22. August 2018 / 06:13 Uhr

Ottmar Hitzfeld über Sammer-Rolle beim BVB: "Mir nicht so richtig klar"

Ottmar Hitzfeld über Sammer-Rolle beim BVB: "Mir nicht so richtig klar"

Heiko Ostendorp
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Für Trainerlegende Ottmar Hitzfeld ist der Zuständigkeitsbereich von BVB-Berater Matthias Sammer nicht klar definiert
Für Trainerlegende Ottmar Hitzfeld ist der Zuständigkeitsbereich von BVB-Berater Matthias Sammer nicht klar definiert
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Hans-Joachim Watzke, Michael Zorc, Lucien Favre, Sebastian Kehl, Matthis Sammer - bei Borussia Dortmund tummeln sich in dieser Saison viele Häuptlinge. Zu viele? Ottmar Hitzfeld warnt seinen Ex-Klub im SPORTBUZZER-Interview.

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Nach den Verpflichtungen von Sebastian Kehl als Leiter der Lizenzspielerabteilung und Matthias Sammer als externem Berater warnt Trainerlegende Ottmar Hitzfeld seinen Ex-Verein Borussia Dortmund vor einem möglichen Kompetenzgerangel. "Ich bin der Meinung, dass nicht zu viele Leute mitreden sollten. Zu viele Meinungen sind nicht hilfreich. Sebastian Kehl wird sicher nah bei der Mannschaft sein, Michael Zorc aber der wichtigste Ansprechpartner für Favre bleiben", sagt der 69-Jährige im SPORTBUZZER-Sonderheft zur Bundesliga (am Freitag als Beilage in vielen deutschen Tageszeitungen und hier als Download erhältlich).

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"Am Ende müssen die Leute für Ort den Kopf hinhalten"

Hitzfeld weiter: "Die Rolle von Matthias Sammer kann ich nicht einschätzen, er soll ja offenbar beratend tätig sein. Matthias ist ein absoluter Experte, aber wen oder was er genau beraten soll, ist mir nicht so richtig klar. Am Ende müssen ohnehin die Leute vor Ort den Kopf hinhalten."

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Nach der schwierigen vergangenen Saison, in der Trainer Peter Bosz bereits nach dem 15. Spieltag gehen musste und auch sein Nachfolger Peter Stöger nicht über das Ende der Spielzeit hinaus beschäftigt wurde, traut Hitzfeld dem neuen BVB-Coach Lucien Favre die Wende zum Guten zu - unter einer Voraussetzung. "Wenn man Favre in Ruhe arbeiten lässt, wird er erfolgreich sein", sagt der frühere Dortmunder und Münchner Meistercoach über den als meinungsstark bekannten Schweizer: "Favre bleibt Favre. Er weiß, was er will. Das wusste aber auch Hans-Joachim Watzke, als er diesen Trainer verpflichtet hat. Über allem steht der Erfolg. Wenn der ausbleibt, wird es überall kritisch."

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