08. März 2018 / 17:38 Uhr

Pal Dardai und Michael Preetz verteidigen kritisierten Ersatz-Keeper Jonathan Klinsmann

Pal Dardai und Michael Preetz verteidigen kritisierten Ersatz-Keeper Jonathan Klinsmann

dpa
Jonathan Klinsmann
Trainer und Manager haben die Lage um Hertha-Torwart Jonathan Klinsmann etwas beruhigt. © Soeren Stache/dpa
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Bundesliga: Trainer und Manager von Hertha BSC nehmen jungen Torhüter in Schutz.

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Zwar steht Hertha BSC am Samstag gegen den SC Freiburg (15.30 Uhr) im Olympiastadion vor einem wichtigen Spiel, vorherrschendes Thema beim Berliner Bundesligisten ist aber Torhüter Nummer drei, Jonathan Klinsmann. Nachdem das Team von Trainer Pal Dardai in den vergangenen drei Partien nur einen Punkt geholt hatte, beträgt der Vorsprung auf Relegationsrang 16 nur noch sechs Zähler - ein Heimspielsieg für den Tabellen-Elften ist Pflicht. Hauptthema ist aber der Sohn des berühmten Vaters.

Dardai: "Berichterstattung ein Tick zu negativ"

Nachdem Torwarttrainer Zsolt Petry am Dienstag Jonathan Klinsmann ungewöhnlich deutlich kritisiert hatte, war das Medienecho groß - gar nicht im Sinne des Clubs. Unter anderem hatte Petry die „zu lockere“ Einstellung des Sohnes des früheren Bundestrainers bemängelt. Darauf reagierten am Donnerstag sowohl Dardai als auch Manager Michael Preetz. Sie sprangen für Klinsman junior in die Bresche.

Die Berichterstattung der vergangenen Tage sei ihm „ein Tick zu negativ“ gewesen, sagte Dardai. „So krass ist das nicht, wie es geschrieben wurde“, fügte der Ungar hinzu. Klinsmann sei ein „guter Junge, der sich durchboxen“ müsse. Preetz zeigte einerseits Unverständnis für die Petry-Aussagen: „Zuerst werde ich mit unserem Torwarttrainer über die Unterschiede zwischen interner und externer Kommunikation reden“, sagte er. Andererseits ließ der Manager offen, ob Klinsmann trotz eines Vertrags bis Ende Juni 2019 auch in der nächsten Saison bei Hertha spielt.

Preetz: "Haben eine Batterie an jungen Burschen"

"Wir wussten immer, dass wir mit Jonathan Klinsmann Zeit und Geduld brauchen. Wir sind in einer Situation, in der der wir uns in den nächsten Wochen und Monaten eine Menge Gedanken über die neue Saison machen“, sagte Preetz. Die Konstellation im Tor sei eine besondere. „Mit Rune Jarstein und Thomas Kraft haben wir zwei Torhüter, die völlig zu Recht den Status der Nummer eins und zwei haben“, sagte Preetz. „Dahinter haben wir eine Batterie an jungen Burschen.“

Dazu zähle nicht nur Klinsmann (20), sondern auch der 19 Jahre alte Dennis Smarsch. Dazu kämen mit Marius Gersbeck und Nils Körber im Sommer zwei Schlussmänner zurück, die laut Preetz eine „fantastische Entwicklung“ gemacht hätten. Beide sind zurzeit an die Drittligisten VfL Osnabrück und Preußen Münster ausgeliehen.

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