss man da natürlich den Roßweiner SV nennen. Ich glaube auch, dass Einheit Frohburg eine Rolle spielen wird, das ist eine sehr starke Mannschaft. Wir wollen auch vorne mitreden und werden alles dafür tun.

Wie schwer wiegt der Abgang von Offensivmann Christopher Wiesner zur Konkurrenz nach Roßwein?

Neben Christopher Wiesner müssen wir zukünftig auch auf Enrico Fritsche verzichten, der seine Karriere beendet hat. Das wiegt genauso schwer, so dass sich der Verlust auf zwei Schultern verteilt. Über die Qualität von Christopher Wiesner muss man nicht viel sagen, er war vergangene Saison unser zweitbester Torschütze. Wir werden die Lücke über das Kollektiv schließen. Perspektivisch kann Zugang Johann Kowalski, der aus Zschaitz kam, eine ähnliche Rolle übernehmen. Die Anlagen dazu hat er.

Die Leistungen in den Testspielen waren bereits recht ansprechend. Woran haben Sie mit der Mannschaft noch bis Saisonbeginn gefeilt?

Wir sind als Mannschaft weiter zusammengerückt. Das Jahr davor mussten wir einen recht großen Schnitt machen, das fällt dieses Jahr glücklicherweise weg. Die besagten Abgänge können wir gut auffangen, so dass wir mit einem eingespielten und funktionierenden Team in die neue Runde gehen.

Für was für einen Fußball soll der SV Ostrau in der anstehenden Saison stehen, habe Sie eine bestimmte Spielphilosophie?

Ich wünsche mir attraktiven Fußball von meiner Mannschaft, weil wir auch mehr Zuschauer zu unseren Heimspielen locken wollen. Darüber hinaus dürfen wir nicht vergessen, dass Stabilität in der Abwehr wichtig ist. Generell wollen wir dem Gegner unser Spiel aufdrücken, egal wie dieser heißt.

Wie schätzen Sie die Chancen von Aufsteiger Hartha in der Kreisoberliga ein?

Das ist schwer einzuschätzen. Ich kenne Hartha natürlich aus vielen Duellen in der Kreisliga. Aus eigener Erfahrung lässt sich sagen, dass es leichter ist, sich in einer Liga zu halten, als in sie aufzusteigen. Von daher ist der schwierige Schritt schon mal geschafft. Ich denke, der Start wird ganz entscheidend sein, davon wird viel abhängen.

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