13. November 2018 / 11:18 Uhr

Frankreich-Trainer kritisiert Dembélé nach Eskapaden: "Ich kenne seine Ausreden"

Frankreich-Trainer kritisiert Dembélé nach Eskapaden: "Ich kenne seine Ausreden"

Redaktion Sportbuzzer
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Didier Deschamps hat seinen Schützling Ousmane Dembélé gewarnt.
Didier Deschamps hat seinen Schützling Ousmane Dembélé gewarnt. © imago/PanoramiC
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Didier Deschamps hat den ehemaligen BVB-Star Ousmane Dembélé nach seinen jüngsten Disziplinlosigkeiten ermahnt. Der 21-Jährige vom FC Barcelona war zuletzt mehrfach negativ aufgefallen.

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Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat seinen Schützling Ousmane Dembélé öffentlich gerüffelt. Der ehemalige BVB-Star war beim FC Barcelona zuletzt mehrfach durch Undiszipliniertheiten aufgefallen, zuletzt kam er deutlich zu spät zum Spiel der Katalanen gegen Betis Sevilla (3:4) und wurde daraufhin von Abwehrchef Gerard Piqué kritisiert. Weltmeister Deschamps wünscht sich mehr Disziplin vom Supertalent. "Er muss aufpassen", sagte der 50-Jährige.

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"Ich kenne seine Ausreden, wenn er zu spät kommt", sagte Frankreichs Nationaltrainer auf der Pressekonferenz des französischen Verbandes. "Ousmane hat die Angewohnheit, gerne mal zu spät zu kommen. Als Verteidigung wird er sagen: 'Ich bin aber nicht der Einzige'."

Deschamps: "Je schneller er das versteht, desto besser"

Der Vorfall gegen Sevilla hat den feinfühligen Barca-Trainer Ernesto Valverde offenbar massiv verärgert - zumal Dembélé nicht zum ersten Mal negativ aufgefallen ist. "Ob es jetzt bei einem großen Verein, wie dem FC Barcelona, bei der französischen Nationalmannschaft oder irgendwo anders passiert, er muss aufpassen", mahnte Deschamps vor dem Duell mit Holland am Freitag. "Es ist Bestandteil des Lebens und der Anforderungen eines professionellen Fußballspielers. Je schneller er das versteht, desto besser."

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Dembélé hat sich schon in Dortmund keine Freunde gemacht, wo er in der Saison 2016/17 spielte. Im letzten Sommer erstreikte er einen Transfer zum FC Barcelona und ist seither persona non grata beim BVB. In Barcelona wurde der Franzose, der eigentlich als Nachfolger von Neymar aufgebaut werden sollte, bislang nicht recht glücklich. Schon vor dem Champions-League-Spiel gegen Inter Mailand war er zu spät gekommen, Deschamps gilt im Nationalteam sowohl als Förderer und schärfster Kritiker des Ex-Dortmunders, der bei Barcelona auch wegen seiner für einen Profifußballer mangelhaften Ernährung in der Kritik steht.

Piqué kritisiert Dembélé: "Musst Fußball leben"

Piqué führt die Ausfälle seines Teamkollegen, der Gerüchten zufolge nach nur anderthalb Jahren wieder verkauft werden könnte, nicht auf Mentalitätsprobleme zurück. „Aus Erfahrung ist es wichtig, dass junge Spieler lernen, dass Fußball 24 Stunden am Tag zählt – du musst ihn von der ersten bis zur letzten Minute leben“, erklärte Piqué nach der Niederlage gegen Betis. "Er (Dembélé; Anm. d. Red.) hat viel Talent und noch viel Raum, um sich zu verbessern. Und wenn der Coach ihn nicht in den Kader beruft, hilft ihm das auch, besser zu werden. Außerdem sind wir alle hier, um ihm zu helfen. Wir waren alle jung und haben Fehler gemacht, so wie er.“


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